Zeigten sich erfreut über den großen Zuspruch (v.l.): Universitätsprofessor Friedrich Harrer, Rektor Heinrich Schmidinger, Universitätsprofessor Dan Diner, Vizerektorin Sonja Puntscher-Riekmann und Vizebürgermeister Martin Panosch - © Scheinast
Nicht Studierende füllten am Donnerstag den großen Hörsaal in der Kapitelgasse, sondern 250 Salzburgerinnen und Salzburger: Universität und Stadt hatten zur ersten Salzburger Vorlesung geladen, um der Öffentlichkeit einen Vortrag über Gedächtnisbilder vom Zweiten Weltkrieg zu präsentieren.
Dan Diner eröffnete die erste Vorlesung der neuen Veranstaltungsreihe. Er ist Universitätsprofessor in Jerusalem und Leipzig und ein international anerkannter Experte für die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Durch seine differenzierte Sichtweise fühlte sich das Publikum unmittelbar angesprochen, was sich in der regen Diskussion, moderiert von Vizerektorin Sonja Puntscher-Riekmann, zeigte.
Mit der Veranstaltungsreihe „Salzburger Vorlesungen“ möchten Stadt und Universität gemeinsam einen Treffpunkt von Gesellschaft und Wissenschaft etablieren. Im Herbst setzt der Experimentalphysiker Anton Zeillinger die Reihe fort.