19 tote Zivilisten in afghanischen Offensiven gegen Taliban

Afghanische Streitkräfte haben in Offensiven gegen radikalislamische Taliban in zwei Provinzen mindestens 19 Zivilisten getötet. In der ostafghanischen Provinz Paktia seien am Donnerstagabend 13 Zivilisten ums Leben gekommen, sagte ein Stammesältester aus dem betreffenden Bezirk Surmat am Freitag. Alle Opfer hätten einer Familie angehört.

Die Taliban hätten sich zuvor im Haus der Familie verschanzt. In der ostafghanischen Provinz Nangarhar waren nach Angaben von Provinzsprecher Attaullah Chogiani ebenfalls am Vorabend sechs Zivilisten gestorben. Zu den Umständen sagte er nichts.

Die UN hatten in ihrem jüngsten Jahresbericht zu zivilen Opfern des afghanischen Krieges zum vierten Mal in Folge mehr als 10.000 tote und verletzte Zivilisten registriert. Die meisten waren bei Gefechten zwischen Regierung und Taliban zwischen die Fronten geraten.

(APA/dpa)

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