35. Donauinselfest endete trocken – und mit 2,4 Mio. Besuchen

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2,4 Millionen Besuche wurden am Donauinselfest registriert.
2,4 Millionen Besuche wurden am Donauinselfest registriert. - © APA/HERBERT P. OCZERET
Beim Wiener Donauinselfest sind in den vergangen drei Tagen insgesamt rund 2,4 Millionen Besuche registriert worden. Das sind weniger als 2017, als 2,8 Millionen Menschen die Zählstellen passierten. Das teilte der Veranstalter, die Wiener SPÖ, am Sonntagabend mit. Das Festival verlief weitgehend friedlich, gröbere Zwischenfälle wurden nicht gemeldet. Gefragt war heuer jedenfalls warme Kleidung.


“Winter im April” heißt ein Song vom Nino aus Wien, April im Juni hätte hingegen das Motto für die 35. Ausgabe der Inselsause lauten können. Pünktlich zum Auftakt am Freitag verabschiedete sich nämlich die tagelange Hitzewelle, die darauffolgende Abkühlung war beträchtlich. Am Abend lagen die Temperaturen meist deutlich unter der 20-Grad-Marke.

Immerhin blieb das Eiland von Dauerregen verschont – lediglich einige sporadische Schauer waren zu verzeichnen. Der für Sonntagabend prognostizierte Niederschlag blieb überhaupt völlig aus. Der Andrang bei den Konzerten war jedenfalls meist groß. Das Line Up berücksichtigte einmal mehr sämtliche Geschmäcker und Genres. Eines der Highlights war der Auftritt des Headliners Wanda am Freitag, aber auch andere Austro-Musikanten wie Pizzera & Jaus, Voodoo Jürgens, Granada, Wiener Blond, Mavi Phoenix oder Gert Steinbäcker wurden bejubelt.

Buntes Programm beim Donauinselfest

Im Alternativ- bzw. Rapgenre erfreuten zudem die bundesdeutsche Antilopen Gang, die Shout Out Louds aus Schweden oder die US-Combo Portugal The Man die Inselgäste. Auch die Münchner Freiheit, Ex-Reamonn-Star Rea Garvey, das DJ-Ensemble Ofenbach, die einstige Hit-Lieferantin Lisa Stansfield, Irmgard Knef oder der Liedermacher Konstantin Wecker waren mit dabei.

Beim Rahmenprogramm wurde zum Teil auf bewährte Attraktionen wie Kinderunterhaltung und den beliebten Vorführungen der Einsatzkräfte gesetzt, aber auch Neues ausprobiert. So war es möglich, am Seil über das Festgelände zu schweben. Für Fußball-Fans war zudem eine kleine Public-Viewing-Zone eingerichtet worden.

Neu war heuer auch der Chef: Michael Ludwig durfte erstmals als SPÖ-Vorsitzender und Bürgermeister den Eröffnungsrundgang vornehmen – wobei er seine zum Teil ebenfalls erst seit kurzer Zeit amtierenden roten Regierungsmitglieder mitgebracht hatte.

(APA)

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