1. Juli: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

Zwei Brände beherrschten die Schlagzeilen in Salzburg am 1. Juli 2007. (Symbolbild)
Zwei Brände beherrschten die Schlagzeilen in Salzburg am 1. Juli 2007. (Symbolbild) - © APA/BARBARA GINDL
Was ist heute vor 10 Jahren in Salzburg passiert? Zum runden Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Das ist vor zehn Jahren im Bundesland Salzburg passiert:

Zwei Brände hielten 160 Feuerwehrleute auf Trab

Rund 160 Salzburger Feuerwehrleute mussten in der Nacht auf den 1. Juli 2007 zu zwei Bränden ausrücken. In Mariapfarr im Lungau stand die Hackschnitzelanlage der Firma “Weiß & Partner” in Flammen. Gegen 00.30 Uhr sah der Betriebsleiter der Holzindustrie in Mariapfarr während einer Kontrollfahrt Rauch aus der Hackschnitzelanlage aufsteigen. Fünf Lungauer Feuerwehren rückten mit insgesamt 125 Einsatzkräften zum Brandort aus und konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.

Eine Stunde nach Mitternacht riss ein Brand in der Tiefgarage die Bewohner von angrenzenden Gebäuden in der Schmiedkreuzstraße in Salzburg-Liefering aus dem Schlaf. Zwei parkende Fahrzeuge standen in Flammen, der Rauch drang bereits in die Stiegenhäuser vor. 38 Feuerwehrleute der Salzburger Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr kämpften mit schweren Atemschutzgeräten gegen die Flammen an. Der Großteil der Bewohner von 18 betroffenen Wohnungen brachte sich in Sicherheit. Bei den beiden Bränden ist niemand verletzt worden.

Öffentlicher Verkehr in Salzburg rüstet sich für EURO 2008

In Salzburg laufen die Planungen zur Bewältigung des öffentlichen Verkehrs während der Fußball-Europameisterschaft im Juni 2008 auf Hochtouren. Pro Spieltag kann die S-Bahn 13.000 Personen zum EM-Stadion befördern, sagte ÖBB-Sprecher Johannes Gfrerer. Mit dem Bau eines 250 Meter langen Bahnsteiges in Salzburg-Taxham wurde auch die entsprechende Infrastruktur für Sonderzüge vorbereitet. Der Stadtbus und die Lokalbahn warten allerdings noch auf die Vorgaben des Organisationskomitees der EURO 2008.

Salzburgs EM-Koordinator Wolfgang Weiss bezeichnete das Konzept der ÖBB als “hervorragend”. Dennoch bezweifelt er, dass 60 bis 80 Prozent der Fans mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Er reiht sich unter jene Salzburger, die mehr Parkplätze in der Umgebung des Stadions fordern.

Um den Ansturm zu bewältigen, verhängte Stadtbus- und Lokalbahn-Chef Gunter Mackinger von der Salzburg AG eine Urlaubssperre für seine Mitarbeiter. Detaillierte Planungen könne er nicht vorlegen, er warte immer noch auf die Vorgaben des EM-Organisationskomitees.

Keine Sorge über allfällige logistische Probleme macht sich der Flughafen Salzburg. Baumaßnahmen seien “eher ausgeschlossen”, mit den beiden Terminals finde man das Auslangen, erklärte Pressesprecher Alexander Klaus. Die UEFA habe bei der Besichtigung des Airports die Struktur des Terminals 2 lobend erwähnt. Falls es einmal doch eng werden sollte, könnten noch Zelte für den Wartebereich aufgestellt werden.

(APA)

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