30 neue Nationalpark-Ranger beginnen ihre Ausbildung

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Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban mit den sechs zukünftigen Rangern aus Salzburg.
Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban mit den sechs zukünftigen Rangern aus Salzburg. - © NPHT
Rund dreißig Personen ergreifen österreichweit derzeit die Chance und lassen sich in einer insgesamt dreijährigen Ausbildung zum Nationalpark-Ranger ausbilden. Am Dienstag startete im Nationalpark Hohe Tauern zunächst das Grundmodul in Matrei in Osttirol und dann im Mai das Aufbaumodul in Mittersill (Pinzgau). Sechs Salzburger sind dabei.

“Der Ausbildung und Beschäftigung von Nationalpark-Rangern wurde in den Hohen Tauern immer schon ein hoher Stellenwert beigemessen. Deshalb lassen sich auch die anderen Schutzgebiete gerne ihren Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiternachwuchs hier ausbilden”, so Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler (Grüne).

Ausbildungssystem hat sich bewährt

Besonders bewährt hat sich das österreichweit einheitliche und ISO-zertifizierte Ausbildungssystem. Die Schwerpunkte des Lehrgangs sind eine fundierte naturwissenschaftliche Ausbildung und die Vermittlung von pädagogisch-didaktischen Fähigkeiten auf höchstem Niveau.

“Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind auch sechs neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung in Mittersill”, ergänzte Nationalpark-Direktor Wolfgang Urban, der selbst sowohl im Grund- als auch im Aufbaumodul referiert.

136 Lehreinheiten in 17 Tagen

Bereits 2010 wurde von Bund und Ländern das Strategiepapier “Nationalparks Austria” beschlossen und damit der Grundstein für die Entwicklung eines Lehrgangs “Österreichischer Nationalpark-Ranger” gelegt. Inzwischen ist der Lehrgang zertifiziert und ein wichtiger Bestandteil der bundesweiten Nationalparkpolitik. Das Grundmodul umfasst in insgesamt 136 Lehreinheiten, aufgeteilt auf 17 Tage, die grundlegenden Inhalte wie Nationalparkidee, Nationalparknetzwerke, rechtliche Grundlagen, naturwissenschaftlich relevante Fächer, Kommunikation, Pädagogik und Didaktik, Notfallmanagement im Gelände, Orientierung, Kartenkunde und Wetter. Dieses Grundmodul findet immer in einem anderen Nationalpark in Österreich statt und fasst alle angehenden Ranger zusammen. Erst danach werden in 120 weiteren Lehreinheiten des Aufbaumoduls die Inhalte des jeweiligen Schutzgebiets vermittelt.

Zehn Tage Praktikum

Die Praxismodule in einer der österreichischen Nationalparkverwaltungen werden unterschiedlich gehandhabt. Mindestens zehn Tage Praktikum sind für jene gedacht, die die Ausbildung ohne eine fixe Anstellung in einem Nationalpark machen wollen.

“In unserer Nationalparkverwaltung wird die Einbettung in die praktische Arbeit im Schutzgebiets-Management noch viel stärker als wesentlicher Bestandteil der Ausbildung gesehen”, so Urban. “Bei uns müssen sich die künftigen Ranger in der Regel zunächst um einen Arbeitsplatz in der Nationalparkverwaltung bewerben und beginnen dann bereits in einem Angestelltenverhältnis zum Nationalpark und von uns bezahlt die Ausbildung.”

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