Betrunkene, Schlägereien und Polizeieinsätze: Atrium West in Wals wird zum neuen Hotspot

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Die Polizei hat an den Wochenende in Wals alle Hände voll zu tun.
Die Polizei hat an den Wochenende in Wals alle Hände voll zu tun. - © Neumayr/Achiv/Themenbild
Am Wochenende stehen Schlägerei, Raufhandel und Körperverletzungen im Atrium West in Wals (Flachgau) auf der Tagesordnung – so zumindest der subjektive Eindruck, der bei vielen Salzburgern in den letzten Wochen entstanden ist. Und das bestätigen jetzt auch Polizei und Bürgermeister. Was man dagegen tun will, lest ihr hier.




Erst am Sonntag ist es in den frühen Morgenstunden vor zwei Lokalen in Wals zu Schlägereien gekommen. Gleich mehrere Beteiligte wurden verletzt. Fast zur gleichen Zeit geriet ein 29-Jähriger mit den Türstehern eines in unmittelbarer Nähe gelegenen Lokals in Streit. Der Mann verhielt sich überaus aggressiv und ging auf die einschreitenden Beamten los. Dabei wurde auch eine Polizistin verletzt. Pfefferspray kam zum Einsatz.

Szenen, die sich in den letzten Wochen und Monaten beinahe regelmäßig abspielen. Denn auch die Woche davor meldete die Polizei eine Massenschlägerei mit 15 Beteiligten und fünf Verletzten.

Immer mehr Polizeieinsätze in Wals

„Es ist tatsächlich so, dass für uns in den vergangenen Monaten eine Steigerung der Einsätze rund um die Lokale in Wals spürbar ist“, so eine Polizeisprecherin am Montag auf Anfrage von SALZBURG24. Dabei werde die Polizei vor allem zu Schlägereien, Raufhandel oder Körperverletzungen gerufen, heißt es. Vor besonders große Herausforderung stellt die einschreitenden Polizisten die starke Aggression vieler – meist betrunkener – Lokalgäste. Das sei nicht immer ganz ungefährlich. „Die Beteiligten verhalten sich gegenüber den Polizeibeamten teilweise sehr aggressiv, die Reizschwelle ist viel niedriger“, sagt die Polizistin.

Walser Bürgermeister überlegt Sperrstunden-Kürzung

Der Walser Bürgermeister, Joachim Maislinger (ÖVP), zeigt sich äußerst besorgt über die Situation im Atrium West. „Es ist eine Katastrophe, was sich derzeit dort abspielt“, sagt er am Montag. Es könne nicht so weitergehen. „Aus diesem Grund erwägen wir auch eine Verkürzung der Sperrstunde von 4 auf 3 Uhr“, kündigt der Bürgermeister gegenüber SALZBURG24 an.

In einem Gespräch mit dem Postenkommandanten habe er sich darauf geeinigt, dass nun alle Daten und Fakten zu den Vorfällen zusammengetragen werden. Danach werde eine Entscheidung getroffen. Viel mehr könne die Gemeinde derzeit nicht tun, da für die Gewerbeordnung die Bezirkshauptmannschaft zuständig sei.

Verantwortliche der betroffenen Clubs waren am Montagvormittag für SALZBURG24 nicht erreichbar.

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