27. März: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

Für den Rudolskai wurde 2007 ein Alkoholverbot beschlossen. (Symbolbild)
Für den Rudolskai wurde 2007 ein Alkoholverbot beschlossen. (Symbolbild) - © FMT-Pictures/MW
Was ist heute vor zehn Jahren in Salzburg passiert? Zum zehnjährigen Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Das ist am 27. März 2007 im Bundesland Salzburg passiert:

Alkoholverbot an der Salzburger Lokalmeile Rudolfskai

Der Salzburger Gemeinderat beschloss am 27. März 2007 ein Alkoholverbot am Rudolfskai in der Innenstadt. Die Politik reagierte damit auf die vielen Ausschreitungen – vor allem Schlägereien – entlang der Salzburger Lokalmeile. Das Alkoholverbot gilt in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag jeweils von 22.00 bis 6.00 Uhr.

“Das Verbot der Mitnahme und des Konsums von alkoholischen Getränken soll im Bereich des Rudolfskais beginnend ab der Staatsbrücke bis zum Mozartsteg auf den Gehsteigen vor den Lokalen, auf der Fahrbahn, dem angrenzenden Rad- und Gehweg sowie den Salzachböschungen gelten”, hieß es im Amtsbericht. Kontrolliert werden kann das Verbot nur von Mitarbeitern der Stadt Salzburg (Amt für öffentliche Ordnung), weil die Polizei die Einhaltung einer ortspolizeilichen Verordnung nicht überprüfen darf

380-kV-Leitung durch den Flachgau vor der Genehmigung

“Die Genehmigung der im Salzburger Flachgau heftig umstrittenen 380-kV-Leitung zwischen St. Peter am Hart (Bezirk Braunau) und Elixhausen (Flachgau) dürfte unmittelbar bevorstehen: Die Bescheide aus der Umweltverträglichkeitsprüfung sollen fertig sein, angeblich ist für diesen Freitag die Kundmachung vorgesehen“, berichtete am Dienstag der ORF Salzburg unter Berufung auf eine inoffizielle Mitteilung der Umweltrechtsabteilung der oberösterreichischen Landesregierung. “Wir haben den Bescheid positiv erledigt”, zitierte die ORF die inoffizielle Quelle.

Da Oberösterreich und Salzburg bei der Umweltverträglichkeitsprüfung der Starkstromleitung zur Einvernehmlichkeit verpflichtet sind und sich koordinieren müssen, sei die Genehmigung der Salzburg-Leitung zwar noch nicht offiziell, aber dennoch fix. Offiziell werde die Genehmigung erst nach der Kundmachung in der “Wiener Zeitung”, die für Freitag geplant sei. Allerdings muss mit Einsprüchen gerechnet werden. Denn während in Oberösterreich nur in Burgkirchen bei Braunau Protest gegen die Starkstromleitung laut wurde, sind in Salzburg sämtliche vier betroffenen Gemeinden entlang der Trasse gegen die Leitung. Konkret wollen Berndorf, Seeham, Obertrum und Seekirchen eine unterirdische Verkabelung der 380-kV-Leitung nach dem Vorbild Mailand.

Acht Menschen aus Flammen gerettet

In einem Bürohaus im Salzburger Stadtteil Gnigl ist am Vormittag des 27. März 2007 ein großer Brand ausgebrochen. Nach Angaben des Roten Kreuzes waren acht Personen von den Flammen eingeschlossen. Das Feuer war kurz vor 9.30 Uhr im obersten Stockwerk des Gebäudes, in dem sich früher die Firma Canon befunden hatte, aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen. Bei Eintreffen der Feuerwehren stand der Bürotrakt bereits in Vollbrand. Laut Rotem Kreuz  blieben die geretteten Menschen unverletzt.

(APA)

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