9. Dezember: Die Salzburg-News vor 10 Jahren

Vor zehn Jahren fuhr die Obuslinie 4 erstmals bis nach Langwied.
Vor zehn Jahren fuhr die Obuslinie 4 erstmals bis nach Langwied. - © Neumayr/Archiv
Was ist heute vor 10 Jahren in Salzburg passiert? Zum runden Jubiläum von SALZBURG24 wollen wir uns zurückerinnern und präsentieren euch täglich die Top-Nachrichten aus Salzburg aus dem Jahr 2007.

Das geschah heute vor zehn Jahren in Salzburg:

Obusverlängerung bis nach Langwied

Am 9. Dezember 2007 fuhr der Obus mit der Linie 4 erstmals bis Langwied. Das Liniennetz wurde damals um 1,7 Kilometer verlängert. Von den technischen Errichtungskosten der Verlängerung in Höhe von einer Million Euro übernahm das Land die Hälfte. Stadt Salzburg und Hallwang (Flachgau) steuerten jeweils ein Viertel bei. Gefeiert wurde damals mit einer historischen Eröffnungsfahrt.

Salzburger Geisterfahrerin auf der A1 gestoppt

Eine 30-jährige Salzburgerin ist in der Nacht auf 9. Dezember 2007 auf der Westautobahn (A1) bei St. Georgen im Attergau (Bez. Vöcklabruck) in Oberösterreich als Geisterfahrerin unterwegs gewesen.

Zum Zeitpunkt der Geisterfahrt herrschte teilweise Bodennebel mit einer Sichtweite von unter 50 Metern. Die Frau konnte von der Polizei angehalten werden. Ein Alko-Test ergab 0,00 Promille Alkohol im Blut. Ihr wurde der Führerschein abgenommen.

EGMR weist Beschwerde von 60 Kaprun-Opfern zurück

Der  Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg hat vor zehn Jahren die Beschwerde von 60 Betroffenen (aus Slowenien, Kärnten, Japan und Deutschland, Anm.) der Brandkatastrophe von Kaprun (Pinzgau), bei der 155 Menschen im Jahr 2000 ums Leben kamen, zurückgewiesen. Die Opfer-Anwälte und Betroffenen waren entsetzt, sagte Gerhard Podovsovnik, Anwalt von neun Überlebenden und einem Todesopfer, damals zur APA.

“Es ist eine Katastrophe, dass Recht im Fall Kaprun in Europa anscheinend nicht durchgesetzt werden kann”, so der Wiener Advokat. Der EGMR ist “aufgrund aller zur Verfügung stehenden Unterlagen zur Auffassung gelangt, dass die Beschwerde keinen Anschein einer Verletzung der in der Konvention (europäischen Menschenrechtskommission, Anm.) oder ihren Zusatzprotokollen garantierten Rechte und Freiheiten erkennen lässt”, heißt es in der Begründung des EGMR. Die in Artikel 34 und 35 der Konvention niedergelegten Voraussetzungen seien nicht erfüllt. “Diese Entscheidung ist endgültig.”

Zwei Verletzte bei Brand in Mariapfarr

Vermutlich durch Überhitzung der Selchanlage im Kellergeschoß eines Wohnhauses in Mariapfarr (Lungau) ist am 9. Dezember 2007 ein Brand ausgebrochen. Durch die enorme Rauchentwicklung erlitten drei Hausbewohner leichte Rauchgasvergiftungen. Ein Rotkreuzteam mit Notarzt versorgte die Verletzten und brachte zwei Personen ins Krankenhaus Tamsweg, teilte die Polizei mit.

Die sofort herbeigerufene Feuerwehr musste mit Atemschutzgeräten zum Brandherd vordringen. Das Feuer wurde innerhalb kürzester Zeit eingedämmt. Durch die Flammen wurde die Selchanlage samt Installationen und Inhalt vernichtet.

(APA)

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