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	<title>Salzburg24.at &#187; SALZBURGER FESTSPIELE</title>
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		<title>Aufbau der Jedermann-Tribüne am Salzburger Domplatz</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 10:14:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mehr als 800 Platten und Tonnen von Material müssen die&#160;knapp 20 Arbeiter für den Aufbau der Jedermann Tribüne noch schleppen um&#160;rechtzeitig bis&#160;zum Probenbeginn am 1. Juli die Tribüne fertiggestellt zu haben.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 800 Platten und Tonnen von Material müssen die&#160;knapp 20 Arbeiter für den Aufbau der Jedermann Tribüne noch schleppen um&#160;rechtzeitig bis&#160;zum Probenbeginn am 1. Juli die Tribüne fertiggestellt zu haben.<span id="more-3610507"></span>Festspielfreunde sind gespannt auf die Neuinszenierung des Jedermann welche die Handschrift der neuen Regisseure Brian Metes und Julian Crouch tragen wird.</p>
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<vmh:media_extension class="Gallery" url="/galerie-anzeigen/8025772"><![CDATA[		Aufbauarbeiten am Domplatz	]]></vmh:media_extension>
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		<title>Salzburger Festspiele: Young Directors Project macht das Dutzend voll</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 13:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lillizeilinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur S24.at]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Young Directors Project der Salzburger Festspiele geht 2013 ins zwölfte Jahr. "Wir machen heuer das Dutzend voll", meinte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler am Freitag, bei der Vorstellung des Programms in Wien.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Young Directors Project der Salzburger Festspiele geht 2013 ins zwölfte Jahr. &#8220;Wir machen heuer das Dutzend voll&#8221;, meinte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler am Freitag, bei der Vorstellung des Programms in Wien.<span id="more-3606535"></span></p>
<p>Mit Bastian Krafts &#8220;Jedermann&#8221;-Solo für Philipp Hochmair tritt eine Koproduktion (mit dem Thalia Theater Hamburg) gegen drei Gastspiele von Regisseuren aus Großbritannien (Suzanne Andrade bringt &#8220;The Animals and Children took the Streets&#8221;), Iran (Mokhallad Rasem zeigt eine Variation des &#8220;Romeo und Julia&#8221;-Themas) und Tschechien (Jan Mikulasek widmet sich Bunuels &#8220;Der diskrete Charme der Bourgeoisie&#8221;) an.</p>
<h2>Young Directors Award bekommt neue Juroren</h2>
<p>Über die Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten Young Directors Award und eines ebenfalls von Sponsor Montblanc International gestifteten exklusiven Max-Reinhardt-Pens für die beste Regie entscheidet eine Jury, in der neben den Dauermitgliedern Thaddaeus Ropac und Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler als neue Juroren die diesjährige &#8220;Buhlschaft&#8221; Brigitte Hobmeier, Autor Michael Köhlmeier und der Intendant des Deutschen Theaters, Ulrich Khuon, vertreten sind. &#8220;Ich finde, dass wir eine sehr gute Jury haben&#8221;, meinte Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf stolz.</p>
<h2>Bechtolf als neuer Intendant gehandelt</h2>
<p>Auch über das zweite Magazin &#8220;Close Up&#8221; (heuer mit 2.500er statt 5.000er-Auflage und 5 Euro statt im Vorjahr 12 Euro Verkaufspreis) zeigte sich Bechtolf (&#8220;Ich bin jetzt ein Hobby-Journalist geworden.&#8221;) sehr zufrieden, nicht zuletzt über das eigene Editorial: &#8220;Ich find&#8217;s gelungen, wäre nett, wenn Sie&#8217;s lesen&#8230;&#8221; Weniger gesprächsbereit zeigte sich Bechtolf über seine künftige Aufgabe als künstlerischer Direktor des Festivals für die Saisonen 2015 und 2016. Darüber bereits jetzt zu reden sei zu früh und jedenfalls ein &#8220;ungünstiger Zeitpunkt&#8221;, bat er um Verständnis, und auch Rabl-Stadler, die in den beiden Spielzeiten an Bechtolfs Seite die kaufmännische Direktion innehaben wird, meinte auf Nachfrage: &#8220;Ich bin meinem Temperament widersprechend schweigsam.&#8221;</p>
<h2>Rasem und Mikulasek fühlen sich geehrt</h2>
<p>Die beiden bei der Pressekonferenz anwesenden Regisseure Mokhallad Rasem (der seit 2006 in Antwerpen lebt und &#8220;Romeo und Julia&#8221; als seine Debütproduktion am Toneelhuis Antwerpen erarbeitet hat) und Jan Mikulasek zeigten sich von der Einladung zu den Salzburger Festspielen sehr geehrt. &#8220;Ich freue mich, dass meine Inszenierung solches Interesse geweckt hat&#8221;, sagte Mikulasek (Jahrgang 1978). &#8220;Und außerdem freue ich mich darüber, dass jemand noch denkt, dass ich jung bin&#8230;&#8221; (APA)</p>
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<media:content height="379" width="600" url="http://cdn2.salzburg24.at/2013/06/ABD0065-20130614-600x379.jpg"><media:description><![CDATA[(v.l.) Ingrid Roosen-Trinks von der Kulturstiftung Montblanc, Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf und Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler am Freitag nach der PK der Salzburger Festspiele "Young Directors Project 2013; Close Up 2013 - Das neues Magazin des YDP" in Wien.]]></media:description></media:content><vmh:media_extension class="Gallery" url="/galerie-anzeigen/8038233/YDP-2013-pr"><![CDATA[YDP 2013 präsentiert]]></vmh:media_extension>
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		<title>Salzburger Festspiele: Schmied hält an Kuratoriumsstruktur fest</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 11:21:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Änderung in der Führungsstruktur bei den Salzburger Festspielen scheint trotz der Querelen und Turbulenzen um die vorzeitig <a href="http://www.salzburg24.at/salzburger-festspiele-trennen-sich-vorzeitig-von-alexander-pereira/3603150" target="_blank">beendete Intendanz von Alexander Pereira</a> nicht in Sicht.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Änderung in der Führungsstruktur bei den Salzburger Festspielen scheint trotz der Querelen und Turbulenzen um die vorzeitig <a href="http://www.salzburg24.at/salzburger-festspiele-trennen-sich-vorzeitig-von-alexander-pereira/3603150" target="_blank">beendete Intendanz von Alexander Pereira</a> nicht in Sicht.<span id="more-3606387"></span></p>
<p>&#8220;Wir brauchen keine gesetzlichen Neuerungen&#8221;, sprach sich Kulturministerin Claudia Schmied (S) in der Freitagsausgabe des &#8220;Kurier&#8221; für eine Beibehaltung des politisch besetzten Kuratoriums aus. &#8220;Wir haben ein Kuratorium, das wie ein Aufsichtsrat agiert und die Aufsichtspflicht wahrzunehmen hat.&#8221; Es gebe &#8220;keine rechtliche Lösung, die Garant für konfliktfreies Arbeiten ist&#8221;.</p>
<h2>Unabhängiger Aufsichtsrat gefordert</h2>
<p>Dem widerspricht der ehemalige Bregenzer Festspielpräsident Günter Rhomberg unter Berufung auf die schon mehrfach erfolgte Kritik des Rechnungshofs. &#8220;Man braucht einen unabhängigen Aufsichtsrat, dessen Präsidentin oder Präsident auch Präsident der Festspiele sein sollte. Dann einen künstlerischen und einen kaufmännischen Leiter, die auch Organverantwortung haben. Das ist jetzt nicht der Fall.&#8221;</p>
<h2>Holender bezeichnet Nachfolgeregelung als &#8220;Farce&#8221;</h2>
<p>Die Frage der Nachfolgeregelung &#8211; die Festspiele verzichten auf eine Findungskommission für die Intendanz ab 2017 &#8211; bezeichnet Wiens Ex-Opernchef Ioan Holender indes im &#8220;Kurier&#8221; als Farce. &#8220;Wer wird so dumm sein, sich dabei noch zu bewerben, wenn sowieso alles klar ist?&#8221; Mit dem Verzicht auf eine unabhängige Kommission sei Markus Hinterhäuser als einziger Kandidat festgeschrieben. (APA)</p>
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<media:content height="421" width="600" url="http://cdn3.salzburg24.at/2013/06/ABD0086-20130612-600x421.jpg"><media:description><![CDATA[Kulturministerin Claudia Schmied]]></media:description></media:content><vmh:media_extension class="Other" url="http://www.salzburg24.at/salzburger-festspiele-trennen-sich-vorzeitig-von-alexander-pereira/3603150"><![CDATA[Pereira geht vorzeitig]]></vmh:media_extension>
<vmh:media_extension class="Other" url="http://www.salzburg24.at/specials/salzburger-festspiele"><![CDATA[Alles zu den Festspielen]]></vmh:media_extension>
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		<title>Intendanten der Salzburger Festspiele seit Karajan</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 11:05:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lange Zeit wurden die Salzburger Festspiele von wenigen Personen geprägt, in den vergangenen Jahren drehte sich das Personenkarussell in der Mozartstadt aber mit zunehmender Geschwindigkeit: Herbert von Karajan war mehr als drei Jahrzehnte das unumstrittene Gesicht der Festspiele, auch sein Nachfolger als Intendant, Gerard Mortier, stand dem sommerlichen Kunst- und Kulturreigen mehr als zehn Jahre vor. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit wurden die Salzburger Festspiele von wenigen Personen geprägt, in den vergangenen Jahren drehte sich das Personenkarussell in der Mozartstadt aber mit zunehmender Geschwindigkeit: Herbert von Karajan war mehr als drei Jahrzehnte das unumstrittene Gesicht der Festspiele, auch sein Nachfolger als Intendant, Gerard Mortier, stand dem sommerlichen Kunst- und Kulturreigen mehr als zehn Jahre vor. <span id="more-3603982"></span>Seit 2002 waren es aber nicht weniger als vier künstlerische Leiter, die den Festspielen mal mehr, mal weniger ihren Stempel aufdrückten &#8211; und das nicht nur aus künstlerischer Sicht, wie derzeit etwa am Beispiel Alexander Pereira deutlich wird.</p>
<h2>Festspiele wurden 1920 gegründet</h2>
<p>Gegründet wurden die Salzburger Festspiele im Sommer 1920, die Geburtsstunde markierte die erste Aufführung des &#8220;Jedermann&#8221; von Hugo von Hofmannsthal am 22. August unter der Regie von Max Reinhardt. Im Jahr darauf gab es erstmals Konzerte, 1922 gesellten sich Opern zum Programm. Nach dem ersten Hoch unter Reinhardt und Hofmannsthal in den folgenden Jahren wurde das Festival 1938 zunächst Propaganda-Instrument der Nazis, bevor es nach einer Reduktion 1944 gänzlich abgesagt wurde.</p>
<h2>Bertolt Brecht als Intendant verwehrt</h2>
<p>Die Jahre nach dem Krieg wurden einerseits von Künstlern wie Rolf Liebermann oder Wilhelm Furtwängler geprägt, andererseits blieb den Festspielen Bertolt Brecht als Intendant verwehrt: Die Berufung des deutschen Dramatikers scheiterte am Widerstand von Landeshauptmann Josef Klaus (V). So blieb es Karajan beschieden, eine neue Ära einzuleiten. 1956 wurde er Intendant, setzte sich 1960 mit dem Bau des Großen Festspielhauses ein Denkmal, gründete 1967 die Osterfestspiele und prägte bis zu seinem Tod 1989 die Festspiele durch autokratischen Führungsstil sowie höchster musikalischer Qualität.</p>
<p>Nachdem George Solti für den Festspielersommer 1989 interimistisch zuständig zeichnete, kam ab 1990 ein frischer Wind in die Stadt an der Salzach: Gerard Mortier öffnete das Festival für neue Strömungen und betonte das Sprechtheater stärker. Unter der Ägide des Belgiers war Hans Landesmann für die Konzerte zuständig, Peter Stein, Ivan Nagel und Frank Baumbauer nacheinander für das Schauspiel, wurde etwa die Halleiner Pernerinsel als zusätzliche Spielstätte gewonnen und versuchte man auch, jüngeres Publikum anzusprechen.</p>
<h2>Peter Ruzicka im Mozartjahr</h2>
<p>Einen prestigeträchtigen Zeitpunkt traf Mortiers Nachfolger Peter Ruzicka für seine Intendanz (2002 bis 2006), steuerte er die Festspiele doch durch das Mozartjahr 2006. Im Gegensatz zu seinem konfliktfreudigen Vorgänger zeichnete sich der Deutsche durch eine gewisse Zurückhaltung aus, setzte aber etwa mit dem Projekt &#8220;Mozart 22&#8243; &#8211; die erste zyklische Gesamtaufführung aller 22 Mozart-Opern &#8211; Maßstäbe. Neben Martin Kusej stand ihm auch Jürgen Flimm als Schauspielchef zur Seite und sollte ihn letztlich beerben. Flimm konnte in den Jahren 2007 und 2008 aber nur mäßig überzeugen, nach seiner zweiten Saison kündigte er seinen Abschied mit 2010 an.</p>
<p>Zu jener Zeit war Alexander Pereiras Engagement in Salzburg ab dem Sommer 2012 bereits fixiert, in die damit entstandene Lücke sprang wiederum kein gänzlicher &#8220;Neuer&#8221; in Salzburg: Martin Hinterhäuser war unter Flimm Konzertleiter und verantwortete die Festspiele 2011 interimistisch. Darauf folgte der Auftakt zu einem Dauerkonflikt, der die vergangenen Monate und Jahre bestimmen sollte: Pereira und das Festspielkuratorium waren sich bereits vor dessen erstem Sommer uneins über Wachstum und Budget. Während die eine Seite das Budget des Wiener Kulturmanagers beschnitt, drohte dieser mit Rücktritt.</p>
<h2>&#8220;Stabilisierender Faktor&#8221; Pereira</h2>
<p>Ein Spiel, das sich wiederholen sollte: Der &#8220;stabilisierende Faktor&#8221;, als der Pereira bei seiner Bestellung 2009 von der damaligen Kuratoriumsvorsitzenden Wilhelmine Goldmann bezeichnet wurde, schien sich sukzessive aufzulösen. Und während sich Pereira beim höheren Budget für 2013 durchsetzte (64,3 statt 60 Mio. Euro), schloss das Kuratorium seinerseits eine Vertragsverlängerung nach 2016 aus. Weshalb sich Pereira nach eigenen Angaben gezwungen sah, sich wieder auf die Suche zu begeben. Diese war erfolgreich: Er wurde als neuer Intendant an die Mailänder Scala ab 2015 berufen.</p>
<h2>Auf Pereira folgt Sven-Eric Bechtolf</h2>
<p>Womit die Zeichen in den kommenden Jahre in Salzburg neuerlich auf Wechsel stehen: Den diesjährigen sowie den folgenden Festspielsommer wird Pereira noch verantworten, ab 2015 soll der jetzige Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf als künstlerischer Direktor einspringen, der nach eigenen Angaben die von Pereira bereits geplanten Programme umsetzen will: &#8220;Jetzt alles umzuschmeißen wäre eine Profilneurose, die ich nicht habe.&#8221; Die Intendanz ab 2017 soll unverzüglich neu ausgeschrieben werden, eine Entscheidung will man bis Ende des Jahres treffen. Und der von vielen bereits als Wunschkandidat gehandelte Markus Hinterhäuser stünde dann wieder zur Verfügung. Zwar ist der Pianist und Kulturmanager ab 2014 für die Wiener Festwochen zuständig, sein bis 2016 laufender Vertrag in der Bundeshauptstadt ist allerdings (so hieß es jedenfalls bei seiner Bestellung) nicht verlängerbar.</p>
<p>Künstlerische Leiter der Salzburger Festspiele seit 1956:</p>
<p>1956 &#8211; 1989 Herbert von Karajan<br />
1990 &#8211; 2001 Gerard Mortier<br />
2002 &#8211; 2006 Peter Ruzicka<br />
2007 &#8211; 2010 Jürgen Flimm<br />
2011&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160; Markus Hinterhäuser (interimistisch)<br />
2012 &#8211; 2014 Alexander Pereira<br />
2015 &#8211; 2016 Sven-Eric Bechtolf (interimistisch)</p>
<p>(APA)</p>
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		<title>Salzburger Festspiele: Die Nebenjobs der Intendanten</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 05:26:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine - vertraglich ausgeschlossene - Doppelfunktion Alexander Pereiras an der Spitze der Salzburger Festspiele (bis 2016) und der Mailänder Scala (ab 2015) wollte das Salzburger Festspielkuratorium am Dienstag nicht durch eine nachträgliche Vertragsänderung gestatten.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine &#8211; vertraglich ausgeschlossene &#8211; Doppelfunktion Alexander Pereiras an der Spitze der Salzburger Festspiele (bis 2016) und der Mailänder Scala (ab 2015) wollte das Salzburger Festspielkuratorium am Dienstag nicht durch eine nachträgliche Vertragsänderung gestatten.<span id="more-3603462"></span></p>
<p>&#8220;Bigamie kommt nicht infrage&#8221;, hatte Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) bereits vor einigen Tagen betont. <a href="http://www.salzburg24.at/salzburger-festspiele-trennen-sich-vorzeitig-von-alexander-pereira/3603150" target="_blank">Pereira</a> selbst hatte die Vorbereitung seiner Salzburger Intendanz als Intendant des Zürcher Opernhauses bestritten. Und auch sonst ging eine Salzburger Festspielintendanz in der Vergangenheit keineswegs immer mit einem monogamen Berufsverständnis einher.</p>
<h2>Karajan hatte mehrere Positionen inne</h2>
<p>Herbert von Karajan war von 1956 bis 1989 der unumstrittene künstlerische Taktgeber in Salzburg, auch wenn er seit 1960 nicht mehr als alleiniger Künstlerischer Leiter amtierte, sondern ab 1964 in ein Direktorium eingebunden wurde. Zugleich hatte der Umtriebige zahlreiche Positionen im Kulturbetrieb inne. So war Karajan seit 1955 auch Chefdirigent der Berliner Philharmoniker &#8211; eine Position, die er bis 1989 innehatte. Überdies war er von 1957 bis 1964 künstlerischer Leiter der Wiener Staatsoper und gründete 1967 die Salzburger Osterfestspiele, die er bis zu seinem Tod leitete.</p>
<p>George Solti, der 1989 als Interimsleiter kurzfristig für den wenige Wochen zuvor verstorbenen Karajan eingesprungen war, hatte als Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra selbstredend einen anderen Brotberuf. Gerard Mortier, Intendant von 1990 bis 2001, fokussierte sich dann in seiner Arbeit ganz auf Salzburg und gab 1999 bekannt, seinen Vertrag nicht über das Jahr 2001 hinaus zu verlängern. Ende 2000 stand dann fest, dass Mortier den ersten Zyklus der RuhrTriennale von 2002 bis 2004 gestalten würde.</p>
<p>Sein Nachfolger Peter Ruzicka (für die Jahre 2002 bis 2006 verantwortlich) steuerte die Festspiele durch das Mozartjahr &#8211; und zugleich auch weiterhin die Münchener Biennale, deren künstlerische Leitung er 1996 als Nachfolger von Hans Werner Henze angetreten hatte. Für den Posten zeichnet Ruzicka bis heute verantwortlich.</p>
<h2>Jürgen Flimm nicht nur in Salzburg präsent</h2>
<p>Und auch Ruzickas Nachfolger ab 2007, Jürgen Flimm, war nicht nur in Salzburg präsent, befand sich sein vorheriges Projekt, die RuhrTriennale von 2005 bis 2007, doch im Abschlussjahr. Nach der Ankündigung im Dezember 2008, ab 2010 die Berliner Staatsoper Unter den Linden zu übernehmen, und dort bereits ab Jänner 2009 als Berater tätig sein zu wollen, bat Flimm allerdings selbst um vorzeitige Vertragsauflösung per September 2010.</p>
<p>In die entstehende Lücke zwischen Abgang Flimm und Antritt Pereira 2012, sprang 2011 für ein Jahr Markus Hinterhäuser. Der Pianist und später zum Chef der Wiener Festwochen designierte begnügte sich mit Salzburg. (APA)</p>
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		<title>Salzburger Festspiele: Umstrittenes Budget und Programm für 2014 genehmigt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 16:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nschuchter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das umstrittene Budget und das Programm der <a href="http://www.salzburg24.at/specials/salzburger-festspiele" target="_blank">Salzburger Festspiele</a> für das Jahr 2014 wurden am Dienstag vom Kuratorium genehmigt, und zwar in der von Pereira und Rabl-Stadler vorgelegten, überarbeiteten Form.
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Das umstrittene Budget und das Programm der <a href="http://www.salzburg24.at/specials/salzburger-festspiele" target="_blank">Salzburger Festspiele</a> für das Jahr 2014 wurden am Dienstag vom Kuratorium genehmigt, und zwar in der von Pereira und Rabl-Stadler vorgelegten, überarbeiteten Form.<br />
<span id="more-3603177"></span>Die Höhe des Budgets beträgt 61,037 Mio. Euro. Die Halbierung der Gage für den Intendanten, wie von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) gefordert, ist vom Tisch. &#8220;Immerhin habe ich diese Programme ja auch voll geplant&#8221;, sagte Pereira. Festspiel-Kurator Heinz Schaden (S) sprach von einem geordneten Übergang: &#8220;Die folgenden beiden Jahre sind programmiert, dann trennen sich unsere Wege. Mir war es wichtig, nicht im Streit zu scheiden.&#8221;</p>
<h2>Pereira mit &#8220;voller Begeisterung&#8221;</h2>
<p>Alexander Pereira sagte, er werde sich mit voller Begeisterung in die beiden kommenden Sommer stürzen. &#8220;Ich erwarte eine Reihe toller Projekte. Die Jahre 2013 und 2014 wird Salzburg meine Hauptbeschäftigung sein, erst dann widme ich Mailand mein Hauptaugenmerk.&#8221; Zum Thema Sponsoren sagte Pereira, dass wegen seiner Arbeit für Mailand aus Salzburg keine Sponsoren abgezogen würden. &#8220;Darüber hinaus aber werden die Festspiele einiges an Energie aufwenden müssen, um zusätzliche Sponsorengelder aufzutreiben&#8221;, sagte er. &#8220;Ich habe mir in Salzburg ein Haus gekauft, weil ich mir nicht vorstellen konnte, je etwas anderes zu machen. Deshalb habe ich unterschrieben. Aber niemand ist auf die Idee gekommen, dass mir die Scala angeboten wird.&#8221;</p>
<h2>Programm 2014 fast wie geplant</h2>
<p>Das Programm 2014 läuft laut Pereira fast wie geplant. &#8220;Ich habe auf eine konzertante Oper verzichten müssen und Konzerte umgeschichtet. Der Unterschied war aber nur gut eine Million &#8211; wir waren nicht so weit auseinander, wie vielfach geschrieben worden ist. Die Oper von György Kurtag wird es 2015 geben, es gibt bereits 90 Seiten Partitur. Dirigent Ingo Metzmacher sagte, es sei Großes zu erwarten. 2014 werden wir eine Oper von Marc-Andre Dalbavie produzieren.&#8221;</p>
<p>Sven-Eric Bechtolf sagte, Pereira habe für 2015 und 2016 fantastische Programme vorgeplant. &#8220;Jetzt alles umzuschmeißen wäre eine Profilneurose, die ich nicht habe. Ich finde es ehrenvoll, diese Festspiele wie vorgeplant umzusetzen. Das ist ein großes Vertrauen, das mir da entgegengebracht wird. Ich bedauere Alexanders Weggehen. Ich glaube, wir müssen jetzt vor allem dafür sorgen, dass Pereiras Ideen das Licht der Welt erblicken.&#8221; (APA)</p>
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		<title>Salzburger Festspiele trennen sich vorzeitig von Alexander Pereira</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 16:13:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nschuchter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Salzburger Festspiele beenden die Zusammenarbeiten mit&#160; Intendant Alexander Pereira. Der Vertrag wird mit 30. September 2014 und damit vorzeitig aufgelöst.

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Salzburger Festspiele beenden die Zusammenarbeiten mit&#160; Intendant Alexander Pereira. Der Vertrag wird mit 30. September 2014 und damit vorzeitig aufgelöst.</p>
<p><span id="more-3603150"></span>Pereira bleibt heuer und 2014 bei vollen Bezügen Intendant der Salzburger Festspiele. Das hat das Kuratorium der Festspiele in seiner Sitzung am Dienstagnachmittag beschlossen. Pereira, der 2015 Intendant der Scala in Mailand werden soll, hätte die Festspiele ursprünglich bis September 2016 leiten sollen. Für die Jahre 2015 und 2016 sollen die Festspiele von Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf zusammen mit Präsidentin Helga Rabl-Stadler geleitet werden.</p>
<h2>Salzburger Festspiele suchen neuen Intendanten</h2>
<p>Die Position des Intendanten wird ausgeschrieben, erste Festspielsaison des künftigen Intendanten soll das Jahr 2017 sein. &#8220;Markus Hinterhäuser ist uns willkommen, diese Jahreszahl ist nicht zufällig&#8221;, sagte Kurator Bürgermeister Heinz Schaden (S). Bechtolf und Rabl-Stadler werden Mitglieder des Direktoriums sein, sofern der Vertrag mit Helga Rabl-Stadler, Präsidentin und kaufmännische Leiterin der Festspiele, verlängert werden sollte. Auch diese Position soll ausgeschrieben werden.</p>
<h2>Rabl-Stadler will sich für Posten bewerben</h2>
<p>Rabl-Stadler sagte, sie werde sich für den Posten des Festspiel-Präsidenten bewerben. &#8220;Ich bin gebeten worden und ich werde es machen.&#8221; Kuratoriumsvorsitzende Andrea Ecker, Vertreterin des Bundes, sagte, es werde für beide Ausschreibungsverfahren keine Findungskommission geben, &#8220;das Kuratorium ist die Findungskommission&#8221;. Ende der Bewerbungsfrist ist der 2. September, noch in diesem Jahr soll eine Entscheidung für beide Positionen fallen. (APA)</p>
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		<title>Salzburger Festspiele: Wichtige Sitzung zu Budget und Pereira-Wechsel</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 07:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fsgann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Aufsichtsgremium der Salzburger Festspiele berät am Dienstag über den Wechsel von Alexander Pereira als Intendant und das Festspielbudget 2014.

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Aufsichtsgremium der Salzburger Festspiele berät am Dienstag über den Wechsel von Alexander Pereira als Intendant und das Festspielbudget 2014.</p>
<p><span id="more-3602201"></span></p>
<p>Das Kuratorium der Salzburger Festspiele tritt am Dienstag zu einer wichtigen Sitzung zusammen. Vor zwei Wochen außertourlich angesetzt, um das vorerst nicht genehmigte und zur Überarbeitung zurückgewiesene Festspiel-Budget des Jahres 2014 neuerlich zu beraten und möglichst zu beschließen, wird sich das Aufsichtsgremium nun auch mit der Zukunft von Intendant Alexander Pereira befassen müssen.</p>
<h2><b>Pereira und die Doppelfunktion</b></h2>
<p>Pereira war in der Vorwoche zum <a href="http://www.salzburg24.at/alexander-pereira-wird-neuer-intendant-der-mailaender-scala/3595214" target="_blank">Intendanten der Mailänder Scala</a> ab 2015 designiert worden. Sein Vertrag mit den Salzburger Festspielen läuft jedoch bis 2016 und schließt eine derartige Doppelfunktion aus. Während Pereira seine Salzburger Intendanz wie vorgesehen erfüllen möchte und das Kuratorium ersuchen will, ihm die parallele Tätigkeit für Mailand zu erlauben, wurde dies seitens der im Kuratorium vertretenden Salzburger Politik bisher kategorisch abgelehnt. Als möglicher Kompromiss waren in den vergangenen Tagen eine Vertragsauflösung mit Pereira im kommenden Jahr, eine baldige Neuausschreibung der Intendanz und eine interimistische Leitung des renommierten Festivals durch Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf diskutiert worden. (APA)</p>
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		<title>Jedermann-Tribüne entsteht am Domplatz</title>
		<link>http://www.salzburg24.at/aufbauarbeiten-der-jedermann-tribuene-am-domplatz/3601687</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 14:12:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Startschuss zu den Aufbauarbeiten der Jedermann-Tribüne fiel am Montag am Domplatz in der Salzburger Altstadt.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Startschuss zu den Aufbauarbeiten der Jedermann-Tribüne fiel am Montag am Domplatz in der Salzburger Altstadt.<span id="more-3601687"></span>Festspielfreunde sind gespannt auf die Neuinszenierung des Jedermann welche die Handschrift der neuen Regisseure Brian Metes und Julian Crouch tragen wird.</p>
<p>&#160;</p>
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	</item>
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		<title>Salzburger Festspiele: Neuer &#8220;Jedermann&#8221; wieder näher am Original</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 16:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>astadler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ganz spezielle Herausforderung sehen die beiden Regisseure der diesjährigen Neuinszenierung des Salzburger "Jedermann", der Brite Julian Crouch und der Amerikaner Brian Mertes, ihre Aufgabe. Beide kannten zwar die englischen "Everyman"-Mysterienspiele und Balladen des Mittelalters, aber nicht die ganz spezielle "Jedermann"-Tradition Salzburgs.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als ganz spezielle Herausforderung sehen die beiden Regisseure der diesjährigen Neuinszenierung des Salzburger &#8220;Jedermann&#8221;, der Brite Julian Crouch und der Amerikaner Brian Mertes, ihre Aufgabe. Beide kannten zwar die englischen &#8220;Everyman&#8221;-Mysterienspiele und Balladen des Mittelalters, aber nicht die ganz spezielle &#8220;Jedermann&#8221;-Tradition Salzburgs.<span id="more-3596499"></span></p>
<p>&#8220;Ich habe Hofmannsthals Stück erst im vergangenen Jahr kennengelernt, als mich Julian gefragt hat, ob ich mittun möchte. Nachher war ich ganz geschockt, dass ich diesen Autor gar nicht gekannt habe&#8221;, sagte Brian Mertes heute, Mittwoch, Nachmittag bei einem Pressegespräch in Salzburg. Die Neuproduktion wird am 20. Juli Premiere haben.</p>
<h2>Kleine Änderungen</h2>
<p>&#8220;Seit 1920 wird das Stück nahezu ununterbrochen auf dem Domplatz gezeigt. In den letzten 30 Jahren gab es allerdings nur drei Neuinszenierungen&#8221;, sagte Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf. Normalerweise scheue man sich als Verantwortlicher, den &#8220;Jedermann&#8221; anzugreifen, &#8220;aber wenn man dazu gezwungen wird, freut man sich plötzlich. Gott sei Dank ist die Herausforderung an mich herangetreten. Der &#8216;Jedermann&#8217; ist nicht mehr Repräsentationstheater der katholischen Kirche, kann es nicht mehr sein. Daher wollten wir ein wenig zurückkehren zum &#8220;Everyman&#8221;, und Memento mori und Vanitas als Zentralbegriffe nehmen: Alles ist eitel, wenn wir an den Tod denken.&#8221;</p>
<h2>Crouch als Jedermann-Regisseur</h2>
<p>Nachdem er die Crouch-Produktion &#8220;Shockheaded Peter&#8221; gesehen habe, habe er darüber nachgedacht, ob Julian Crouch nicht ein geeigneter &#8220;Jedermann&#8221;-Regisseur sein könnte. &#8220;Das E-Mail mit Bechtolfs Anfrage erhielt Crouch kurz nach Erhalt einer Todesnachricht: Sein Vater war gestorben und er im Zug nach York unterwegs, das Begräbnis zu organisieren. &#8220;Mein Vater war Wissenschafter und spezialisiert auf Mystery Plays. Es ist mir vorgekommen, als hätte mein Vater im letzten Moment einen Job für mich arrangiert.&#8221; Crouch wollte die Regie jedoch unbedingt gemeinsam mit Brian Mertes übernehmen, den er wenige Jahre zuvor kennengelernt hatte. Als Bechtolf das Duo schließlich gemeinsam in New York traf, sei ihm bereits nach wenigen Minuten klar gewesen, dass dies eine gute Kombination sei, erzählte der Schauspielchef.</p>
<h2>Jedermann etwas anders</h2>
<p>Doch es scheint festzustehen, dass der &#8220;Jedermann&#8221; gegenüber den Vorjahren kaum wiederzuerkennen sein wird &#8211; auch weil man sich weg von der Spielfassung Christian Stückls hin zum Original bewegt hat. &#8220;Die Aufgabe ist, alles loszulassen, was man in Erinnerung hat und dem zu begegnen, was die beiden an Visionen haben. Das ist auch eine Herausforderung und ein Wunsch an die Zuschauer&#8221;, meinte die neue &#8220;Buhlschaft&#8221; Brigitte Hobmeier. &#8220;Es war für mich eine sehr spannende erste Probenwoche. Wir sind auf der Suche. Wir arbeiten sehr körperlich. Es wird auch Gesang geben. Julian hat unglaublich schöne Masken kreiert.&#8221;</p>
<p>Cornelius Obonya, der neue &#8220;Jedermann&#8221; findet es &#8220;sehr schön, dass die Sprache ernst genommen wird, dass die Regisseure nicht versuchen, schlauer zu sein als der Autor. Es sind keine neuen Texte drinnen. Es konzentriert sich auf das Ding, das es einmal war &#8211; und eine Erinnerung daran, warum das 1920 erstmals hier gespielt wurde.&#8221; Das habe &#8220;etwas Pures, etwas Urtümliches&#8221;, das ihm sehr gefalle. Zudem rühmte er &#8220;die Bildgewaltigkeit von Crouch und Mertes&#8221;: &#8220;Es geht sehr viel um Bilder, der Text legt sich dann hinein.&#8221; Dass schon sein Großvater Attila Hörbiger die Jedermann-Rolle gespielt habe, behindere ihn nicht: &#8220;Es gibt Tonaufnahmen davon. Es ist sehr schön, was da gemacht wurde, manchmal aber auch ganz altmodisch. Das wird mein &#8216;Jedermann&#8217;, genauso wie es sein &#8216;Jedermann&#8217; war.</p>
<h2>Was kommt nach Pereira?</h2>
<p>Schließlich kamen auch noch die beiden bestimmenden Themen dieser Tage zur Sprache: Der Erlös aus der Generalprobe soll für die Hochwasser-Hilfe zur Verfügung gestellt werden. Und die Berufung des Intendanten Alexander Pereira an die Mailänder Scala kommentierte Bechtolf auf Nachfrage so: &#8220;Da sehen Sie, was für ein toller und internationaler Hecht er ist.&#8221; Ob er selbst bereit wäre, gemeinsam mit Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler interimistisch für die Festspielleitung zur Verfügung zu stehen, &#8220;darüber habe ich noch nicht einmal eine halbe Sekunde nachgedacht. Ich habe mich noch nie mit Dingen beschäftigt, die in so ungewisser und ferner Zukunft gelegen sind.&#8221; (APA)</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Pereira-Abgang: Medien suchen Nachfolger</title>
		<link>http://www.salzburg24.at/pereira-abgang-medien-suchen-nachfolger/3595808</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 09:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lillizeilinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den österreichischen Medien hat die Bestellung Alexander Pereiras zum Intendanten der Mailänder Scala wenig Überraschung hervorgerufen. Vielmehr dominiert die Frage nach der Zukunft der Salzburger Festspiele die Überlegungen der Kommentatoren.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In den österreichischen Medien hat die Bestellung Alexander Pereiras zum Intendanten der Mailänder Scala wenig Überraschung hervorgerufen. Vielmehr dominiert die Frage nach der Zukunft der Salzburger Festspiele die Überlegungen der Kommentatoren.<span id="more-3595808"></span></p>
<p>Während zahlreiche Medien über eine Interimslösung mit Sven-Eric Bechtolf (in Zusammenarbeit mit Festspiel-Präsidentin Helga Rabl-Stadler) spekulieren, wird auch Markus Hinterhäuser, der ab 2014 die Wiener Festwochen leiten wird, ins Spiel gebracht. Pereira selbst warnte in einem &#8220;News&#8221;-Interview davor, &#8220;irgendwelche Künstler, die auch gern Intendanten sind&#8221;, als Nachfolger zu ernennen.</p>
<h2>Wird Sven-Eric Bechtolf Nachfolger?</h2>
<p>Als &#8220;unterm Strich das G&#8217;scheiteste&#8221; bezeichnet der &#8220;Kurier&#8221; Pereiras &#8220;Neustart&#8221; an der Mailänder Scala. In Salzburg werde er &#8220;jedenfalls als der Intendant in Erinnerung bleiben, der größten Wert auf Masse legte&#8221;, in Salzburg beginne nun &#8220;wieder ein mühsamer Übergangsprozess mit einer garantiert schwierigen Intendantensuche&#8221;. Als Szenario wird hier eine Interimslösung mit Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf genannt. Denkbar wäre jedoch auch, dass Pereira &#8220;noch zwei, drei Jahre&#8221; bleibe, was an der Dringlichkeit einer langfristigen Lösung allerdings wenig ändere.</p>
<h2>Pereira geht nach Mailand</h2>
<p>Einen Favoriten für die Nachfolge Pereiras nennen die &#8220;Salzburger Nachrichten&#8221; mit dem designierten Intendanten der Wiener Festwochen ab 2014, Markus Hinterhäuser. Der einstige Konzertchef und Interimsintendant des Jahres 2011 genieße große Sympathien im Kuratorium der Festspiele. Es werde &#8220;nicht einmal daran gezweifelt, dass er eine für diesen Posten erforderliche internationale Ausschreibung mühelos gewinnen könnte&#8221;, so die &#8220;Salzburger Nachrichten&#8221;. Sven-Eric Bechtolf habe am Dienstag Gerüchte, dass mit ihm gesprochen worden sei, zurückgewiesen: &#8220;Ich habe noch keinen Gedanken daran verschwendet, was mit mir hier in Salzburg passiert, wenn Pereira nach Mailand geht.&#8221;</p>
<p>Eine &#8220;recht kalte Dusche für Salzburg&#8221; ortet auch &#8220;Die Presse&#8221; und verweist auf Bechtolf, der bereits &#8220;in den Startlöchern&#8221; stehe, &#8220;um eventuell sofort auf Pereiras Sessel zu wechseln&#8221;. Dass dieser an der Vorausplanung in Sachen Musik viel ändern würde, sei, &#8220;so Kenner der Szene, nicht zu erwarten&#8221;. Eher wäre demnach denkbar, dass Hinterhäuser als &#8220;wohlbestallter Festspielchef zurückkehrt&#8221;. Als sicher gilt laut &#8220;Presse&#8221;, dass &#8220;mit der heiklen Situation die Rufe nach einer weiteren Vertragsverlängerung für die Präsidentin der Festspiele lauter werden&#8221;.</p>
<p>&#8220;Es riecht also ein bisschen nach Chaos in Salzburg&#8221;, schreibt &#8220;Der Standard&#8221;, der ein Interims-Duo Bechtolf/Rabl-Stadler als naheliegende Lösung bis zur Findung eines neuen Intendanten sieht. Verschärft werde die Situation allerdings, falls &#8220;Stephane Lissner nämlich nicht, wie geplant, erst 2015, sondern subito abdanken würde&#8221;. In diesem Fall stünde Salzburg &#8220;ebenso subito ohne Intendant da. Und dann?&#8221;</p>
<h2>„Irgendwelche Künstler haben keine Chance“</h2>
<p>Selbst zu seiner Nachfolge Stellung bezogen hat Pereira in der am Donnerstag erscheinenden &#8220;News&#8221;: Demnach warne er davor, jemanden anderen als einen gestandenen Kulturmanager zu seinem Nachfolger zu machen. Benötigt werde jemand, &#8220;der nicht nur Geld ausgibt, sondern auch Geld hereinbringt&#8221;, sagt er. &#8220;Irgendwelche Künstler, die auch gern Intendanten sind, haben bei diesem Festival keine Chance.&#8221;</p>
<h2>Pereira möchte bis 2016 in Salzburg bleiben</h2>
<p>In dem Interview betont Pereira erneut, bis zu seinem Vertragsende 2016 Festspielintendant in Salzburg bleiben zu wollen: &#8220;Mein Vertrag in Mailand beginnt im Oktober 2015. Aber Salzburg ist bis 2016 komplett geplant. Ich muss das Programm nur noch abwickeln.&#8221; Auch auf den allfälligen Abgang von ihm gewonnener Sponsoren kommt er zu sprechen: &#8220;Mein Ziel war es, für Salzburg einen Anzug zu schneidern, in dem selbstverständlich auch Sponsorensummen enthalten sind. Und diese Sponsoren so zu pflegen, dass sie für meine verbleibenden Intendantenjahre in Salzburg gern Sponsoren bleiben.&#8221; (APA)</p>
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		<title>Pereira-Reaktionen &#8211; Harnoncourt sieht keine Unvereinbarkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 16:39:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Überaus positiv reagierte Dirigent Nikolaus Harnoncourt auf die Nachricht, dass Alexander Pereira die Intendanz der Mailänder Scala übernimmt. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Überaus positiv reagierte Dirigent Nikolaus Harnoncourt auf die Nachricht, dass Alexander Pereira die Intendanz der Mailänder Scala übernimmt. <span id="more-3595297"></span>&#8220;Da kann sich jedes Opernhaus die Finger abschlecken&#8221;, meinte der Dirigent, der in der Intendanz von Pereira am Zürcher Opernhaus etliche Neuproduktionen dirigierte, im Gespräch mit der APA. Dass Pereira in seiner ersten Scala-Saison eigentlich noch die Salzburger Festspiele zu leiten hätte, hält Harnoncourt für kein Hindernis: &#8220;Bis jetzt hat noch jeder Intendant in seinem letzten Jahr noch etwas anderes gemacht.&#8221;</p>
<h2>Harnoncourt: &#8220;Maulwürfe am Werk&#8221;</h2>
<p>Harnoncourt sieht in Salzburg, wo Pereira zuletzt teils heftiger Kritik ausgesetzt war, &#8220;Maulwürfe am Werk&#8221;, denen es nicht um die Qualität der Festspiele ginge: &#8220;Die haben ganz andere Pläne.&#8221; Ob nun auch eine von ihm dirigierte Neuproduktion an der Scala in den kommenden Jahren in den Bereich des Möglichen rücke, wehrte der 83-Jährige schmunzelnd ab: &#8220;Ich bin ja schon im Grab&#8230;&#8221; (APA)</p>
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		<title>Pereira-Reaktionen: Schaden erwartet Vertragsauflösung mit Salzburg</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 16:33:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In einem ersten Kommentar sagte Heinz Schaden (S), Bürgermeister von Salzburg und Mitglied des Festspielkuratoriums, er sei enttäuscht darüber, dass Festspielintendant Alexander Pereira bereits vor seiner zweiten Saison in Salzburg seinen Abgang nach Mailand fixiert habe. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In einem ersten Kommentar sagte Heinz Schaden (S), Bürgermeister von Salzburg und Mitglied des Festspielkuratoriums, er sei enttäuscht darüber, dass Festspielintendant Alexander Pereira bereits vor seiner zweiten Saison in Salzburg seinen Abgang nach Mailand fixiert habe. <span id="more-3595287"></span>&#8220;Die Entscheidung ist jetzt also gefallen, sie lag ohnehin seit Langem in der Luft. Aber zugleich bin ich froh und erleichtert, dass jetzt auch Klarheit herrscht. Und ich kann definitiv ausschließen, dass die Intendanz in Mailand und in Salzburg parallel gemacht werden können. In Salzburg gibt es keine Nebenbei-Festspiele&#8221;, argumentierte Schaden, der dem Konzept und der Person Alexander Pereira häufig kritisch gegenübergestanden ist.</p>
<h2>Schaden: Abschied zivilisiert abwickeln</h2>
<p>Es gehe jetzt darum, den Abschied zivilisiert über die Bühne zu bringen, sagte Schaden. &#8220;Ich will ihm absolut keine Steine in den Weg legen, wir werden nicht wie die Wilden miteinander umgehen. Ich sehe auch kein Problem darin, dass er den Festspielsommer 2013 abwickelt. Da ist ohnehin alles auf Schiene. Außerdem gibt es eine Präsidentin, einen Schauspiel- und einen Konzert-Chef. Aber 2014 kann ich mir schwer vorstellen. Denn man darf nicht vergessen: Pereiras Arbeit für Mailand beginnt genau jetzt&#8221;, so Schaden, der dem Kuratorium &#8220;nicht vorgreifen&#8221; will, aber von einer Vertragsauflösung ausgeht.</p>
<h2>Haslauer: &#8220;Doppelfunktion geht nicht&#8221;</h2>
<p>Das tut auch Wilfried Haslauer (V), vom Fremdenverkehrsfonds ins Kuratorium entsandter Festspielkurator, der dem Aufsichtsgremium der Festspiele in Zukunft wahrscheinlich in der Funktion eines Landeshauptmannes angehören wird. &#8220;Eine Doppelfunktion geht nicht. Entweder oder, aber sicher nicht beides. Wenn es Pereiras Wunsch ist, in Mailand zu arbeiten, freue ich mich für ihn. Er hat in Salzburg viel Positives bewegt. Ich sehe das Ganze wenig dramatisch, die Festspiele gibt es seit mehr als 90 Jahren. Wir müssen und werden jetzt leidenschaftslos ein neues Kapitel aufschlagen&#8221;, so Haslauer, der wie Schaden davon ausgeht, dass die Suche nach einem neuen Salzburger Festspiel-Intendanten im Sonderkuratorium am 11. Juni erörtert und festgelegt werden wird.</p>
<h2>Budget nicht höher als 61. Mio Euro</h2>
<p>Das umstrittene und bis jetzt nicht genehmigte Budget für das Jahr 2014 soll, so teilte Schaden der APA mit, jetzt den Vorgaben des Kuratoriums entsprechen und nicht höher als 61 Mio. Euro betragen. &#8220;Die Präsidentin (Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Anm.) hat mir mitgeteilt, dass das Budget von ihr und Pereira unterschrieben ist und im vorgegebenen Rahmen bleibt. Damit sind wir einen großen Schritt weiter, jetzt gilt es, die Personalfrage zu lösen&#8221;, erklärte Schaden.</p>
<h2>Kein Kommentar von Claudia Schmied</h2>
<p>Keinerlei Kommentar zur aktuellen Entwicklung will Kulturministerin Claudia Schmied (S) abgeben. Ihr Sprecher verwies gegenüber der APA darauf, dass am 11. Juni im Kuratorium alles Weitere besprochen werde. (APA)</p>
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		<title>Alexander Pereira wird neuer Intendant der Mailänder Scala</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 15:09:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Intendant der Salzburger Festspiele, Alexander Pereira, ist der Nachfolger des Franzosen Stephane Lissner an der Spitze der Mailänder Scala. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Intendant der Salzburger Festspiele, Alexander Pereira, ist der Nachfolger des Franzosen Stephane Lissner an der Spitze der Mailänder Scala. <span id="more-3595214"></span>Pereira wurde am Dienstag einstimmig vom Aufsichtsrat der Scala am Ende einer zweieinhalbstündigen Sitzung ernannt, berichteten italienische Medien. Der Aufsichtsrat tagte unter der Leitung des Mailänder Bürgermeisters Giuliano Pisapia, der auch Präsident des Mailänder Opernhauses ist.</p>
<h2>Pereira wird Amt 2015 antreten</h2>
<p>Alexander Pereira wird 2015 sein Amt antreten, und damit auf Stephane Lissner folgen, der an die Opera de Paris wechseln wird. Nach Angaben des Mailänder Bürgermeisters Giuliano Pisapia wird Pereira ein um 25 Prozent geringeres Gehalt beziehen als sein Vorgänger. Pereiras Vertrag mit den Salzburger Festspielen läuft noch bis 2016.</p>
<h2>Kuratorium: Keine Nebenbeschäftigung erlaubt</h2>
<p>Das Kuratorium hatte bis zuletzt betont, dass dieser Vertrag keine Nebentätigkeit erlaube. Eine Stellungnahme der Festspiele zur Scala-Entscheidung gab es bisher nicht. In Mailand setzte sich Pereira gegen hochkarätige Kandidaten durch. Neben Pereira galten der Intendant des Piccolo Teatro in Mailand, Sergio Escobar, sowie der Intendant der Amsterdamer Oper, Pierre Audi, als Mitfavoriten im Rennen um Lissners Nachfolge. (APA)</p>
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		<title>Scala-Intendantensuche: Pereira angeblich Favorit des Aufsichtsrats</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 08:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nschuchter</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Intendant der Salzburger Festspiele, Alexander Pereira, ist laut italienischen Medien weiter aussichtsreich im Rennen um die Nachfolge des Franzosen Stephane Lissner an der Spitze der Mailänder Scala.

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Intendant der Salzburger Festspiele, Alexander Pereira, ist laut italienischen Medien weiter aussichtsreich im Rennen um die Nachfolge des Franzosen Stephane Lissner an der Spitze der Mailänder Scala.</p>
<p><span id="more-3594513"></span>Nach Angaben der Mailänder Tageszeitung &#8220;Corriere della Sera&#8221; (Dienstagsausgabe) ist er unter jenen drei Kandidaten, die für den Scala-Aufsichtsrat für das Amt des Intendanten noch infrage kommen. Neben Pereira hätten es noch der Intendant des Piccolo Teatro in Mailand, Sergio Escobar, und der Intendant der Amsterdamer Oper, Pierre Audi, in die Endrunde geschafft. Pereira sei jedoch der Favorit des Aufsichtsrats, berichtete das Blatt. Der Pressesprecher der Scala wollte der APA gegenüber die Meldung nicht kommentieren.</p>
<h2>Weniger Gehalt für Pereira</h2>
<p>Sollte er zum neuen Scala-Intendanten gekürt werden, müsste sich Pereira jedoch mit einem um ein Drittel niedrigeren Gehalt als Lissner begnügen, so der &#8220;Corriere&#8221;. Sollte er zum Intendanten aufrücken, würde Pereira, dessen Vertrag mit den Salzburger Festspielen bis 2016 läuft, 2015 sein Amt übernehmen. Nicht ausgeschlossen werde jedoch, dass Lissner nach Bekanntgabe seines Nachfolgers sofort zurücktreten könnte. Pereira gelte als idealer Intendant vor allem wegen seiner internationalen Erfahrung und seiner Fähigkeit, Sponsoren zu finden, was die Scala in dieser Phase starker Einschnitte bei den öffentlichen Kulturfinanzierungen stark benötigt, hieß es. &#8220;Eine der Aufgaben der Stiftungen der Opernhäuser ist, Finanzierungen aufzutreiben&#8221;, sagte kürzlich Italiens neuer Kulturminister Massimo Bray. (APA)</p>
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		<title>Pereira: &#8220;Haben gemeinsamen Weg gefunden&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 16:51:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Salzburger Festspiel-Intendant Alexander Pereira hat die Sitzung des Festspiel-Kuratoriums am späten Nachmittag verlassen und zeigte sich in einem kurzen Statement gegenüber den wartenden Journalisten erleichtert: "Ich bin froh, dass das Kuratorium und das Direktorium einen gemeinsamen Weg für die Zukunft der Salzburger Festspiele gefunden haben. Und ich bin Teil dieses Weges", sagte Pereira. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Salzburger Festspiel-Intendant Alexander Pereira hat die Sitzung des Festspiel-Kuratoriums am späten Nachmittag verlassen und zeigte sich in einem kurzen Statement gegenüber den wartenden Journalisten erleichtert: &#8220;Ich bin froh, dass das Kuratorium und das Direktorium einen gemeinsamen Weg für die Zukunft der Salzburger Festspiele gefunden haben. Und ich bin Teil dieses Weges&#8221;, sagte Pereira. <span id="more-3581962"></span>Das seit 13 Uhr tagende Kuratorium, das Aufsichtsorgan der Festspiele, hatte am Mittwoch über das Festspiel-Budget des Jahres 2014 zu befinden. Haupt-Streitpunkt war eine geplante Ausweitung des Budgets, die das Kuratorium nicht in dem von Pereira geforderten Ausmaß mittragen wollte.</p>
<h2>Getrübte Atmosphäre wegen Scala</h2>
<p>Obendrein hatten Verhandlungen des Intendanten mit der Mailänder Scala die Atmosphäre getrübt. Details eines offenbar gefundenen Kompromisses waren vorerst nicht in Erfahrung zu bringen, da die Kuratoriums-Sitzung noch andauert. (APA)</p>
]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Pereira gegen alle &#8211; Chronologie eines Streits</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 13:25:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<strong></strong>Alexander Pereira, Intendant der <a href="http://www.salzburg24.at/specials/salzburger-festspiele" target="_blank">Salzburger Festspiele</a>, hatte anfangs alle Sympathien auf seiner Seite. Trotz des durchaus turbulenten Abgangs aus Zürich bezeichnete Wilhelmine Goldmann, Kuratoriumsvorsitzende im Jahr 2009, Pereira als "stabilisierenden Faktor". ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Alexander Pereira, Intendant der <a href="http://www.salzburg24.at/specials/salzburger-festspiele" target="_blank">Salzburger Festspiele</a>, hatte anfangs alle Sympathien auf seiner Seite. Trotz des durchaus turbulenten Abgangs aus Zürich bezeichnete Wilhelmine Goldmann, Kuratoriumsvorsitzende im Jahr 2009, Pereira als &#8220;stabilisierenden Faktor&#8221;. <span id="more-3581726"></span>Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler sprach von einem &#8220;Erfolg versprechenden Konzept&#8221; und auch Heinz Schaden, Bürgermeister und Festspielkurator (S), sagte beim Amtsantritt Pereiras zum Chef des größten Klassikfestivals der Welt im Jahr 2011: &#8220;<strong>Pereira </strong>hat uns überzeugt.&#8221; Von diesen Vorschusslorbeeren für den streitbaren Kulturmanager ist heute nichts mehr übrig &#8211; die Chronologie eines Dauerkonfliktes zwischen dem Intendanten und seinem Kuratorium.</p>
<h2>Es geht vor allem um Geld</h2>
<p>Im Wesentlichen geht es im Salzburger Festspiel-Streit um Struktur, Konzepte und vor allem um Geld. Bereits vor Pereiras erstem Festspielsommer im Juni 2012 verlangte Kurator LHStv. Wilfried Haslauer (V), Vorsitzender dieses Jahres, ein &#8220;langsameres Wachstum&#8221; der Festspiele. Konkret: Pereira hat ein Budget in der Höhe von 64 Mio. Euro vorgelegt. Das Kuratorium stieg auf die Bremse und genehmigte vorerst nur 60 Mio. Euro für 2013. Prompt drohte Pereira mit Rücktritt, sollte sein höheres Budget nachträglich nicht doch abgesegnet werden.</p>
<h2>Pereira droht mit Rücktritt</h2>
<p>Absolut inakzeptabel&#8221;, konterte Schaden. Haslauer kommentierte Pereiras Rücktritts-Drohung als &#8220;milieubedingte Dramatisierung&#8221; und wollte sich nicht unter Druck setzen lassen. Auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) stärkte dem Kuratorium den Rücken: &#8220;Das Kuratorium nimmt seine Verantwortung wahr und handelt in dieser Sache mit Sorgfalt und in gegenseitiger Abstimmung&#8221;, sagte Schmied am 12. Juni 2012 auf APA-Anfrage und forderte &#8220;verbale Abrüstung&#8221;. Pereira leistete Folge und sagte im Nachrichtenmagazin &#8220;profil&#8221;: &#8220;Da sind mir ein wenig die Pferde durchgegangen.&#8221; Aber in der Sache setzte sich Pereira weitgehend durch.</p>
<h2>Budgetdeckelung fällt 2013</h2>
<p>Das Kuratorium gab im März 2013 nach. Die Budgetdeckelung fiel, die Kuratoren akzeptieren ein 64,3 Mio. Euro-Budget, das allerdings nicht aus zusätzlichen Subventionen bestehen, sondern vom Direktorium (Rabl-Stadler und Pereira) durch zusätzliche Sponsoren und Eintritte aufgebracht werden sollte. Zugleich verwiesen die Kuratoren auf das Ausnahmejahr 2013 (Jubiläen von Verdi und Wagner, Anm.) und pochten auf die bleibende Gültigkeit der 60 Mio. Euro-Grenze.</p>
<h2>„Werden den Vertrag mit Pereira nicht verlängern“</h2>
<p>Aber atmosphärisch schien nach diesem Kompromiss nichts mehr zu kitten: &#8220;Wir werden den Vertrag mit Pereira nicht verlängern&#8221;, sagte Schaden (Pereiras Vertrag läuft bis 2016, Anm.) und fügte ein &#8220;Vertrauen zerstört&#8221; hinzu. Pereira aber konterte bereits im März 2013 mit &#8220;bin nahe dran zu gehen&#8221; und legte sich bei dieser Gelegenheit mit Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler an: &#8220;Sie fürchtet, dass sie jetzt nicht mehr so schalten und walten kann, wie sie es früher getan hat.&#8221; Rabl-Stadler sei von Angst vor Verlusten getrieben. &#8220;Und diese Angst steckt alle an.&#8221; Die Präsidentin, die ihrem Intendanten bis zu diesem Zeitpunkt entschlossen die Mauer gemacht hatte, antwortete darauf nicht: &#8220;Einer muss schließlich Vernunft bewahren&#8221;, so Rabl-Stadler im März.</p>
<h2>Rauer Ton im Kuratorium</h2>
<p>Der Ton wurde zusehends rauer, auch Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S) schaltete sich ein: &#8220;Wir haben ihn nicht geholt, damit er alle möglichen Leute beleidigt.&#8221; Am Dienstag formulierte Schaden die Stimmung mit den Worten: &#8220;Ich kann mir nicht vorstellen, wie das morgige Kuratorium ohne Eklat über die Bühne gehen soll.&#8221; Der Grund für diese düstere Prognose: Laut Schaden hat Pereira in seinem Entwurf für 2014 neuerlich um 1,5 Mio. Euro überzogen.</p>
<h2>„Nebenbeschäftigung“ bei Scala</h2>
<p>Parallel zum Streit ums Budget läuft ein Konflikt um eine mögliche &#8220;Nebenbeschäftigung&#8221; beziehungsweise vorzeitige Vertrags-Kündigung Pereiras. Der 65-jährige Wiener hat Gespräche um die Intendanz der Mailänder Scala geführt und gilt dort als einer der Favoriten für die Stephane Lissner-Nachfolge ab 2015. Laut Vertrag in Salzburg aber sind Planung und Organisation für andere Opernhäuser oder Festivals definitiv ausgeschlossen. In Mailand könnte morgen, Donnerstag, bei der Bekanntgabe des Spielplans der kommenden Saison möglicherweise auch der Name des künftigen Intendanten enthüllt werden. Genügend Stoff also für heiße Diskussionen im heutigen Kuratorium der Salzburger Festspiele. Die Sitzung begann unter dem Vorsitz von Kunst-Sektionschefin Andrea Ecker um 13 Uhr. Die Stimmung unter den Teilnehmern war erkennbar angespannt. (APA)</p>
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<media:content height="437" width="600" url="http://cdn2.salzburg24.at/2013/05/Festspielkuratorium2205201301-600x437.jpg"><media:description><![CDATA[Im Wesentlichen geht es im Salzburger Festspiel-Streit um Struktur, Konzepte und vor allem um Geld.]]></media:description></media:content><vmh:media_extension class="Gallery" url="/galerie-anzeigen/7929162/Bilder-vom-Kuratorium"><![CDATA[Bilder vom Kuratorium]]></vmh:media_extension>
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		<title>Salzburger Festspiele: Eklat im Kuratorium wird erwartet</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 06:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nschuchter</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alexander Pereira]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgermeister Heinz Schaden]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hält am Mittwoch eine entscheidende Sitzung ab. Intendant Alexander Pereira hat offenbar das Budget für 2014 mit 63 Mio. Euro um 1,5 Mio. Euro überzogen. Das könnte zu einem Bruch in der Führungsetage des größten Klassik-Festivals führen. Personelle Konsequenzen sind nicht ausgeschlossen. Ein Eklat wird erwartet.

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hält am Mittwoch eine entscheidende Sitzung ab. Intendant Alexander Pereira hat offenbar das Budget für 2014 mit 63 Mio. Euro um 1,5 Mio. Euro überzogen. Das könnte zu einem Bruch in der Führungsetage des größten Klassik-Festivals führen. Personelle Konsequenzen sind nicht ausgeschlossen. Ein Eklat wird erwartet.</p>
<p><span id="more-3581113"></span>Dass eine Budgetüberschreitung wie auch schon für 2013 genehmigt wird, ist nahezu auszuschließen. Kuratoriumsmitglied Bürgermeister Heinz Schaden (S) ließ bereits durchblicken, dass eine neuerliche Überschreitung nicht mehr hingenommen werde. &#8220;Pereira hat den Vorgaben des Kuratoriums offensichtlich nicht Folge geleistet&#8221;, kritisierte Schaden und schloss einen Eklat nicht aus. Pereira hat sich zudem um den Posten der Intendanz der Mailänder Scala ab 2015 beworben. Eine Entscheidung darüber soll noch in dieser Woche fallen. (APA)</p>
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		<title>Festspiele: Schaden erwartet Eklat im Kuratorium</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 12:50:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mem</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Bruch in der Führungsetage der Salzburger Festspiele scheint kaum noch vermeidbar: Das Festspielkuratorium hat am Mittwoch Pereiras Budget für die Festspiele 2014 abzulehnen oder zu genehmigen und damit die wirtschaftlichen und personellen Weichen zu stellen für die unmittelbare Zukunft der Salzburger Festspiele.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bruch in der Führungsetage der Salzburger Festspiele scheint kaum noch vermeidbar: Das Festspielkuratorium hat am Mittwoch Pereiras Budget für die Festspiele 2014 abzulehnen oder zu genehmigen und damit die wirtschaftlichen und personellen Weichen zu stellen für die unmittelbare Zukunft der Salzburger Festspiele.<span id="more-3580518"></span>Für das Budget 2013 hat das Kuratorium, bestehend aus der Vorsitzenden Andrea Ecker, Kunst-Sektionschefin im Ministerium von Claudia Schmied (S), Peter Radel aus dem Finanzministerium, Landeshauptfrau Gabi Burgstaller (S), Bürgermeister Heinz Schaden (S) und LHStv. Wilfried Haslauer (V) für den Salzburger Fremdenverkehrsfonds, nachgegeben und Pereiras Budget-Überschreitungen akzeptiert. &#8220;Zugleich aber haben wir Pereira absolut deutlich vermittelt&#8221;, so Schaden im Gespräch mit der APA, &#8220;dass dies für 2014 mit Sicherheit nicht noch einmal abgesegnet wird. Jetzt liegt leider ein Budget vor, in dem Pereira mit 63 Mio. Euro neuerlich um 1,5 Mio. Euro über den Vorgaben liegt.</p>
<h2>&#8220;Pereira hat Vorgaben des Kuratoriums nich befolgt&#8221;</h2>
<p>Auch von der verlangten Streichung von ein bis zwei szenischen Produktionen ist im Budgetvoranschlag nichts zu bemerken. Pereira hat also den Vorgaben des Kuratoriums offensichtlich nicht Folge geleistet&#8221;, sagte der Bürgermeister und Festspielkurator. &#8220;Ich kann mir nicht vorstellen, wie das morgige Kuratorium ohne Eklat über die Bühne gehen soll.&#8221;</p>
<h2>Auch Peter Radel gegen Budgetüberschreitungen</h2>
<p>Auch Peter Radel will früheren Äußerungen zufolge Pereiras offensichtliche Budgetüberschreitung nicht hinnehmen: &#8220;Sollte er 2014 überziehen, würde er eine negative Bilanz vorlegen, und das hätte für ihn schwere Konsequenzen. Man würde ihm dann nahelegen, seinen Vertrag nicht bis zum Ende zu erfüllen&#8221;, so der Bundeskurator.</p>
<h2>Haslauer bezeichnet Budget als &#8220;problematisch&#8221;</h2>
<p>Wilfried Haslauer, der vermutlich nächste Landeshauptmann von Salzburg, hatte das Überhandnehmen von Sponsorgeld in Pereiras Budget ebenfalls als &#8220;problematisch&#8221; bezeichnet, obwohl Pereira das zusätzliche Geld überwiegend von Sponsoren selbst aufgetrieben hat. &#8220;Welchen Weg der Abhängigkeit gehen wir?&#8221; Es gehe auch um Mitarbeiter und Künstler, die ausgebeutet würden, sagte Haslauer. Auch Pereiras Vorschlag, die Kostüme kostensparend in Shanghai fertigen zu lassen, hatte Haslauer zurückgewiesen: &#8220;Ich will die Wertschöpfung im Land behalten.&#8221;</p>
<h2>Schaden spricht Klartext bezüglich Scala</h2>
<p>Klartext vermittelt Schaden auch zum Thema &#8220;Nebenbeschäftigung&#8221;. Pereira hat sich um den Posten der Intendanz der Mailänder Scala ab 2015 beworben und ist unter den drei erstgereihten Bewerbern. &#8220;Ich muss Pereira daran erinnern, dass eine derartige &#8216;Nebenbeschäftigung&#8217; wie Planungsarbeiten für die Scala in seinem Dienstvertrag explizit und eindeutig ausgeschlossen sind&#8221;, so Schaden. &#8220;Das würde das Kuratorium nie und nimmer dulden&#8221;. Die Entscheidung in Mailand wird vermutlich am Donnerstag, also einen Tag nach der Salzburger Kuratoriumssitzung bekannt gegeben. Um eine Stellungnahme von Alexander Pereira hat die APA angefragt. (APA)</p>
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<media:content height="399" width="600" url="http://cdn1.salzburg24.at/2013/05/schaden.jpg"><media:description><![CDATA["Ich kann mir nicht vorstellen, wie das morgige Kuratorium ohne Eklat über die Bühne gehen soll", so Bürgermeister Heinz Schaden.]]></media:description></media:content><vmh:media_extension class="Other" url="http://www.salzburg24.at/salzburger-festspiel-intendant-pereira-bin-nahe-dran-zu-gehen/3514858"><![CDATA["Bin dran zu gehen"]]></vmh:media_extension>
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		<item>
		<title>Pfingstfestspiele: Bartoli verlängert Vertrag bis 2016</title>
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		<pubDate>Tue, 21 May 2013 09:48:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach den Sommerfestspielen 2012 verzeichnen auch die Salzburger Pfingstfestspiele 2013 einen neuerlichen Besucher-und Einnahmenrekord. Wie das Pressebüro der Festspiele in einer Aussendung am Dienstag bekannt gab, kamen 13.450 Besucher aus 43 Ländern in die Konzerte und Vorstellungen nach Salzburg und kauften Eintrittskarten für 1,3 Mio. Euro. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Sommerfestspielen 2012 verzeichnen auch die Salzburger Pfingstfestspiele 2013 einen neuerlichen Besucher-und Einnahmenrekord. Wie das Pressebüro der Festspiele in einer Aussendung am Dienstag bekannt gab, kamen 13.450 Besucher aus 43 Ländern in die Konzerte und Vorstellungen nach Salzburg und kauften Eintrittskarten für 1,3 Mio. Euro. <span id="more-3580227"></span>Weiters wurde der Vertrag mit der künstlerischen Leiterin der Pfingstfestspiele &#8211; Cecilia Bartoli &#8211; bis 2016 verlängert. „Ich bin überglücklich, nun bis 2016 großartige Musik und Freude nach Salzburg bringen zu dürfen&#8221;, sagte Bartoli, die sowohl als Intendantin des viertägigen Festivals als auch als Solistin in Oper und Konzert überwiegend Begeisterung auslöste. &#8220;Ich freue mich darauf, viele Ideen, von denen ich seit Jahren träume, bei den Pfingstfestspielen in die Tat umzusetzen. Dass ein so großes und interessiertes Publikum uns mit Begeisterung auf unseren Entdeckungsreisen folgt, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit.&#8221;</p>
<h2>Steigende Besucherzahlen seit 2011</h2>
<p>„Cecilia Bartolis Brillanz und ihr nie versiegender Einsatz ziehen unser Publikum in einen unwiderstehlichen Bann&#8221;, so der Kommentar von Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, zugleich die kaufmännisch Verantwortliche des Festivals. &#8220;Es ist für mich eine Freude, über den Zuwachs der Besucherzahlen allein in den letzten drei Jahren zu berichten: 2011 waren es noch 7.600 Festspielgäste zu Pfingsten. Ein Jahr später bereits 10.520. 2013 konnte diese Zahl noch mal um über 2.900 verkaufte Karten gesteigert werden. Der Mai 2013 ist somit zu einem ersten starken Festspielmonat des Jahres geworden.&#8221;</p>
<h2>Pereira: &#8220;Bartoli wird vom Publikum gut angenommen&#8221;</h2>
<p>Intendant Alexander Pereira sagte, es sei schön zu sehen, wie die &#8220;äußerst inspirierende Zusammenarbeit&#8221; mit Cecilia Bartoli vom Publikum angenommen werde. &#8220;Der bewundernswerte Mut zu Qualität und Fantasie, der Cecilia kennzeichnet, lässt nach dem letztjährigen Erfolg mit Händels &#8216;Giulio Cesare&#8217; und der diesjährigen Gestaltung der &#8216;Norma&#8217; von Bellini auf ein ebenso besonderes Pfingsten 2014 hoffen.&#8221;</p>
<h2>83 Journalisten bei Pfingstfestspielen akkreditiert</h2>
<p>Die nächsten Salzburger Pfingstfestspiele finden von 5. bis 9. Juni 2014 statt und stehen im Zeichen von Gioachino Rossini. Im Pressebüro waren in vergangenen Pfingsttagen 83 Journalisten aus 14 Ländern, darunter Ägypten, China, Japan, Mexiko, Russland und den USA, akkreditiert. (APA)</p>
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		<title>Pils und Wein zu den Festspielen präsentiert</title>
		<link>http://www.salzburg24.at/pils-und-wein-zu-den-festspielen-praesentiert/3577773</link>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 16:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>lillizeilinger</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sommernachtstraum“ und „Meistersinger“, so heißen die neuen Festspielweine von Uwe Schiefer und Ludwig Neumayer. Aber auch Stiegl präsentierte am Freitag ihre Festspiel-Pils-Edition 2013.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sommernachtstraum“ und „Meistersinger“, so heißen die neuen Festspielweine von Uwe Schiefer und Ludwig Neumayer. Aber auch Stiegl präsentierte am Freitag ihre Festspiel-Pils-Edition 2013.<span id="more-3577773"></span></p>
<p>Die Stieglbrauerei zu Salzburg, Österreichs größte und führende Privatbrauerei, ist auch heuer wieder Partner der Salzburger Festspiele und präsentiert die bereits legendäre Festspiel-Pils-Edition 2013. Die exklusive Bierspezialität ist ab sofort in limitierter Auflage erhältlich.</p>
<h2><strong>Schlanker Auftritt mit aromatischem Abgang</strong></h2>
<p>Stiegl-Braumeister Christian Pöpperl führte Regie beim diesjährigen Festspiel-Pils. Gebraut wird die herrlich frische Salzburger Bierspezialität mit niederösterreichischem Pilsner-Malz, oberösterreichischem Aroma-Hopfen und kristallklarem Wasser vom Salzburger Untersberg. Bierkenner werden die exklusive Festspiel-Pils-Edition 2013 nicht nur wegen des einzigartigen Aromas lieben, sondern auch als kulinarischen Begleiter zu schätzen wissen: „Das schlanke, spritzig-trockene Stiegl-Festspiel-Pils überzeugt mit einer eleganten Hopfenblume und einer betonten Hopfenbittere im Abgang&#8221;, erklärt der Stiegl-Braumeister.</p>
<h2><strong>Originelles Etikett für Festspielpils<br />
</strong></h2>
<p>Das Festspiel-Pils besticht auch in diesem Jahr wieder mit einem originellen Etikett. Heuer stammt es zum ersten Mal von der Tiroler Künstlerin und Fotografin Eva Schlegel. Schlegel illustriert mit ihren Bildern übrigens erstmalig das Salzburger Festspiel-Programm. Das für das Stiegl-Festspiel-Pils verwendete Foto wird im Programm 2013 für „Jeanne d&#8217;Arc“ und „Giovanna d&#8217;Arco“ abgebildet sein. Außerdem findet im Festspielsommer 2013 im &#8220;Haus für Mozart&#8221; und im „Karl-Böhm-Saal“ eine Ausstellung mit Arbeiten von Eva Schlegel statt.</p>
<p>Christian Pöpperl präsentierte am Freitag das alljährliche exklusive Festspielpils von Stiegl.“Der Name Sommernachtstraum repräsentiert die Leichtigkeit und Vielseitigkeit des Weines“, so Vinzer Neumayer.</p>
<h2>Festspielwein begeistert</h2>
<p>Präsidentin Helga Rabl-Stadler hat höchstpersönlich den Festspielwein ausgesucht und verkostet:„Ich bin eher Wein als Biertrinkerin, besonders gern mag ich einen leichten Veltliner“ verriet die Festspielpräsidentin.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Salzburger Festspiele: Ball mit Rosen, Tango und Trachtenschürzen</title>
		<link>http://www.salzburg24.at/salzburger-festspiele-ball-mit-rosen-tango-und-trachtenschuerzen/3572984</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 12:08:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>michaelaberger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur S24.at]]></category>
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		<category><![CDATA[Salzburger Festspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Ball der Salzburger Festspiele steht heuer im Zeichen der Rose. Wie das Festspieldirektorium und sein Patronessenkomitee am Montag bei einer Pressekonferenz bekannt gaben, stammt das entsprechende Blumen-Logo vom französischen Aquarellisten Pierre-Joseph Redoute und soll nicht nur das Galadiner in der Residenz und den Ballsaal in der Felsenreitschule verzieren. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ball der Salzburger Festspiele steht heuer im Zeichen der Rose. Wie das Festspieldirektorium und sein Patronessenkomitee am Montag bei einer Pressekonferenz bekannt gaben, stammt das entsprechende Blumen-Logo vom französischen Aquarellisten Pierre-Joseph Redoute und soll nicht nur das Galadiner in der Residenz und den Ballsaal in der Felsenreitschule verzieren. <span id="more-3572984"></span>Redoutes Rose wird zudem von der Kostümabteilung der Festspiele auf alle Trachtenschürzen der etwa 60 Debütantinnen genäht.</p>
<h2>1.400 Gäste am Festspielball erwartet</h2>
<p>Als musikalische Einlage sind Starsopranistin Vesselina Kasarova und Tenor Javier Camarena angesagt, begleitet werden die beiden von Theodor Guschlbauer und dem Salzburger Mozarteumorchester. Danach wird das Bernd Fröhlich Tanzorchester aufspielen. Als Mitternachts-Einlage sind Debra Ferrari und Emiliano Gemenez mit argentinischem Tango angekündigt.</p>
<p>Tanzlehrer Niki Seifert wird sich um die 60 Debütanten-Paare kümmern und &#8220;besonders auf die Präzision der Auftritte sowie Atmosphäre und Perfektion bei den Walzern&#8221; achten. Im Vorjahr sind 1.200 Gäste auf den ersten Salzburger Festspielball gegangen, heuer rechnet Protokollchefin Susanne Harf mit etwa 1.400 Gästen und kündigte einen &#8220;noch schöneren und noch exklusiveren&#8221; Festspielball an.</p>
<h2>Ball der Salzburger Festspiele: Karten um 150 Euro</h2>
<p>Das Galadiner in der Residenz wird von Haubenkoch Andreas Döllerer ausgerichtet. Beim Umzug in die Felsenreitschule musizieren die Postmusik, diverse Chöre und Trachtenmusikvereine sowie einige Teilnehmer des &#8220;Young Singers Project&#8221; der Festspiele.</p>
<p>Wie im Vorjahr ist der Red-Bull-Sender &#8220;Servus TV&#8221; der Hauptsponsor, dieser sorgt auch für eine Disco zu später Stunde. Niki Seifert veranstaltet zwei Tanzkurse während des Balls. Die Tombola soll &#8220;hochkarätig&#8221; werden. Zur Verlosung stehen Preise von &#8220;großzügigen Spendern&#8221; der Salzburger und der internationalen Wirtschaft.</p>
<p>Der Eintritt kostet 150 Euro. Wer einen Tisch in der Felsenreitschule will, bezahlt 450 Euro. Inklusive Galadiner kostet das Vergnügen auf dem zweiten Salzburger Festspielball 750 Euro. Dafür ist man laut Festspiel-Intendant Alexander Pereira beim &#8220;großen Aus-Strahlen&#8221; des Salzburger Festspielsommers 2013 dabei. (APA)</p>
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<media:content height="399" width="600" url="http://cdn1.salzburg24.at/2013/05/PKFestspielball1305201312-600x399.jpg"><media:description><![CDATA[Am Montag verkündeten die Veranstalter das Programm für den zweiten Festspielball.]]></media:description></media:content><vmh:media_extension class="Gallery" url="/galerie-anzeigen/7884630/Festspielball-2013"><![CDATA[PK Festspielball 2013]]></vmh:media_extension>
<vmh:media_extension class="Gallery" url="/galerie-anzeigen/7884890"><![CDATA[Empfang zum Festspielball '13]]></vmh:media_extension>
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<vmh:media_extension class="Gallery" url="/galerie-anzeigen/6665402"><![CDATA[Der erste Festspielball]]></vmh:media_extension>
<vmh:media_extension class="Other" url="http://www.salzburg24.at/stargetuemmel-beim-ersten-festspielball-in-salzburg/3346990"><![CDATA[1. Salzburger Festspielball]]></vmh:media_extension>
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<vmh:media_extension class="Gallery" url="/galerie-anzeigen/6669127"><![CDATA[Ben Becker als Enfant Terrible]]></vmh:media_extension>
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		<title>Salzburger Festspiele: Ben Gernon gewinnt &#8220;Young Conductors Award&#8221;</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 13:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fsgann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ben gernon]]></category>
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		<category><![CDATA[Salzburger Festspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Young Conductors Award]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 23-jährige Brite Ben Gernon setzte sich beim „Young Conductors Award“ der Salzburger Festspiele durch. Er sicherte sich 15.000 Preisgeld und einen Auftritt als Dirigent beim Festspielspektakel.

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				<content:encoded><![CDATA[<p>Der 23-jährige Brite Ben Gernon setzte sich beim „Young Conductors Award“ der Salzburger Festspiele durch. Er sicherte sich 15.000 Preisgeld und einen Auftritt als Dirigent beim Festspielspektakel.</p>
<p><span id="more-3571937"></span></p>
<p>Zum vierten Mal haben die Salzburger Festspiele den &#8220;Young Conductors Award&#8221; vergeben &#8211; der Sieger 2013 heißt Ben Gernon und kommt aus England. Der 23-jährige Nachwuchs-Dirigent hat sich im Finale an diesem Wochenende in Salzburg gegen den 23-jährigen Chinesen Yu Lu und den 29-jährigen Spanier Antonio Mendez durchgesetzt und bekommt 15.000 Euro Preisgeld. Außerdem wird Gernon das &#8220;Preisträgerkonzert&#8221; am 17. August mit dem Gustav Mahler Jugendorchester im Rahmen der Festspiele leiten.</p>
<h2><strong>Gernon überzeugte Jury</strong></h2>
<p>Die drei Finalisten hatten je ein Konzert am 10., 11. und 12. Mai zu dirigieren. Ben Gernon leitete die Camerata Salzburg mit der Pianistin Sophie Pacini und Werken von Peter Maxwell Davies, Mozart und Beethoven. Lu Yu dirigierte das Mozarteumorchester Salzburg mit der Geigerin Vilde Frang. Auf dem Programm standen Stücke von Jonathan Harvey, Mozart und Schubert. Das letzte Konzert, heute, Sonntag, Vormittag gestaltete Antonio Mendez mit dem Klarinettisten Sebastian Manz und dem Münchner Rundfunkorchester. Gegeben wurde Musik von James MacMillan, Mozart, Mendelssohn.</p>
<p>Insgesamt sind bei diesem vom Lebensmittelkonzern Nestle gesponserten Dirigenten-Wettbewerb 82 junge Musiker angetreten, die in Vorausscheidungen zuerst auf 16, dann auf drei Finalisten reduziert worden waren. Die internationale Jury bestand aus zehn Musikmanagern und Musikern. &#8220;Die drei Konzerte waren auf sehr hohem Niveau. Die Jury hat sich schnell und eindeutig für Ben Gernon ausgesprochen. Seine große Musikalität und sein besonderer Kontakt zum Orchester haben uns überzeugt&#8221;, erklärte Dirigent und Jury-Leiter Ingo Metzmacher in einer Aussendung der Festspiele.</p>
<h2><strong>Pereira lobt wichtige Initiative</strong></h2>
<p>Festspiel-Intendant Alexander Pereira sagte nach der Jury-Entscheidung: &#8220;Bei der kürzlich stattgefundenen Verleihung der &#8216;International Opera Awards&#8217; in London haben mir mehrere Fachleute bestätigt, dass der &#8216;Nestle and Salzburg Festival Young Conductors Award&#8217; zu den wichtigsten Initiativen gehört, um jungen Dirigenten eine Plattform für eine spätere Karriere zu geben.&#8221;</p>
<p>Der 23-jährige Brite Ben Gernon studierte Tuba und Dirigieren an der &#8220;Guildhall School of Music and Drama&#8221;. 2012 wurde er Zweitplatzierter bei der &#8220;Donatella Flick LSO Conducting Competition&#8221;. Derzeit ist er Chefdirigent des Southwark Youth Orchestra. Außerdem assistierte er Gustavo Dudamel mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. (APA)</p>
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		<title>Salzburger Festspiele gewinnen &#8220;Oscar der Oper&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 05:24:25 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Salzburg-News]]></category>
		<category><![CDATA[SALZBURGER FESTSPIELE]]></category>
		<category><![CDATA[Festspiele]]></category>
		<category><![CDATA[International Opera Awards]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg-Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Salzburger Festspiele sind bei den International Opera Awards, als Gewinner in der Kategorie Opernfestivals Dienstagabend in London ausgezeichnet worden.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Salzburger Festspiele sind bei den International Opera Awards, als Gewinner in der Kategorie Opernfestivals Dienstagabend in London ausgezeichnet worden.<span id="more-3554487"></span>Die International Opera Awards wurden am Dienstag in London in insgesamt 23 Kategorien erstmals verliehen und können als &#8220;Oscars der Oper&#8221; bezeichnet werden.</p>
<h2>„Festspiele machen Salzburg zur Kulturhauptstadt“</h2>
<p>&#8220;Diese Auszeichnung ist einer meiner schönsten Momente in meiner bisher 18 jährigen Präsidentschaft. Eine Riesenanerkennung&#160; für über 3600 Mitarbeitern und Künstler, die alljährlich&#160; das kleine Salzburg für sechs Wochen zur Kulturhauptstadt der Welt machen &#8220;, freut sich Helga Rabl- Stadler.&#160;</p>
<h2>Pereira erfreut über Anerkennung</h2>
<p>„Ich bin sehr glücklich, dass die enormen Anstrengungen aller Mitarbeiter und die grundsätzliche Neuausrichtung der Salzburger Festspiele auch international eine so große Anerkennung gefunden haben“, so Intendant Alexander Pereira zum Gewinn des Opera Awards.</p>
<h2>Peter Alward in der Jury</h2>
<p>Gegründet wurde <strong>„The Operas“</strong> – wie der Preis nach dem Willen der Veranstalter künftig genannt werden soll – von John Allison, dem Herausgeber des englischen Opernmagazins <strong>„</strong>Opera“ und dem britischen Geschäftsmann Harry Hyman. In der Jury sitzen u.a. der Intendant der San Franciso Opera, David Gockley, der geschäftsführende Intendant der Osterfestspiele, Peter Alward, der Künstlerischer Leiter des Gran Teatre del Liceu, Joan Matabosch sowie die international renommierten Journalisten Hugh Canning, Rupert Christiansen und Andrew Clements.</p>
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		<title>&#8220;Inflationsanpassung der Kulturförderungen überfällig&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 10:10:49 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Kultur S24.at]]></category>
		<category><![CDATA[Landtagswahl Salzburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahlkampfzeiten sind keine Kulturzeiten. Künstler entscheiden keine Wahl, und an den Biertischen des Landes wird über alles andere als Kultur geredet. Die Verteilungskämpfe um die öffentlichen Landes-Gelder für Kulturschaffenden und Kulturmanager sind auch im Kulturland Salzburg entsprechend zäh. ]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wahlkampfzeiten sind keine Kulturzeiten. Künstler entscheiden keine Wahl, und an den Biertischen des Landes wird über alles andere als Kultur geredet. Die Verteilungskämpfe um die öffentlichen Landes-Gelder für Kulturschaffenden und Kulturmanager sind auch im Kulturland Salzburg entsprechend zäh. <span id="more-3549247"></span>Knapp 50 Mio. Euro stehen aktuell zur Verteilung, im langfristigen Schnitt sind das zwischen zwei und zweieinhalb Prozent des Gesamtbudgets des Landes Salzburg. Die APA hat sich bei den Vertretern der Festspiele, des Landestheaters, des Museums der Moderne und der ARGEkultur nach der Zufriedenheit mit der Politik, den Änderungswünschen und den Erwartungen für die Zukunft erkundigt.&#160;</p>
<h2>„Anpassung an Inflation ist überfällig“</h2>
<p>Die Kritik an der Kulturpolitik der vergangenen Jahre wird überwiegend vorsichtig formuliert. So antwortete die ehemalige ÖVP-Politikerin, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler: &#8220;Das Land ist prinzipiell am richtigen Weg&#8230; Das Salzburger Museumsleitbild ist ein Vorhaben von einer Schlüssigkeit, wie man es sich in anderen Bereichen seit langem vergeblich wünscht.&#8221; Dennoch, der Appell für eine Subventionserhöhung ist eindringlich: &#8220;Eine Anpassung der jährlichen Kulturförderungen an die Inflation ist längst überfällig. Für die Salzburger Festspiele bedeutet die Nichtvalorisierung der Subventionen einen ständigen finanziellen Drahtseilakt um das außerordentliche künstlerische Niveau halten zu können. Für viele kleinere Kulturinitiativen in Salzburg ist es noch viel dramatischer. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als ums nackte Überleben&#8221;</p>
<p>Dieser bemerkenswert kollegiale Hinweis ist Wasser auf den Mühlen von ARGEKultur-Chef Markus Grüner-Musil. &#8220;In den vergangenen Jahren sind einige essenzielle Probleme von der Kulturpolitik des Landes nicht beachtet, geschweige denn gelöst worden. Zentrales Problem ist auch für eine freie Kulturinstitution die fehlende regelmäßige Indexanpassung der Subventionen. Die jährlichen Mehrkosten durch Inflationsanpassungen und Personalkosten müssen seit vielen Jahren aus eigenen Mitteln ausgeglichen werden.&#8221; Und Grüner-Musil weiter: &#8220;Das Land hat auch das Problem der Verteilungsgerechtigkeit nicht gelöst: Einige Einrichtungen (die auch nominell stark ausgestattet sind) erhalten diese Anpassungen automatisch, der überwiegende Teil erhält diese Anpassung aber nicht. Die Einrichtungen der freien Szene sollten wenigstens die Möglichkeit erhalten, ihre Mitarbeiter fair zu bezahlen.</p>
<h2>„Kultur muss alljährlich Realverluste hinnehmen“</h2>
<p>Diese Sorgen dürften für das Landestheater und die beiden großen Museen der Stadt wohl weniger gravierend sein. Landestheater-Intendant Carl Philip von Maldeghem verwies auf konstruktive Gespräche mit der Politik. Aber auch hier: &#8220;Ein Ausgleich der Tarifsteigerungen muss in der Zukunft hohe Priorität haben. Es ist nicht einzusehen, warum die natürliche Entwicklung in allen Branchen Zuwächse aufweist, aber gerade die Kultur als internationales und standortrelevantes Aushängeschild alljährlich Realverluste hinnehmen soll&#8221;, argumentierte Maldeghem nicht ohne das Mozarteumorchester, die Festspiele und die freie Szene in diesen Appell an die künftige Kulturpolitik des Landes miteinzuschließen.</p>
<p>Die designierte Leiterin des Salzburger Museums der Moderne (MdM), Sabine Breitwieser, hingegen sieht vor allem &#8220;ihre&#8221; Kunst und fragt: &#8220;Wie kann in einem Land wie Salzburg &#8211; in deutlicher Distanzierung zu belanglosen provinziellen Aktivitäten &#8211; eine international bedeutende Plattform für Kunst und Kultur geschaffen werden? Wo liegen &#8211; jenseits von &#8216;Sound of Music&#8217; und Mozart &#8211; die Gegenwart und die Zukunft von Kunst und Kultur?&#8221; Die Kulturpolitik habe gute Rahmenbedingungen zu schaffen, für geeignete Ressourcen zu sorgen und die Leiter von Kulturinstitutionen in der Realisierung ihrer Pläne bestmöglich zu unterstützen, erklärte die künftige MdM-Chefin. &#8220;Was gebraucht wird, ist eine Kulturpolitik, die den Mut hat, aus provinziellen Verhältnissen herauszutreten und den Schritt zu etwas wirklich Neuem zu setzen&#8221;, sagte Breitwieser, die im September ihr Amt in Salzburg antreten wird. (APA)</p>
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