16 Atemschutztrupps probten für Ernstfall

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Die Florianis konnten im Gebäude so gut wie nichts sehen.
Die Florianis konnten im Gebäude so gut wie nichts sehen. - © FF Grödig
90 Feuerwehrleute haben am Mittwoch den Einsatz in einem stark verrauchten Gebäude geübt. In einem alten Gebäudekomplex mussten die Florianis acht vermisste Personen finden sowie mehrere Puppen finden. Dabei wurde echtes Feuer eingesetzt und mit verschiedenen Ausrüstungen experimentiert.

16 Atemschutztrupps aus Grödig, Fürstenbrunn, Elsbethen, Vorderfager und dem benachbarten Marktschellenberg (LKR. BGL) trainierten den Einsatz im inneren des Gebäudes. Dieses wird in nächster Zeit abgerissen und neu gebaut. Solche Übungen sind laut Bericht der Feuerwehr Grödig eine Seltenheit und sehr gefragt, weil unter wirklich realistischen Bedingungen geübt werden kann.

Übung im Innen- und Außenbereich

Im Gebäude wurde neben den diversen Suchtaktiken bei Personenrettung ohne Sicht auch mittels Echtfeuer der korrekte Innenangriff mit Schlauchmanagement, Türöffnungsprozedur und richtige Strahlrohrführung bzw. Löschtechnik geübt.

Atemschutztrupps suchten Vermisste

Neben dem Löschen von Echtfeuer in Form eines Zimmerbrandes, wurden auch Türöffnungen mit Halligan-Tool, Force-Axt und Feuerwehr-Axt geübt. Bei absoluter Nullsicht mussten die Trupps insgesamt acht vermisste Personen und weitere Übungspuppen finden, die vom Keller bis hinauf in den Dachboden verteilt waren. Durch den starken Rauch war das sowohl eine physische, als auch psychische Belastung.

Ventilation und Löschung geübt

Ein weiterer Punkt auf dem Programm war die taktische Ventilation. Es wurden sowohl das klassische Schaffen einer Abluftöffnung mit anschließender koordinierter Druckbelüftung gemacht, wie auch die hydraulische Ventilation durch Öffnen eines Fensters und Einsatz des Sprühkegels eines Hohlstrahlrohres ausprobiert.

Insgesamt vier Saugstellen wurden zur Löschwasserversorgung errichtet, um sowohl den massiven Außenangriff, wie auch die Riegelstellung(en) zu den angrenzenden Gebäuden und den Innenangriff abdecken zu können. In Spitzenzeiten wurden somit fast 5.000 Liter Wasser pro Minute zum Brandobjekt gefördert. Insgesamt 90 Feuerwehrmitglieder aus Grödig, Fürstenbrunn, Elsbethen, Vorderfager und Marktschellenberg waren mit 14 Fahrzeugen vor Ort.

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