130.000 Blitze erhellen Österreichs Himmel

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Die Blitzmenge in Österreich am Dienstag war hoch. (Archivbild)
Die Blitzmenge in Österreich am Dienstag war hoch. (Archivbild) - © FMT-Pictures/MW/TA
Am Dienstag kam es vor allem im Osten und Südosten Österreichs zu einer außergewöhnlichen Gewitterlage. Besonders betroffen waren das südliche Niederösterreich, das Burgenland und die Steiermark. So gab es nach Angaben des Wetterdienstes UBIMET in Summe 128.628 Blitzentladungen, Spitzenreiter war wie so oft die Steiermark.

Zunächst entwickelten sich am frühen Nachmittag erste kräftige Gewitter am Alpenostrand, besonders betroffen war dabei der Bezirk Neunkirchen. Mit 12.813 Entladungen steht der Bezirk auf Platz 1 der Blitzstatistik für Dienstag, knapp gefolgt vom Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Etwas später zog dann ausgehend von Unterkärnten eine markante Gewitterlinie über die Steiermark und das Südburgenland hinweg. Dabei wurden in Eisenkappel schwere Sturmböen von 100 km/h gemessen, in Graz sogar 112 km/h.

Blitzdichte in Österreich am 12.06.2018. Grafik: UBIMET Blitzdichte in Österreich am 12.06.2018. Grafik: UBIMET ©

Gewitterhotspot Steiermark

In Summe wurden landesweit 128.628 Blitze detektiert, davon 60.116 in der Steiermark, 26.958 in Niederösterreich und 14.860 in Oberösterreich. „Blitzreichste Gemeinde war Mariazell (ST) mit 2.149 Blitzen, gefolgt von Schwarzau im Gebirge (NÖ) mit 1.955 Blitzen und Grünau im Almtal (OÖ) mit 1.853 Entladungen“, sagt UBUMET Metereologe Manfred Spatzierer. „Der stärkste Blitz mit einer Stromstärke von rund 253.000 Ampere wurde in der Gemeinde Gerlos in Tiroler Bezirk Schwaz registriert.“ Neben vollgelaufenen Kellern, kleinräumigen Überschwemmungen und Vermurungen wurden in Lieboch bei Graz sowie in Bad Mitterndorf auch zwei schwach ausgeprägte Tornados beobachtet. Schäden haben diese aber nicht verursacht.

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