20 Straftaten: Jugendbande im Pinzgau ausgeforscht

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Beamte forschten die Gruppe nun aus.
Beamte forschten die Gruppe nun aus. - © Neumayr/MMV/Archiv
Die Polizei forschte im Pinzgau eine 13-köpfige Gruppe von zwölf- bis 19-Jährigen aus, die für eine Reihe von Einbrüchen und Diebstählen verantwortlich sein soll. Die Motive der Jugendlichen: Geldnot und Langeweile.

Einbrüche, Diebstähle, Hehlerei, Sachbeschädigung und Spritztouren mit gestohlenen Fahrzeugen: 20 Straftaten konnten einer 13-köpfigen Jugendbande im Pinzgau nachgewiesen werden. Unter den Mitgliedern befinden sich österreichische, türkische und serbische Burschen. Sie richteten einen Sachschaden im fünfstelligen Eurobereich an, wie die Polizei auf Nachfrage von SALZBURG24 mitteilte. Die Beschuldigten sind großteils geständig und werden auf freiem Fuß angezeigt.

Jugendbande für Reihe von Straftaten verantwortlich

Die Bande soll bereits im Vorjahr zu Halloween Hausfassaden mit Eiern beworfen haben. Aus der Bande bildeten sich schließlich mehrere Untergruppen. Sechs Österreicher, Türken und Serben im Alter von 13 bis 15 Jahren werden beschuldigt, zwischen November 2015 und Juli 2016 Einbrüche, Hehlerei, Diebstähle und Sachbeschädigungen begangen sowie Fahrzeuge unbefugt in Betrieb genommen zu haben.

Von diesem sechs Jugendlichen brachen ein 15-jähriger Österreicher und ein 14-jähriger Serbe dazu mehrere Zeitungskassen auf und stahlen das Bargeld. Dazu schlossen sie im Juni 2016 ein Moped in Saalfelden kurz, fuhren damit herum und stellten es schließlich in einem Wald ab, um es schließlich zu zerlegen. Am Moped entstand Totalschaden. Die Beiden nahmen auch ein weiteres Zweirad in Betrieb, bei dem der Schlüssel steckte.

Motiv der Pinzgauer Gang: Langeweile und Geldnot

Im Mai 2016 zelteten einige Bandenmitglieder mit Freunden in Saalfelden, dabei brachen der 15-Jährige und der 14-Jährige mit einem weiteren 15-jähigen Österreicher einen Lebensmittelautomaten auf und verzehrten die Speisen und Getränke mit der ganzen Gruppe.

Als Motiv gaben die Verdächtigen Geldnot und Langeweile an. Alle Beschuldigten werden bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

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