50 Tote auf Österreichs Autobahnen 2015

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Durch zu geringe Sicherheitsabstände kommt es immer wieder zu Unfällen.
Durch zu geringe Sicherheitsabstände kommt es immer wieder zu Unfällen. - © Bilderbox
50 Menschen kamen 2015 auf Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich ums Leben. Etwa 3.000 wurden verletzt. Die häufigsten Gründe für Unfälle auf diesen Straßen sind das zu knappe Auffahren und die Missachtung des Rechtsfahrgebotes auf Autobahnen. Der ÖAMTC rät dazu, die Sicherheitsabstände und das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen einzuhalten.

“Zwar sind Autobahnen im Vergleich zum niederrangigen Straßennetz sicherer. Dennoch wird das Fahren auf Autobahnen und Schnellstraßen von vielen Lenkern als gefährlicher empfunden. Vor allem dichtes Auffahren und die Missachtung des Rechtsfahrgebotes sind ein besonderes Ärgernis”, weiß Verkehrsexperte Felix Etl.

Sicherheitsabstand nicht eingehalten

Laut Statistik ist jeder dritte Autobahnunfall ist ein Auffahrunfall und damit auf zu geringen Sicherheitsabstand oder mangelnde Aufmerksamkeit zurückzuführen.

Rechtsfahrgebot beachten

Jedoch nicht nur der geringe Sicherheitsabstand, sondern auch die Missachtung des Rechtsfahrgebots auf der Autobahn gehört zu den häufigsten Unfallursachen. Das Rechtsfahrgebot laut StVO bedeutet, dass auf Autobahnen prinzipiell der rechte Fahrstreifen benützt werden muss. Links bleiben darf man nur im Zuge eines Überholvorgangs und wenn weiter vorne ein weiteres langsameres Fahrzeug auf der rechten Spur fährt. Wenn das Wechseln auf den ersten Fahrstreifen unzumutbar ist, weil man unmittelbar darauf gleich wieder einen Spurwechsel vornehmen müsste, darf man auf der linken Spur bleiben.

Linksfahren hemmt Verkehrsfluss

Nebeneinanderfahren ist nur im Kolonnenverkehr (mindestens drei Fahrzeuge) erlaubt. “Durch andauerndes Linksfahren wird der Verkehrsfluss gehemmt, es sorgt für Ärgernis oder Provokationen und andere werden zu groben Regelverstößen wie Drängeln oder Rechtsüberholen verleitet”, so Etl.

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