Ein Großaufgbot an Polizeibeamten sorgte für Sicherheit und trennte beide Gruppen. - © SALZBURG24
S24-Video der Demo:
Unter dem Motto “Salzburg gegen Rosenkranz” rief die “Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier” (kurz GPA-djp) zu einer Demonstrationen gegen die Präsidentschaftskandidatur von Barbara Rosenkranz auf. Der Zug startete am Donnerstag gegen 18.30 Uhr am Mirabellplatz und führte über die Staatsbrücke zum Residenzplatz.
Zur gleichen Zeit, gegen 19 Uhr, fand am Mozartplatz die FPÖ-Wahlkundgebung von und mit H.C. Strache und Barbara Rosenkranz statt - besucht von etwa 150 Menschen. FPÖ-Gegner versuchten mit lauten Parolen und Sprechgesängen, wie „Nazis verpisst euch, keiner vermisst euch“ oder „Internationale Solidarität“ die Wahlveranstaltung zu stören. Aber auch H.C. Strache provozierte die etwa 400 FPÖ-Gegner. Er bezeichnete die Demonstranten als „linke Nazis“, die nichts Besseres zu tun hätten, als gegen die FPÖ zu demonstrieren. Der FPÖ-Chef betonte auch, dass er voll hinter Barbara Rosenkranz stehe. Medien versuchten ein negatives Verhältnis zwischen den beiden herzustellen, nur weil er einmal bei einem Auftritt der Präsidentschaftskandidatin gefehlt habe. “Ich hatte ein Krankheitsfall in der Familie und Familie hat oberste Priorität. Keine versteht das besser als Barbara Rosenkranz”, betonte Strache.
Die Stimmung war zwar heiß, es gab aber laut Polizei keine nennenswerten Zwischenfälle. Für Sicherheit sorgte ein Großaufgebot an Polizeibeamten, die mit Absperrungen beide Gruppen von einander trennten. Im Gegensatz zur Wahlveranstaltung in Vorarlberg am Mittwoch, musste Rosenkranz ihre Kundgebung in Salzburg nicht abbrechen.