20. Juli: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

Eine Gruppe von Schulkindern wurde vor zehn Jahren von einem Bahngleis gerettet.
Eine Gruppe von Schulkindern wurde vor zehn Jahren von einem Bahngleis gerettet. - © APA/dpa/Christoph Schmidt
Was ist heute vor 10 Jahren in Salzburg passiert? Zum runden Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Am 20. Juli 2007 haben uns diese Schlagzeilen im Bundesland Salzburg beschäftigt:

Salzburger Lkw-Lenker rettete Bus mit Schulkindern von Bahngleisen

Ein Salzburger Lkw-Lenker hat am Freitag vermutlich den tragischen Zusammenstoß eines Regionalzuges mit einem vollbesetzten Schulbus verhindert. Ein deutscher Reisebus mit 60 Schulkindern war auf der Eisenbahnkreuzung in Pfarrwerfen auf der Werfenwenger Straße wegen eines Getriebeschadens direkt auf den Schienen liegen geblieben und konnte vom 43-jährigen Lenker nicht mehr von der Stelle bewegt werden. Der nachfolgende Lkw-Fahrer erkannte geistesgegenwärtig die Gefahrensituation und zog den Bus mit seinem mitgeführten Stahlseil von den Gleisen. Kurz darauf passierten der Regionalzug in Richtung Salzburg und ein Intercity in Richtung Bischofshofen die Pfarrwerfener Eisenbahnkreuzung.

20 Jahre Sony DADC Austria: Sieben Milliarden Discs aus Anif und Thalgau

Die Sony DADC Austria AG in Anif bei Salzburg feierte ihren 20. Geburtstag. Das Unternehmen mit Produktionsstandorten in Anif und Thalgau habe sich vom Hersteller von Audio-CDs zu einem Komplettanbieter von Technologie für die weltweite Unterhaltungsindustrie mit Tochterfirmen in Großbritannien und China entwickelt, berichtete Vorstandsvorsitzender Dieter Daum am Freitag vor Journalisten. Sieben Mrd. Discs wurden in den vergangenen 20 Jahren in Salzburg produziert.

Arbeitslosigkeit: Niedrigster Stand in Salzburg seit 1992

In Salzburg ist die Arbeitslosenrate im ersten Halbjahr 2007 auf den niedrigsten Stand seit 1992 gesunken. Mit 4,3 Prozent sei die Arbeitslosigkeit nunmehr 21 Monate in Folge rückläufig, so AMS-Chef Siegfried Steinlechner. Dabei konnte die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit um sieben auf 64 Tage reduziert werden. Damit würden Salzburger schneller als andere Österreicher einen neuen Job finden. Frauen konnten ihre Arbeitslosigkeit mit einem Minus von 2,4 Prozent in geringerem Ausmaß reduzieren als Männer, wo ein Rückgang von 15,6 Prozent vermeldet wird. Dennoch liegt die Arbeitslosenquote bei Frauen insgesamt mit 4,1 Prozent noch einen halben Prozentpunkt besser als jene der Männer mit 4,6 Prozent. Die Branchen mit dem stärksten Rückgang seien laut AMS etwa das Baugewerbe (minus 20,4 Prozent), die Sachgütererzeugung (minus 18,9 Prozent) und die Unternehmensdienstleistungen (minus 13,6 Prozent).

(APA)

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