80 Mann bei Waldbrand in Unken im Einsatz

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Die Einsatzkräfte waren am Sonntag im Pinzgau gefordert.
Die Einsatzkräfte waren am Sonntag im Pinzgau gefordert. - © FF Unken
Ein Waldbrand in Unken (Pinzgau) forderte am Sonntag rund 80 Einsatzkräfte und zwei Hubschrauber. Die Helfer mussten aus der Luft zur Einsatzstelle gelotst werden, die Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten von der Bergrettung gesichert. “Das war absolut nötig, weil man sich in diesem gefährlichen Gelände keinen Fehltritt leisten hat können”, berichtet Thomas Rettensteiner von der Bergrettung auf SALZBURG24-Nachfrage.

“Die Brandursache dürfte ein Blitzschlag am Samstagabend gewesen sein”, erklärt der Kommandant der Feuerwehr Unken, Herbert Dankl, im Gespräch mit SALZBURG24. Sonntagfrüh wurden die Einsatzkräfte alarmiert, mehrere Bäume standen auf einer Fläche von 150 bis 200 Quadratmetern oberhalb der Festung Kniepass in Flammen.

Einsatzkräfte mussten zu Fuß zum Brand marschieren

Da das Gelände steil und unwegsam war, wurde zunächst der Polizeihubschrauber “Libelle” um Hilfe gerufen, um den Brand zu löschen. “Allerdings war von der Luft aus kein gezieltes Löschen möglich”, berichtet Dankl. Aus diesem Grund machten sich Einsatzkräfte der Feuerwehren Unken und Zell am See gemeinsam mit Bergrettern der Bergrettung Unken auf den Weg zum Brandherd. Der steile Einsatzort war für die Helfer nur zu Fuß zu erreichen. “Wir sind insgesamt gut 45 Minuten marschiert”, erzählt der Feuerwehrkommandant.

Bergrettung sichert Florianis

Das Einsatzmaterial wurde vom Bundesheerhubschrauber “Alouette III” angeliefert. Da die Orientierung für die Einsatzkräfte sich als schwierig gestaltete, mussten sie vom Polizeihubschrauber in der Luft gelotst werden. Am Einsatzort übernahm die Bergrettung die Sicherung der Feuerwehrleute. “Wir haben ein Seilgeländer, ähnlich wie bei einem Klettersteig, aufgebaut”, berichtet der Einsatzleiter der Bergrettung, Thomas Rettensteiner auf SALZBURG24-Nachfrage. Je ein Floriani wurde bei den Löscharbeiten dann von einem Bergretter gesichert. “Das war absolut nötig, weil man sich in diesem gefährlichen Gelände keinen Fehltritt leisten hat können”, so Rettensteiner.

Waldbrand in Unken am Abend gelöscht

Gegen 17 Uhr 30 waren die Löscharbeiten beendet. “Wir haben das Gebiet dann noch mit Wärmebildkameras abgesucht, um mögliche Glutnester ausfindig zu machen”, erzählt Dankl. Insgesamt rund 80 Mann waren bei dem Brand im Einsatz.

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