10,9 Millionen Euro in Breitbandinternet in Salzburg investiert

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In 15 Salzburger Gemeinden wird das Breitbandinternet ausgebaut (Symbolbild).
In 15 Salzburger Gemeinden wird das Breitbandinternet ausgebaut (Symbolbild). - © ABD0004_20160102 - ARCHIV - Netzwerkkabel stecken am 16.10.2015 in einem Serverraum in MŸnchen (Bayern) in einem Switch. Foto: Matthias Balk/dpa (zu dpa ÇWarten auf den Anschluss - Viele Firmen kŠmpfen mit Breitband-LŸckenÈ vom 02.01.2016) +++(c) dpa - Bildfunk+++
Bereits 91 Prozent der Wohnsitze im Bundesland Salzburg sind mit Breitband versorgt. Insgesamt werden in das schnelle Internet derzeit in Salzburg 10,9 Millionen Euro investiert. Durch den Ausbau soll der Wirtschaftsraum in ländlichen Gebieten gestärkt werden.

Damit auch ländliche Regionen, in denen ein wirtschaftlicher Ausbau für Unternehmen nicht möglich ist, an die digitale Lebensader angeschlossen werden können, vergibt der Bund im Rahmen der sogenannten „Breitbandmilliarde“ Fördermittel. Für den geplanten Ausbau fließen rund 4,2 Millionen Euro der staatlichen Förderung nach Salzburg.

90.000 Salzburger Haushalte bereits versorgt

Das A1 Glasfasernetz wird im Bundesland Salzburg laufend ausgebaut. So wurde die Versorgung mit Breitband-Internet in den letzten beiden Jahren für mehr als 90.000 Haushalte deutlich verbessert. Im Zuge des geförderten Breitbandausbaus in Salzburg wurde nun der Glasfaser-Ausbau von 15 weiteren Gemeinden fixiert.

3.000 Kilometer Glasfasernetz

Dabei wird das Glasfasernetz in Salzburg um 200 Kilometer auf mehr als 3.000 Kilometer erweitert. Auf diese Weise erhalten Haushalte spürbar schnellere Datenübertragungen bis zu 300 Mbit/s im Internet und die Möglichkeit, mit Kabelfernsehen in hochauflösender Qualität zu empfangen.

Schon bald dürfen sich im Flachgau die Bewohner von Ebenau, St. Gilgen und Strobl sowie im Tennengau von Abtenau, Rußbach, St. Kolomann und Paß Gschütt freuen. Auch im Innergebirg wird fleißig an der Umsetzung des Breitbandes gearbeitet. So kommen im Zuge der Breitbandmilliarde im Pongau die Gemeinden Goldegg und Werfen, im Pinzgau Dienten, Hollersbach, Hüttschlag, Lend, Mittersill und Unken zum Zug. Im Lungau wird in Ramingstein ausgebaut.

Schnelles Internet wichtig für ländlichen Wirtschaftsraum

Besonders im ländlichen Raum dient der Ausbau als Basis für Digitalisierung und soll Innovation und Wettbewerbsfähigkeit unterstützen. „Genauso wie die industrielle Revolution ohne den massiven Ausbau des Schienennetzes nicht umzusetzen gewesen wäre, ist die digitale Revolution ohne Breitbandnetze nicht denkbar. Nur mit dem Ausbau der Datenleitungen kann unsere Gesellschaft von den zahlreichen Möglichkeiten einer zunehmend digitalisierten Welt profitieren”, hält Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP) fest.

„Mit der zunehmenden Verbreitung anspruchsvoller Internetdienste wie Streaming-, Multimedia- und Cloudservices steigen auch die Anforderungen an eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur. Dadurch werden im ländlichen Raum Arbeitsplätze gesichert und die Bildungschance erhöht sich.“, so A1 Technikvorstand Marcus Grausam.

Betriebsansiedlungen am Land vorantreiben

Josef Weikinger, Bürgermeister von Strobl, sieht einen großen Vorteil im Breitbandausbau für die Betriebe in seiner Gemeinde: „Schnelles Internet ist die Ausgangsbasis für Betriebsansiedlungen und trägt so wesentlich zur Entwicklung und Aufwertung ländlicher Gemeinden wie Strobl bei.“

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