21. Dezember: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

Das Jahr 2007 geht als durchschnittlich zweitwärmstes Jahr in die Geschichte ein (Symbolbild).
Das Jahr 2007 geht als durchschnittlich zweitwärmstes Jahr in die Geschichte ein (Symbolbild). - © Neumayr/Archiv
Was ist heute vor 10 Jahren in Salzburg passiert? Zum runden Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Das geschah heute vor zehn Jahren in Salzburg:

2007 bescherte Ostösterreich Temperaurrekord

Mit dem wärmsten je gemessenen Winter, einem unglaublich warmen Frühling, einem eher durchschnittlichen Sommer und einem kühlen Herbst, geht das Jahr 2007 als durchschnittlich zweitwärmstes Jahr in die Geschichte ein. “Im Norden und Osten des Landes wurden 2007 sogar die höchsten Temperaturmittel seit Beginn der Aufzeichnungen vor 200 Jahren gemessen”, erklärte Reinhard Böhm, Klimatologe an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) in einer Aussendung.

Linz und Eisenstadt erlebten definitiv ein Rekordjahr. Der heißeste Tag 2007 war der 20. Juli: Im burgenländischen Andau kletterte das Quecksilber auf 39,5 Grad. Wien ist mit 311 Sonnenstunden die sonnigste Stadt Österreichs gewesen. “Die Stadt mit den durchschnittlich höchsten Temperaturen war dennoch Eisenstadt, dort hat es auch um 150 Prozent mehr Niederschläge gegeben als normalerweise”, erklärte der Klimatologe. Grund dafür waren Wettertiefs mit viel Regen, die nur das Burgenland gestreift haben und Restösterreich verschonten. Der sonnenreichste Monat war der Juli.

Bei Druckerei Sochor in Zell am See stehen die Maschinen still

Bei der Druckerei Sochor, über deren Vermögen (Sochor Group GmbH, Anm.) mit Sitz in Zell am See (Pinzgau), Anfang November 2007 der Konkurs eröffnet wurde, stehen seit 21. Dezember 2007 die Maschinen still. Masseverwalter Wolfgang Hochsteger teilte der Belegschaft bei einer Betriebsversammlung mit, dass die Schließung notwendig wurde, weil die nötigen Aufträge ausblieben seien, um operativ positiv wirtschaften zu können.

Gespräche mit potenziellen Käufern aus der Schweiz sowie Deutschland würden geführt, doch sei noch nichts spruchreif. 148 Mitarbeiter werden nun noch vor Weihnachten gekündigt.

Bürgermeister in Salzburg unter Verdacht des Amtsmissbrauchs

Der Bürgermeister von Puch bei Hallein, Helmut Klose (V), ist ins Visier der Grünen geraten. Die Gemeinde soll für das Jahr 2006 Akontozahlungen in der Höhe von rund 70.000 Euro an Kloses Elektrounternehmen geleistet haben, für die es weder Aufträge noch Abrechnungen gibt. Ende November wurde bei der Staatsanwaltschaft Anzeige wegen des Verdachts des Amtsmissbrauchs erstattet. Klose wies gegenüber der APA die Vorwürfe zurück.

Bereits im April 2007 sind die Mitglieder des Überprüfungsausschusses von Puch stutzig geworden: Bei der Kontrolle des Rechnungsabschlusses 2006 sind Akontozahlungen an die Firma Klose aufgetaucht, für die es keine Rechnungen gab und die nur für “diverse Arbeiten” geleistet wurden. “Ohne Rechnung ist es für uns im Überprüfungsausschuss nicht möglich zu prüfen, welche Leistung erbracht wurde, ob es einen Auftrag oder einen Beschluss dazu gibt”, sagte am Freitag Ausschuss-Vorsitzender Alexander Kern bei einem Pressegespräch.

(APA)

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