Durch die Druckwelle erlitt der 18-Jährige lebensgefährliche Kopfverletzungen. - © Neumayr/Symbolbild
Der Bursch hatte sich nach der vermeintlich letzten Explosion über den Schussapparat gebeugt. Genau in diesem Moment explodierte eine Ladung, die zuvor nicht losgegangen war. Durch die Druckwelle erlitt der 18-Jährige lebensgefährliche Kopfverletzungen, teilte die bayerische Polizei in einer Aussendung mit.
Acht junge Männer wollten den Hochzeitstag eines Freundes “anschießen”. In den frühen Morgenstunden trafen sie sich beim Haus des Bräutigams. Sie hatten einen Böllerschuss-Apparat gebaut, der aus fünf parallelen Rohren bestand, in denen per Seilzug Schwarzpulver gezündet wurde. Nach dem vermeintlich letzten Schuss kam es zu dem Unfall. Der 18-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach Salzburg geflogen. (APA)