17. September: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

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Ludwig Paischer holte für Österreich die einzige Medaille bei der Judo-Weltmeisterschaft 2007.
Ludwig Paischer holte für Österreich die einzige Medaille bei der Judo-Weltmeisterschaft 2007. - © APA/Nelson Perez/EFE
Was ist heute vor 10 Jahren in Salzburg passiert? Zum runden Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Diese Nachrichten haben uns am 17. September 2007 beschäftigt:

Ludwig Paischer holte sich WM-Bronze in Rio de Janeiro

Judoka Ludwig Paischer hat die hohen Erwartungen erfüllt und bei den Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro die erhoffte Medaille geholt. Der 25-jährige Salzburger eroberte in der Klasse bis 60 Kilogramm Bronze und sicherte Österreich mit dem einzigen Stockerlplatz bei dieser WM auch einen Olympia-Quotenplatz in dieser Gewichtsklasse für die Spiele 2008 in Peking. Paischer holte nach Silber bei der WM vor zwei Jahren in Kairo sein zweites Edelmetall bei Welttitelkämpfen, für den ÖJV ist es die insgesamt 13. WM-Medaille.

“Natürlich wollte ich zuerst für mich eine Medaille, aber auch für die ganze Mannschaft war es wichtig, dass wir die WM noch positiv beendet haben”, betonte der sichtlich erleichterte Paischer. Im entscheidenden Kampf bezwang der Salzburger den Mongolen Tsaaganbratar mit einer Yuko-Wertung in der letzten Kampfminute. “Das war nach einer eher durchwachsenen Saison für mich enorm wichtig. Jetzt kann ich mich in Ruhe und ganz gezielt auf die Olympischen Spiele in Peking 2008 vorbereiten”, jubelte der Leichtgewichtler.

Österreichs Hochsicherheits-Datenspeicher wird 25 Jahre alt

Ein Bunker in St. Johann im Pongau ist Österreichs Lebensnerv im Katastrophenfall. Dort kann im Fall des Falles nicht nur die zivile und militärische Führung des Landes sicher untergebracht werden. Der Bunker dient auch als Hochsicherheits-Datenspeicher für den Ernstfall und garantiert, dass in Ausnahmesituationen die Computersysteme des Bundes funktionieren. Das Zentrale Ausweichsystem des Bundes – so der sperrige Name für den Rechner im Bunker – feierte 2007 sein 25-jähriges Bestehen.

Im Jahr 1979 beschloss die Bundesregierung, das Zentrale Ausweichsystem (ZAS) in St. Johann einzurichten, um wichtige Daten zu speichern und IT-Systeme für den Krisenfall zu betreiben. Im Jahr 1982 konnte das ZAS in Betrieb genommen werden. Solche Krisenfälle sind nicht nur Kriege oder Terroranschläge. Auch ein Hochwasser oder ein Brand können die IT-Infrastruktur und wichtige Daten in Gefahr bringen.

Der Bunker ist in den Jahren 1977 bis 1982 im Heukareck nahe St. Johann im Pongau als “Einsatzzentrale Basisraum” entstanden. In 300 Metern Tiefe befinden sich die Zentrale der militärischen Luftraumüberwachung und Einrichtungen für die zivile Führung des Landes. Der Bunker ist gegen Angriffe mit Kernwaffen, mit biologischen und chemischen Kampfstoffen geschützt.

Bergsteiger aus Oberösterreich starb an Herzinfarkt

Ein 41-jähriger Oberösterreicher brach auf dem Zwölferhorn in St. Gilgen (Flachgau) zusammen. Das berichtete die Polizeiinspektion St. Gilgen. Seine Begleiter leisteten Erste Hilfe und verständigten den Notarzthubschrauber. Der Mann aus Mening (Bezirk Braunau) klagte 100 Meter unterhalb der Bergrettungshütte über plötzliches Schwindelgefühl und wurde ohnmächtig. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

(APA)

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