25-jähriger Lukas Rößlhuber wird Baustadtrat in der Landeshauptstadt

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Zwei Tage nach dem Wechsel der Salzburger NEOS-Stadträtin Barbara Unterkofler zur ÖVP hat die pinke Partei am Freitag ihren Nachfolger in der Stadtregierung offiziell vorgestellt. Der 25-jährige Jurist Lukas Rößlhuber soll bis zur nächsten Gemeinderatswahl in einem halben Jahr das städtische Bauressort übernehmen. Seine erste große Herausforderung werden die Verhandlungen für das Budget 2019.

Bekannt wurde die am Mittwochabend getroffene Personalentscheidung bereits am Donnerstag, weil die NEOS – wie es das Stadtrecht vorsieht – für die nächste Gemeinderatssitzung am kommenden Mittwoch die Abberufung Unterkoflers beantragt und Rößlhuber als Nachfolge für die frei werdende Stadtratsstelle vorgeschlagen haben. Der Abberufung ist Unterkofler übrigens zuvorgekommen, indem sie ihren Rücktritt mit sofortiger Wirksamkeit bekannt gab.

Rößlhuber seit vier Jahren NEOS-Gemeinderat

Der künftige Stadtrat ist seit vier Jahren Mitglied des Salzburger Gemeinderates, wurde dann Vorsitzender des Bildungsausschusses und stieg heuer zum NEOS-Klubchef auf. Die Kür zum Stadtrat am kommenden Mittwoch sei die bisherige “Krönung”, sagte er bei einem Pressegespräch am Freitag selbst. Im Bauressort möchte er “zerschlagenes Porzellan” wieder kitten – Unterkofler trug mehrere Konflikte mit ihren Beamten aus. Außerdem möchte er eine Sanierungsoffensive für die Gemeindestraßen starten.

Offen ließ Landessprecher Sepp Schellhorn noch die Frage, ob Rößlhuber auch der Spitzenkandidat für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl im März 2019 sein wird. Er verwies auf das bei den NEOS übliche dreistufige Auswahlverfahren für Bewerber. Auch der Stadtrat in spe wollte sich am Freitag noch nicht auf eine Kandidatur für diese Position festlegen. Eine berufliche Entscheidung hatte er diese Woche allerdings bereits zu treffen: Ein Jobangebot der Universität ließ der Jurist zugunsten der politischen Funktion – für die es Berufsverbot gibt – sausen.

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