70 Spielstätten in Österreich bei Europäischer Theaternacht

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Erstmals ist auch das Burgtheater dabei
Erstmals ist auch das Burgtheater dabei - © APA
Was für die einen die Museen mit ihrer “langen Nacht” sind, ist für andere das Theater: Eine ordentliche Dosis kann man sich am 19. November bei der “Europäischen Theaternacht” holen, die an 70 Spielstätten in ganz Österreich über die Bühne geht. Auf dem Programm stehen auch diesmal wieder aktuelle Inszenierungen, Backstageführungen, Workshops und offene Performances.

Erstmals mit dabei ist heuer das Burgtheater. Ab 19.30 Uhr öffnet das Vestibül für einen Abend der “offenen Bühne” seine Tore. Nach Aufwärmrunden mit Improspielen und Theatersportübungen wird die Bühne freigegeben, Spontanauftritte sind laut Ankündigung willkommen. Im brut Wien steht ab 21 Uhr “Ein Talkshowkonzentrat” des Theaters im Bahnhof auf dem Programm, der “read!!ing room” in der Anzengrubergasse bittet zu einer Lesung aus Joseph Roths “Die Legende vom heiligen Trinker” (19.30 Uhr). Entdeckt werden können auch Locations wie das neu eröffnete Ateliertheater, das Lalish Theaterlabor oder das Theater Brett.

In den Bundesländern locken etwa das Theater Kistl in Graz mit Daniel Glattauers “Gut gegen Nordwind” (15 Uhr), die “BiondekBühne Baden” mit der “werwolf.night” (19 Uhr) oder das Theater am Saumarkt im vorarlbergischen Feldkirch mit einem Theaterflashmob um 10 Uhr. Das “Toihaus Theater” in Salzburg lädt Kleinkinder ab 16.16 Uhr zu “KARTOOON”, in Innsbruck öffnet “Die Bäckerei – Kulturbackstube” ab 20 Uhr zu “alle[s]gut”.

Um Schwellen jeglicher Art zu verhindern, gilt für das gesamte Angebot das Motto “pay as you can/wish”. Ins Leben gerufen wurde die “Europäische Theaternacht” vor acht Jahren in Kroatien, “mit dem Ziel den Vorhang zu öffnen und zum Entdecken und Erleben der ausdrucksstarken Vielfalt einzuladen, die die Europäische Theaterszene bietet”, wie es in der Ankündigung heißt. Mittlerweile sind Häuser von Italien bis Tschechien, von der Schweiz bis Bulgarien dabei. Österreich macht seit dem Jahr 2011 mit, Träger sind hierzulande die IG Kultur und die IG Freie Theaterarbeit.

(APA)

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