6 Erkennungsmerkmale wann Sie in die Wechseljahre kommen

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Die Anzeichen für die Wechseljahre sind oft sehr deutlich.
Die Anzeichen für die Wechseljahre sind oft sehr deutlich. - © Shutterstock/HdS
Über die Diagnose Wechseljahre oder Menopause sind viele Frauen zugleich überrascht und verärgert, gerade wenn diese “zu früh” gestellt wird, wenn die Frauen noch nicht einmal 40 sind. Sie empfinden es oft wie einen plötzlichen Urteilsspruch: “Jetzt bist Du alt, eine Oma”. Zum besonderen Problem wird es, wenn die Frauen noch einen Kinderwunsch haben, der mit dieser Feststellung durchkreuzt wird. Rein statistisch sind immerhin ca. zwölf Prozent aller Frauen von der Menopause vor dem 40. Geburtstag betroffen.


Schon mit 30 Jahren kommt bei den meisten Frauen ein Prozess in Gang, der mit der Veränderung der Haut einhergeht, Fältchen im Bereich des Mundes, der Augen und der Stirn bilden sich sichtbar heraus. Wenn dann mit den Jahren die Produktion des weiblichen Hormons Östrogen immer weiter zurückfährt, vertiefen sich die Fältchen zu Falten. Weitere Falten entstehen am Hals, im Dekolleté und an den Händen.

Altersflecken oft genetisch bedingt

Um das Alter der Frau auch wirklich jedem offenkundig zu machen, schickt die gnadenlose Natur auch noch ersten Altersflecken an Unterarmen und Händen hinterher. Die Ursache liegt in der äußeren und inneren Hautalterung. Oft werden dafür auch die Begriffe “Licht- und Zeitalterung” verwendet. Wie schnell das alles so zustande kommt, hängt in erster Linie von der genetischen Disposition ab, aber auch die Lebensführung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Wir werden immer dünnhäutiger

Gegen die Zeitalterung ist jeder von uns gleichermaßen machtlos. Die Oberhaut wird dünner, die Spannkraft der Unter- und Lederhaut nimmt immer weiter ab. UV-Strahlung und die langfristige Auswirkung des Rauchens beschädigen die Haut zusätzlich.

Die Oberhaut besteht ganz außen aus der Hornschicht. Sie wird sinnigerweise ständig erneuert. Ihre “Runderneuerung” dauert bei jungen Menschen ungefähr (nur) vier Wochen. Bei älteren Menschen findet die Neuproduktion frischer Hautzellen deutlich verzögert statt. In der Folge wird die Haut (von unten her) insgesamt immer dünner und auch empfindlicher. Die Entstehung der Altersflecke hat etwas damit zu tun, dass die Pigmente nicht mehr so gleichmäßig in der Haut verteilt sind.

Der Verlust an Spannkraft

Die Lederhaut unter der Hornschicht besteht aus Eiweißen, Elastin und Kollagen. Letztere speichern viel Feuchtigkeit (Volumen) mit dem beliebten Effekt, dass die Haut darüber glatt und gespannt ist. Mit zunehmendem Alter produziert unser Körper immer weniger Kollagen und Elastin. Es sind am Ende unsere Grimassen, die uns zu dem einzigartigen Charakterdarsteller machen, der wir ja sind, die aber bewirken, dass sich unsere ältere unelastischer gewordene Haut von diesen faltenden Bewegungen nicht mehr in Gänze erholen kann. Am Ende bleiben uns die Falten erhalten.

Den Wechseljahren Paroli bieten

Die Frage ist doch: Ist es möglich, dem abnehmenden Feuchtigkeitsgehalt der Hautzellen in irgendeiner Weise aktiv entgegenzutreten? Das betrifft vor allem das Gesicht, die Hände, das Dekolleté und den Hals.

  1. Unsere Hände
    müssen keine Verräter unseres Alters sein, denn dafür gibt es heute effiziente Behandlungen mit Lasertechnik, Hyaluron, chemischen Peelings oder Mikrodermabrasion.
  2. Unser Gesicht
    ist ein offensichtlicher Indikator der verminderten Östrogenproduktion. Aber die verminderte Kollagen- und Elastinproduktionen lassen sich durch Micro-Needling zum Facelift oder zur Augenlidstraffung geschickt optisch ausgleichen, indem das abgesunkene Gewebe zurück an seinen angestammten Platz gebracht wird.
  3. Unser Bindegewebe
    an den Beinen, am Bauch und auch am Po soll straff bleiben. Dehnungsstreifen, Cellulite und auch Krampfadern lassen sich mit der Saugwelle zeitlich weit hinauszögern.
  4. Unsere Lippen
    sind die Botschafter der Erotik. Für ihre Stärkung wurde “Soft Surgery” (eine Plasmaanwendung) erfunden.
  5. Unsere Haut
    lebt auf durch die Fibroblasten. Um diese zu aktivieren, braucht es eine gute Anti-Aging-Pflege mit Peptiden und pflanzlichen Stammzellen.
  6. Unser Schweiß
    verstärkt sich mit den Jahren, insbesondere auch mit Blick auf seine unangenehme Geruchsentwicklung. Mikrowellenanwendungen können einen beachtlichen Teil der Schweißdrüsen entfernen, was sich besonders im Achselbereich bewährt hat.

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