3. Juli: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

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Ulrike Gschwandtner starb am 3. Juli im Basislager während der Expedition auf den 8.035 Meter hohen Gasherbrun II.
Ulrike Gschwandtner starb am 3. Juli im Basislager während der Expedition auf den 8.035 Meter hohen Gasherbrun II. - © AFP
Was ist heute vor 10 Jahren in Salzburg passiert? Zum runden Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Diese Schlagzeilen haben Salzburg am 3. Juli 2007 beschäftigt:

Salzburger Alpinistin auf Karakorum-Expedition verstorben

Während einer Expedition zum 8.035 Meter hohen Gasherbrun II ist die Salzburger Sozialwissenschafterin und Bergsteigerin Ulrike Gschwandtner (42) gestorben. Der Tod der Alpinistin während eines Aufenthalts im Basislager kam völlig unerwartet, erklärte der Veranstalter der Expedition am Mittwoch gegenüber der APA. Alle Wiederbelegungsversuche seien erfolglos geblieben.

Die Salzburgerin hatte in den Tagen zuvor schon das höher gelegene Lager I erreicht. Wegen schlechten Wetters und zur Akklimatisation befand sich die Expedition am Dienstag wieder im Basislager. Gschwandtner wurde am Nachmittag tot in ihrem Zelt gefunden. Die aus dem Pongau stammende Sozialwissenschafterin war eine erfahrene Alpinistin, die unter anderem schon den Mount McKinley (6.194 m) und den Pik Lenin (7.143 m) bestiegen hatte. Der Gasherbrun II wäre ihr erster 8000er gewesen. Gschwandtner arbeitete als Sozialwissenschafterin in Salzburg und war als Filmemacherin an einem Portrait über die Salzburger Kletterpionierin und Architektin Helma Schmike beteiligt.

Pensionistin in Hallein lag eine Woche tot in ihrer Wohnung

Rund eine Woche dürfte eine 68-jährige Pensionistin aus Hallein tot in ihrer Wohnung gelegen haben. Die Leiche wurde am Dienstagabend von Nachbarn entdeckt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Frau hatte allein gelebt. Der Sprengelarzt stellte einen natürlichen Tod fest. Auch die Polizei fand keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden.

Polizei stoppte auf der A10 Kroaten mit völlig desolatem Fahrzeug

Bei einer Kontrolle auf der Tauernautobahn (A10) im Bereich Golling zog die Polizei am Dienstag ein völlig desolates Fahrzeug aus Kroatien aus dem Verkehr. Der Fiat Ducato, in dem sich acht Personen befanden, war mit nicht funktionierenden Bremsen unterwegs. An der Kontrollstelle Kuchl stellten die Kontrollore fest, dass die Bremsleistung auf der Vorderachse nur mehr ein Fünftel des nötigen Mindestwerts betrug. Auf der Hinterachse funktionierten die Bremsen überhaupt nicht mehr.

Das Fahrzeug transportierte außerdem einen Anhänger mit einem Gesamtgewicht von zwei Tonnen – ebenfalls mit nicht mehr funktionstüchtigen Bremsen. Bei der Kontrolle der Beleuchtung oder der Seitenspiegel wurden ebenfalls zahlreiche Mängel festgestellt. Außerdem war der kroatische Lenker nicht zum Ziehen eines Anhängers berechtigt. Die Polizei montierte sowohl beim Fiat als auch beim Anhänger die Kennzeichen ab und nahm dem Lenker die Zulassungspapiere ab. Der Kroate musste 1.000 Euro Sicherheitsleistung zahlen und wurde angezeigt.

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