12. Oktober: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

Vor zehn Jahren lag Karlheinz Böhm in Salzburg im Spital.
Vor zehn Jahren lag Karlheinz Böhm in Salzburg im Spital. - © APA/SALK/Wildbild/Archiv
Was ist heute vor 10 Jahren in Salzburg passiert? Zum runden Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Diese Schlagzeilen haben uns am 12. Oktober 2007 beschäftigt.

Nach Autounfall: Karlheinz Böhm muss noch im Spital bleiben

Der Gründer der Hilfsorganisation “Menschen für Menschen”, Karlheinz Böhm (79), musste vor zehn Jahren nach einem Autounfall in Äthiopien in der Unfallchirurgie des Salzburger Landeskrankenhauses behandelt werden. “Der kleine chirurgische Eingriff wegen eines Blutergusses an der Leiste ist gut verlaufen”, erklärte Pressesprecherin Mick Weinberger am 12. Oktober 2007.

Eigentlich hätte Böhm am 12. Oktober die Unfallchirurgie verlassen und sich zu Hause im Kreise seiner Familie in Grödig (Flachgau) einige Zeit erholen sollen. Die behandelnden Ärzte haben aber kurzfristig entschieden, dass es besser sei, wenn er übers Wochenende noch auf der Station bleibt, so die Pressesprecherin.

Karlheinz Böhm befand auf dem Weg zum Flughafen in der Hauptstadt Addis Abeba, als das mit insgesamt vier Personen besetzte Auto mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Der Crash ereignete sich zwischen Harar und Dire Dawa im Südosten Äthiopiens.

Böhm verstarb am 29. Mai 2014 in Grödig.

Internationaler Suchtgiftring in Salzburg zerschlagen

Nach zweijährigen Ermittlungen ist dem Landeskriminalamt Salzburg in Zusammenarbeit mit der hessischen Polizei und dem Bundeskriminalamt Wien die Zerschlagung eines internationalen Heroinhändlerringes gelungen. Vier türkisch stämmige Verdächtige im Alter von 31 bis 38 Jahren wurden in einem Salzburger Innenstadthotel festgenommen. Die Beamten konnten 3.560 Gramm Heroin mit einem Gesamtpreis von rund 356.000 Euro sicherstellen.

Die zwei mutmaßlichen Haupttäter waren mit dem Zug vom Raum Frankfurt (D) nach Salzburg gereist, die beiden Drogenkuriere brachten das Suchtgift mit einem Leihauto in die Mozartstadt. Die Ermittler hatten ein Tipp aus der Szene erhalten.

Der Zugriff erfolgte mit Unterstützung von 15 Salzburger Polizisten des Einsatzkommandos Cobra und war sehr gefährlich: Einer der beiden “Transporteure” versuchte, eine geladene Faustfeuerwaffe zu ziehen, als ein Cobra-Beamter mit vorgehaltener Pistole das Hotelzimmer betrat. Doch als mehrere Männer der Cobra nachfolgten, ließ der 38-jährige deutsche Staatsbürger die Pistole im Hosenbund. Bei der Festnahme standen auch noch 20 Exekutivekräfte des Landeskriminalamtes im Einsatz.

Zwei Wunderheiler in Kuchl ausgeforscht

Beamte der Polizeiinspektion Golling (Tennengau) konnten vor zehn Jahren zwei Wunderheiler in einem Gasthof in Kuchl ausforschen. Die Ermittlungen hatten ergeben, dass die 50-jährige Genetikerin aus Oberösterreich und ihr 65-jähriger Lebensgefährte rund zwölf Patienten aus Kuchl und St. Veit an der Glan (Kärnten) für jeweils 975 Euro “mental” therapierten.

Als die zwei Polizisten aufgrund eines Hinweises in der Gaststätte in Kuchl eintrafen, hatten zwei Patienten das Haus gerade verlassen. Die Wunderheiler gaben zu, dass sie ihre Kunden in Fremdenzimmern in einem Gasthof in Kuchl und in St. Veit an der Glan behandelt hätten.

(APA)

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