10. Dezember: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

Das Salzburger Rockhouse im Jahr 2007.
Das Salzburger Rockhouse im Jahr 2007. - © Wildbild/Archiv
Was ist heute vor 10 Jahren in Salzburg passiert? Zum runden Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.


Das geschah heute vor zehn Jahren in Salzburg:

Salzburger starb nach Zwischenfall mit Türstehern

Sieben Wochen nach einem Zwischenfall im Salzburger Rockhouse ist ein junger Mann auf der Intensivstation des Salzburger Landeskrankenhauses gestorben. Das bestätigte Kliniken-Sprecherin Mick Weinberger heute vor zehn Jahren. Der 24-Jährige war von drei Türstehern am Boden fixiert worden und hatte dabei einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten.

Der Student soll damals Gäste belästigt haben. Als ihn die Türsteher aus dem Lokal verweisen wollten, begann er zu randalieren, so dass ihn die drei schließlich auf dem Boden fixierten. Dabei sackte er bewusstlos weg, berichtete am 22. Oktober die Zeitung “Österreich”. Die Türsteher konnten den Burschen schließlich reanimieren.

Seither lag der 24-Jährige im Koma auf der Intensivstation, so Weinberger. Wegen innerer Verletzung habe er operiert werden müssen. Danach habe er ein komplettes Organversagen erlitten. Zur Klärung der genauen Todesursache wurde eine Obduktion angeordnet. Drei Tage nach dem Zwischenfall wurden die drei Türsteher von der Polizei festgenommen. Zwei von ihnen wurden später wieder enthaftet.

Kindesmisshandlung: Elma aus Krankenhaus entlassen

Jenes vier Monate alte Mädchen aus Salzburg, gegen deren Eltern ein Strafverfahren wegen des Verdachtes der Kindesmisshandlung läuft, wurde am 10. Dezember 2007 aus dem Salzburger Landeskrankenhaus entlassen und in einer Betreuungseinrichtung untergebracht. “Es geht ihr gut. Aus medizinischer Sicht ist alles okay”, sagte am Dienstag Sylvia Fink vom Stadtjugendamt, das “wegen Gefahr in Verzug” die vorläufige Obsorge des Kindes übernommen hat.

Das Baby war am 11. November mit einem Oberschenkelbruch ins Spital gebracht worden. Bei der Untersuchung entdeckten die Ärzte ältere Verletzungen, die laut einem Gerichtsgutachten “eindeutig durch Misshandlungen” verursacht worden seien. Der 43-jährige Vater, der zwei Unfälle als Verletzungsursache angegeben hatte – einmal sei seine Tochter vom Couchtisch gefallen, einmal sei sie ihm aus der Hand gerutscht -, saß zu dem Zeitpunkt in Untersuchungshaft.

Pflege : Vorerst keine Änderung

“Salzburg hält sich an die Vereinbarungen. Die 24-Stunden-Pflege soll wie paktiert umgesetzt werden. Darin ist auch vorgesehen, dass das Modell nach einem Jahr evaluiert wird. Diese Evaluierung ist von großer Bedeutung, da es sich ja um die Legalisierung eines – bis jetzt schwer kalkulierbaren – Schwarzmarktes handelt.” Dies stellte am heute vor zehn JahrenSalzburgs Soziallandesrätin Erika Scharer (S) auf Anfrage fest.

Für andere Forderungen (Niederösterreicher Modell) warte Salzburg auf Finanzierungsvorschläge des Bundes. Die jetzige Finanzierung sei ja gemeinsam im Finanzausgleich beschlossen worden, unterstrich Scharer. “Wenn die ÖVP das Niederösterreicher-Modell so attraktiv findet, stellt sich die Frage, warum sie das weder im Vorfeld eingebracht, noch bei den Finanzverhandlungen berücksichtigt”, so die Soziallandesrätin.

(APA)

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