13. November: Die Salzburg-News von 10 Jahren

Die Alpine sollte beflügelt werden.
Die Alpine sollte beflügelt werden. - © APA/HELMUT FOHRINGER
Was ist heute vor 10 Jahren in Salzburg passiert? Zum runden Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Das geschah heute vor zehn Jahren in Salzburg:

Papierkonzern M-Real will weitere 500 Arbeitsplätze abbauen

Der Eigentümer der Papierfabrik in Hallein in Salzburg, der finnische Konzern M-Real, hat am 13. November 2007 ein weiteres Sanierungspaket angekündigt. Demnach sollten im Konzern insgesamt etwa 500 Arbeitskräfte abgebaut werden, davon 300 an ausländischen Standorten und 200 in Finnland.

In Finnland ist das Aus für das Chemie-Zellstoffwerk (BCTMP) in Lielahti und die Zeitungspapierproduktionslinie in Kangas geplant. Im Ausland sei zumindest vorerst nicht an Einsparungen in der Produktion gedacht, sagte M-Real-Sprecherin Anne-Mari Achrén gegenüber der APA. Grundsätzlich werde aber die gesamte Marketing- und Verkaufssparte des Konzerns nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Profitabilität geprüft, so die Sprecherin.

Alpine Bau will Umsatz bis 2010 verdoppeln

Dietmar Aluta-Oltyan, Gesellschafter und Aufsichtsratschef bei der Alpine Holding und damit verantwortlich für die Alpine Bau, will den Salzburger Baukonzern in neue Höhen führen. Der Manager kündigte in einem Interview  zehn Jahren mit dem Baufachmagazin “Solid – Wirtschaft und Technik am Bau” an, den Umsatz des Unternehmens bis 2010 zu verdoppeln.

Schaffen will die Alpine Bau dieses Ziel mit einer weiteren Offensive im Auslandsgeschäft – also auch in Russland, wo Konkurrent Strabag mit seinem Teilhaber Oleg Deripaska auf gute Geschäfte hofft. Eine Beteiligung eines russischen Geschäftsmannes oder Unternehmens an der Alpine schließt Aluta-Oltyan hingegen aus.

EURO 2008: Planspiel in Salzburg begonnen

Sechs Monate vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft 2008 trainieren in der Host City Salzburg rund 60 Führungs- und Einsatzkräfte von Polizei, Behörden, Justiz und Blaulicht-Organisationen in dem Planspiel “Wunderteam” den Ernstfall. Unter Beobachtung einer Schweizer Delegation werden am Mittwoch und Donnerstag die internen und externen Kommunikationsabläufe in parallel laufenden Einsatzszenarien geübt. Die Sicherheitskonzepte werden nach den Ausschreitungen in Italien nicht verschärft, sagte Sicherheit-Projektleiter Günther Marek vor Journalisten.

Die theoretischen Vorbereitungen sind bereits im November 2007 angelaufen. Als besondere Herausforderung für die Einsatzkoordination bezeichnete Übungsleiter Brigadier Karlheinz Dudek von der Sicherheitsakademie, dass in Salzburg gleich mehrere Behörden in den Veranstaltungsablauf involviert sind: Die Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung ist für das EM-Stadion in Wals-Siezenheim (Flachgau) zuständig, der Magistrat Salzburg für die Fan-Zone und -Meile in der Innenstadt. “Das ist sicher ein Spezifikum, das es in den anderen Austragungsorten nicht gibt.”

(APA)

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