Reiseverkehr, Schnee und Unfälle legen Straßen in Salzburg lahm

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Der erste Samstag im Februar stellte die Autofahrer auf harte Geduldsproben. Grund dafür waren stundenlange Wartezeiten und kilometerlange Staus auf der A1 und der A10, aber auch Unfälle und Schneetreiben sorgten für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf Salzburgs Straßen.

Autofahrer in Salzburg brauchten vor allem auf der Westautobahn (A1) in Richtung Deutschland vor der Grenze Walserberg und der Tauernautobahn (A10) gute Nerven. Gegen 11 Uhr dauerte es bei der Ausreise etwa 1,5 Stunden länger.

Auf Salzburgs Autobahnen ist viel Geduld gefragt (Stand, Samstag, 12 Uhr) Auf Salzburgs Autobahnen war gegen Mittag viel Geduld gefragt (Stand, Samstag, 12 Uhr) ©

17 Kilometer Stau auf A10 ab Kuchl

Auch auf der A10 hatte sich in Richtung Salzburg ab Kuchl ein 17 Kilometer langer Stau gebildet. Der Zeitverlust betrug hier laut ARBÖ rund 70 Minuten. Auch auf der Pinzgauerstraße (B311) war viel Geduld gefragt. Vor dem Schönbergtunnel bei Schwarzach im Pongau wurde der Verkehr in Richtung Bischofshofen nur mehr blockweise abgefertigt.

Alle aktuellen Verkehrsdaten aus Salzburg gibt es HIER.

Unfall und und Schneetreiben im Flachgau

Auf den Bundesstraßen im Flachgau kam es wegen der anhaltenden Schneefälle zu erheblichen Verzögerungen. Auf der Wiener Straße (B1) zwischen Eugendorf und Straßwalchen wurden am Samstag mehrere Unfälle gemeldet. Am Vormittag krachte es auf der L234 in Hallwang gleich zwei Mal innerhalb von nur zehn Minuten (SALZBURG24 hat berichtet) und gegen Mittag kollidierten in Mayrwies auf Höhe der Apotheke zwei Pkw. Bei dem Crash im dichten Schneetreiben wurden zwei Personen unbestimmten Grades verletzt und vom Roten Kreuz Salzburg ins UKH eingeliefert.


Auch B320 völlig überlastet

In der Obersteiermark war vor allem die Ennstalstraße (B320) vom Reiseverkehr betroffen. Zwischen Trautenfels und Liezen verloren Autofahrer in einem insgesamt rund 7 Kilometer langen Stau rund 25 Minuten.

Zwei Stunden Zeitverlust in Tirol

Den längsten Geduldsfaden benötigten Autofahrer gegen 11 Uhr auf der Inntalautobahn (A12) in Tirol. Die Ausreise nach Deutschland dauert vor der Grenze Kufstein/Kiefersfelden in einem rund 15 Kilometer langen Stau bis zu 2 Stunden länger. In Richtung Innsbruck dauert die Fahrt zwischen der Grenze und Kufstein/Süd 15 Minuten länger. Auch auf der Ausweichstrecke, der Tirolerstraße (B171) brauchten Autofahrer im Stadtgebiet von Kufstein rund 30 Minuten mehr. Ebenfalls bis zu 30 Minuten länger dauert die Fahrt auf der Zillertalstraße (B169) talauswärts zwischen Kaltenbach und Fügenberg. In der Gegenrichtung betrug der Zeitverlust zwischen Schlitters und Fügenberg etwa 15 Minuten. Vor dem Brettfalltunnel wurde der Verkehr ab ca. 10:30 Uhr in beiden Richtungen nur mehr blockweise abgefertigt. 15 Minuten mehr mussten Autofahrer in Tirol außerdem auf der Arlbergschnellstraße (S16)zwischen Pettneu u. Sankt Jakob in Richtung Arlberg und auf der Rechenstraße (180) talauswärts, zwischen Prutz und Ried im Oberinntal einplanen.

Auf der anderen Seite des Arlbergs- in Vorarlberg waren 20 Minuten mehr Zeit in Richtung Bludenz auf der Arlbergschnellstraße (S16) zwischen Wald und Braz/Ost gefragt.

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