Obwohl Haseke nur alle vier Jahre einen solchen hat, ist kein großes Fest geplant, er sieht dem Tag vielmehr pragmatisch entgegen. - © Bilderbox/Symbolbild
Obwohl Haseke nur alle vier Jahre einen solchen hat, ist kein großes Fest geplant, er sieht dem Tag vielmehr pragmatisch entgegen: “Der 29. fällt heuer auf einen Mittwoch. Ich werde am Stammtisch ein Bier trinken, weil der Mittwoch immer der ‘Fortgeh-Tag’ ist”, sagte er. Spät werde es nicht werden, weil er am folgenden Tag gleich in der Früh einen Termin habe.
Benachteiligt habe er sich nie gefühlt, wenn sein Geburtstag nicht auf dem Kalender vorkam, sagte der Salzburger zur APA. “Gefeiert worden ist ja trotzdem immer. Angestoßen wurde um Mitternacht. In den vergangenen Jahren hat es sich so ergeben, dass ich immer gemeinsam mit zwei Bekannten gefeiert habe, die am 26. Februar Geburtstag haben.” Ein größeres Fest gab es, als Fritz Haseke 40 wurde – was er allerdings weniger auf den seltenen Geburtstag zurückführt, sondern auf eine “gewisse Affinität zum Dezimalsystem”. Aus diesem Grund soll es zum 50er ein größeres Fest geben – auch wenn der Schalttag in zwei Jahren fehlt.
Einen eher pragmatischen Zugang zu seinem Geburtstag hatte der Salzburger offenbar auch als Kind: Anlässlich eines Bürgermeister-Schreibens meinte er nämlich, dass ihm 20 Schilling eigentlich lieber wären als ein Brief. Das hat ihm sein Vater gesagt, als er schon erwachsen war. (APA)