10.000 Jugendliche aus 28 Ländern feiern Pfingsten in Salzburg

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Tausende Jugendliche, Teens und Twens aus 28 Ländern sind für vier Tage nach Salzburg gereist, um das „Fest des Heiligen Geistes“ zu feiern. Der Loretto Pfingstkongress wurde auf der ganzen Welt übertragen. Alleine über die Sozialen Netzwerke erreichte man eine halbe Million Menschen.


Heinrich, 19 Jahre, aus dem Allgäu strahlt: „Vergangenes Jahr war ich schon da und es hat mir so gefallen, dass ich heuer unbedingt wieder kommen wollte. Es ist mega, mit so vielen Jugendlichen gemeinsam Lobpreis zu machen, bei mir zu Hause gibt’s das leider nicht.“

„Ich liebe es zu sehen, dass die Kirche neu aufblüht, ich liebe es zu sehen, wenn Junge anfangen an Jesus zu glauben und zu sehen, wie sie geheilt, erneuert werden und eine Freude und Motivation für ihr Leben bekommen,“ berichtet Gottfried Schwarzenberger, 30 Jahre aus St. Veit im Pongau“.

Über 1,5 Millionen auf Fernsehen und Sozialen Medien

Rund eine Million Menschen waren via Radio und Fernsehen dabei. Über die Sozialen Medien, wie Facebook, Youtube und Instagram erreichte der Kongress an die 500.000. „Wir sind so beeindruckt von der Reichweite, die das Fest mittlerweile weit über die Grenzen des Doms hinaus bekommen hat. 16 Leute von uns arbeiten dieses Wochenende alleine für die Sozialen Medien!“ erklärt der Organisator des Loretto-Pfingstfestes, Georg Mayr-Melnhof. „Uns ist es so wichtig, dort zu sein, wo so viele Jugendliche ihre Zeit verbringen. Wenn sie googlen: ‚was ist der Sinn des Lebens‘ – da wollen wir präsent sein.“

12.000 freiwillige Stunden, 350 freiwillige Helfer

Auf die Frage, was ihn besonders beeindruckte auf diesem Fest, meinte Glettler: „- dass hier viele junge Leute Verantwortung tragen. Das nehme ich mir mit in meine Diözese. Es ist für die Kirche wichtig, dass junge Menschen die Möglichkeit bekommen, wirklich Verantwortung zu tragen, dass wir ihnen etwas zutrauen.“ So ist zum Beispiel die Leiterin der Sozialen Medien eine 25-jährige Abtenauerin, der Chef des 20-köpfigen Kamerateams ein 26-jähriger Oberösterreicher. Und ein 21-jähriger Großarler schrieb und inszenierte das Musical.

Der Kampf um den eigenen Weg – ein Musical

Das Festival begann am Freitag mit einem Musical, das von Jugendlichen selbst geschrieben und einstudiert wurde. Es ging um den Kampf, den eigenen Weg zu finden, die Erfolge und Misserfolge, die Notwendigkeit, über die Misserfolge hinauszuwachsen und seine tiefe, eigene Identität zu finden; und dass Gott den Menschen auf diesem Weg begleitet und ihn führt, wenn der Mensch diese Führung annimmt.

Ein Youtube Star aus der Schweiz

Am Samstag war der Schweizer Youtube Star und Buchautor Andreas Boppart zu Gast am Kongress. Er ist Leiter der evangelischen Initiative „Campus Christus“ und als Redner und Blogger international sehr gefragt. „Bei Jugendlichen erlebe ich immer einen so großen Hunger und eine so große Offenheit, aber sie haben keine Ahnung, wo sie ihn stillen können. Es ist bewegend für mich zu sehen, wie sich die Jugendlichen hier auf dem Fest öffnen können“, freut sich Boppart über den Pfingstkongress.

3.000 Beichten am Wochenende

Beim Abend der Barmherzigkeit am Samstag war der Dom zum Bersten voll, sodass er zeitweise gesperrt werden musste. Über 100 Priester hörten drei Stunden lang an die 2000 Beichten, unter ihnen auch Erzbischof Franz Lackner und Weihbischof Hofer.

Gebet für die Stadt und das Land mit Erzbischof Lackner

Am Sonntag fand das Gebet um den Heiligen Geist statt, bei dem tausende Jugendliche Jesus ihr Leben übergaben. Am Abend zogen hunderte Jugendliche gemeinsam mit dem Salzburger Erzbischof auf die Festung, um für die Stadt und das Land zu beten. „Wir haben für unser Land und unsere Kirche gebetet, beten wir jetzt stellvertretend für alle, die nicht glauben können oder wollen,“ ermutigte der Erzbischof die Jugendlichen.

Hunderte Jugendliche zogen mit dem Salzburger Erzbischof auf die Festung, um über die Stadt und das Land zu beten.Loretto Hunderte Jugendliche zogen mit dem Salzburger Erzbischof auf die Festung, um über die Stadt und das Land zu beten./Loretto ©

Über 100 Jugendliche gefirmt

Am Montag firmte Weibischof Hansjörg Hofer über 100 Jugendliche. Er bestärkte sie mit der Botschaft: „Der Heilige Geist ist die Kraft, die von oben kommt und die du brauchst, damit dein Leben gelingt.

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