21. März: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

Nach einem Treffen von Rechtsextremen in St. Johann kam es zu Verhaftungen.
Nach einem Treffen von Rechtsextremen in St. Johann kam es zu Verhaftungen. - © APA/BARBARA GINDL
Was ist heute vor zehn Jahren in Salzburg passiert? Zum zehnjährigen Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Das ist am 21. März 2007 im Bundesland Salzburg passiert.

Nach Rechtsextremen-Treffen in Salzburg: Köpfe in OÖ verhaftet

Die drei Köpfe eines Rechtsextremen-Treffens, das von der Polizei in St. Johann (Pongau) aufgelöst worden war, sind am 21. März 2007 in Oberösterreich verhaftet worden. Alle drei Festgenommenen stammen aus Oberösterreich und agierten laut Behörden im Großraum Linz-Wels. Sie hätten ihre politische Heimat im Umfeld des BfJ (“Bund freier Jugend”), einer sei sogar der Leiter der als rechtsextrem eingestuften Organisation. Grund für die Verhaftung seien “fortgesetzte Tathandlungen nach dem Verbotsgesetz”, erklärte der Leitende Welser Staatsanwalt Franz Haas.

Rund 60 zum Teil amtsbekannte Rechtsextreme aus Oberösterreich haben sich in einem Gasthaus in St. Johann getroffen, um den “Tag der Volkstreuen Jugend” zu begehen. Organisiert wurde die Veranstaltung vom BfJ. Das Treffen wurde von einem Großaufgebot der Polizei aufgelöst, einschlägiges Material – Bücher, CDs, Transparente etc. – beschlagnahmt.

Tausende Tanktouristen aus Bayern fahren nach Salzburg

2007 lockte der Preisunterschied von rund 20 Cent pro Liter bei Benzin und 12 Cent bei Diesel täglich tausende deutsche Tanktouristen nach Salzburg. Von dem Preisunterschied profitierten vor allem jene rund 30 Salzburger Tankstellen, die bis zu zehn Kilometer von der deutschen Grenze entfernt lagen.

Die grenznahen österreichischen Tankstellen verzeichneten seit 2002 eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent. Sie setzen jährlich sieben bis acht Millionen Liter Treibstoff um. Zum Vergleich: Im Landesinneren verkaufen betriebswirtschaftlich rentable Stationen zwei bis vier Millionen Liter.

Die Mehrzahl der Kunden kommt nicht nur wegen des Tankens, sagte die Geschäftsführer-Stellvertreterin der IQ-Tankstelle in Liefering, Christine Kerschbaumer. “Viele sind Pendler oder haben ohnehin in Salzburg etwas zu erledigen.” Die Bezeichnung Tanktourismus stimme deshalb nicht. “Ich konnte auch nicht beobachten, dass ein Lkw-Fahrer extra zu uns herüberfährt.”

Nach wie vor kritische Lawinensituation in Salzburg

Im Bundesland Salzburg betrugen die Neuschneesummen am 21. März 2007 im Bereich der Nordalpen und Tauern zwischen 50 und 90 Zentimeter, direkt am Alpenhauptkamm teilweise sogar über einen Meter und im Lungau bis zu 70 Zentimeter. Auf den Straßen gab es teilweise Schneefahrbahnen und in höheren Lagen tiefwinterliche Verhältnisse.

Die Lawinengefahr ist in den Nordalpen, den Hohen Tauern und im Lungau oberhalb von rund 2.000 Metern groß (Warnstufe 4). Ansonsten wurde sie als erheblich (Warnstufe 3) eingestuft, so Bernhard Niedermoser von der Wetterdienststelle Salzburg.

Auf Salzburgs Straßen war es wieder ruhig, die Verbindungen waren geräumt, hieß es aus der Verkehrsleitzentrale.

(APA)

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