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24. September 2012 15:53; Akt.: 24.09.2012 16:02

50-jähriger Salzburger überlebte Lawinenunglück in Nepal

Der Salzburger Bergsteiger überlebte das Unglück unverletzt. Der Salzburger Bergsteiger überlebte das Unglück unverletzt. - © EPA
Nach dem Lawinenunglück am 8.163 Meter hohen Manaslu in Nepal schwinden die Hoffnungen auf Überlebende. Nun wurde bekannt, dass ein 50-jähriger Salzburger das Unglück unbeschadet überstanden hat.

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Die Bergsteigervereinigung des Landes ging am Tag nach dem Unglück noch von fünf Vermissten aus, die Tourismuspolizei von drei. Unterschiedliche Angaben machten beide Stellen am Montag auch zur Zahl der Todesopfer: Laut Bergsteigervereinigung starben zwölf Menschen, nach Angaben der Tourismuspolizei acht. Unterdessen wurde bekannt, dass zwei Österreicher das Unglück unverletzt überlebt haben, unter ihnen ein Salzburger.

50-jähriger Salzburger hat überlebt

Die beiden Alpinisten waren mit dem deutschen Veranstalter Amical Alpin unterwegs, dessen Sprecher am Montagnachmittag erste Informationen korrigierte, wonach ein Österreicher den Lawinenabgang miterlebt habe. Zuletzt hieß es, beide Österreicher befänden sich im Basislager und bereiteten sich darauf vor, ausgeflogen zu werden. “Wann das sein wird, wissen wir derzeit noch nicht”, so der Sprecher, der mit Hinweis auf die Persönlichkeitsrechte keine Angaben zu den Betroffenen machte. Bei dem Salzburger handelt es sich um den staatlich geprüften Berg- und Skiführer Robert Hochreiter (50) aus Dorfgastein im Pongau. “Er hat überlebt”, sagte seine Frau gegenüber der APA. “Er ist ein erfahrener Extrembergsteiger”, sagte der Präsident des Salzburger Bergsportführerverbandes, Günter Karnutsch.

300 Meter mitgerissen

Das Gruppe war im Lager 2 auf rund 7.000 Metern Höhe im Schlaf von der Lawine überrascht und bis zu 300 Meter mitgerissen worden. Ein 42 Jahre alter Bayer kam ums Leben. Bei den anderen Toten handelt es sich nach Angaben der nepalesischen Tourismuspolizei um vier Franzosen, einen Spanier, einen Italiener und einen Nepalesen. Die Suche nach den Vermissten wurde am Montag bei Einbruch der Dunkelheit unterbrochen und soll am Dienstag fortgesetzt werden. Unter den Vermissten sind nach Angaben des Außenministeriums in Paris drei Franzosen.

Ausgelöst wurde die Lawine nach mehreren Tagen mit kaltem Wetter durch plötzlichen Sonnenschein. Die Schneemassen verschütteten zwei Camps. Der Manaslu wird wegen seiner Steilwände und plötzlicher Wetterumschwünge auch “Todesberg” genannt.

(APA)



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