50 neue Mitarbeiter für das MACO-Werk in Mauterndorf

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Guido Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung MACO-Gruppe, freut sich über den Zuwachs im Lungau.
Guido Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung MACO-Gruppe, freut sich über den Zuwachs im Lungau. - © MACO
Der Salzburger Beschlägeproduzent Mayer & Co Beschläge GmbH (MACO) freut sich über Wachstum. Dieses schlägt sich besonders bei den Sicherheitstürschlössern nieder: Rund 50 neue Mitarbeiter verstärken das Team des Produktionswerks Mauterndorf, spezialisiert auf die Schlossherstellung.

Hat MACO im Jahr 2015 im Schnitt 67 Mitarbeiter am Standort Mauterndorf beschäftigt, sind es aktuell 114. Davon sind über hundert in der Produktion tätig – die Zahl der Arbeiter hat sich im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. „Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Lungaus“, zeigt sich Guido Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung MACO-Gruppe, zuversichtlich. Am Standort Mauterndorf fertigt das Familienunternehmen seit 2010 Schlösser mit Mehrpunktverriegelung. Heuer werden bis Ende des Jahres 650.000 Stück das Werk verlassen.

Fokus liegt auf Großbritannien

Für das Türsegment spielt insbesondere der britische Markt eine wesentliche Rolle. Rund ein Drittel der Produktion geht über den Ärmelkanal, das aktuelle Wachstum liegt im zweistelligen Prozentbereich. MACO stellt seit mehreren Jahren Türschlösser her, die an die speziellen Anforderungen des britischen Marktes angepasst sind. Ebenso florieren die Märkte Frankreich und Polen, das Wachstum liegt bei 25 Prozent.

Absicherung der Arbeitsplätze

Doch bei allem Optimismus verweist Geschäftsführer Felix auf mögliche Folgen des „Brexit“: Trotz der unsicheren Wirtschaftsentwicklung in Großbritannien und des Wechselkursverlustes ist es MACO ein großen Anliegen, die Arbeitsplätze weiter auszubauen. 20 der rund 50 neuen Mauterndorfer Produktionsmitarbeiter haben noch befristete Dienstverhältnisse, werden aber trotz der Unsicherheit als Überlassungskräfte weiterbeschäftigt. Die Stamm-Mitarbeiter werden von einem kollektiven auf ein individuelles Prämiensystem umgestellt, um sie vor negativen Folgen des „Brexit“ abzusichern.

Über 210 neue MACO-Mitarbeiter

Gute Mitarbeiternachrichten gibt es auch aus ganz Österreich. War 2015 aufgrund der allgemein schwierigen Wirtschaftssituation ein Abbau von 110 Mitarbeitern notwendig, hat sich das Blatt gewendet: Mittlerweile hat MACO, durch eine wachsende Auftragslage und zahlreiche Innovationen, seit Jahresbeginn wieder rund 210 Mitarbeiter aufgebaut – neben Mauterndorf vor allem an den Standorten in Salzburg und Trieben.

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