Ab 2018: Viertelmillion Euro mehr für Sportland Salzburg

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Carmen Kiefer, Walter Pfaller und Martina Berthold (v.l.r.) freuen sich über mehr Geld für Salzburgs Sport.
Carmen Kiefer, Walter Pfaller und Martina Berthold (v.l.r.) freuen sich über mehr Geld für Salzburgs Sport. - © Land Salzburg/Gruber
Zusätzliche 250.000 Euro stehen ab 2018 jährlich für den Sport im gesamten Bundesland Salzburg zur Verfügung. Damit wird das Sportbudget um fünf Prozent erhöht. Das gab das Land am Donnerstag in einer Aussendung bekannt.

“Das Sportland Salzburg wird weiter gestärkt. Von den zusätzlichen Geldern profitieren vor allem Kinder, Jugendliche und Leistungssportler”, sagte Sportlandesrätin Martina Berthold (Grüne) bei einem Informationsgespräch mit Walter Pfaller, Leiter des Referats Landessportbüro, und Carmen Kiefer, der Vorsitzenden des Sportfachrats, und bedankte sich bei allen, die sich “mit viel Herz in ihrer Freizeit für den Kinder- und Jugendsport einsetzen”.

Land Salzburg baut Erfolgsprojekt aus

Im Leistungssport wird das erfolgreiche Modell der Stützpunkttrainer weiter ausgebaut. Zusätzliches Geld gibt es zudem für die sportliche Betreuung der Profis im Olympiazentrum Rif, für Sportstätten und für Projekte der Landessportorganisation. Berthold dazu: “Wichtig sind klare ergebnisorientierte Zielvorgaben. Was sich in der Praxis bewährt und funktioniert, wird weiter ausgebaut. Wir verfolgen das Prinzip: engagierte Arbeit stärken, Professionalisierung vorantreiben, Nachhaltigkeit sicherstellen und gehen weg von den Gießkannen-Förderungen.”

“2015 haben wir im Land Salzburg mit der Installierung von neuen Stützpunkttrainern begonnen”, unterstrich Pfaller. “Diese arbeiten mit den Verbänden und Vereinen in den Bezirken intensiv zusammen. Die vielen positiven Berichte von Vereinen und Sportlern haben uns dazu bewogen, dieses Erfolgsprojekt weiter auszubauen. Heute arbeiten bereits die Sportverbände Fechten, Judo, Leichtathletik, Karate, Eiskunstlauf, Segeln und Triathlon mit diesem System. Neu hinzukommen Tennis und Wettklettern.”

Salzburger Sportbudget nun bei 5,6 Millionen Euro

Das ordentliche Salzburger Sportbudget wird damit von 5,35 auf 5,6 Millionen Euro erhöht, das sind plus fünf Prozent. Dazu werden im kommenden Jahr über das außerordentliche Budget 1,8 Millionen Euro in den Umbau des Universitäts- und Landesportzentrums Rif investiert. Für den sportlichen Nachwuchs der Vereine engagieren sich unzählige Salzburger mit viel Herzblut und Freizeit. Förderungen dafür sind ein wichtiges Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung. Diese Prämien des Landes werden künftig von 1.300 Euro auf 1.500 Euro erhöht. Verdoppelt wird zudem die Anzahl der Vereine, die ausgezeichnet werden. 20 statt zehn Vereine erhalten künftig diese Anerkennung.

Mehr Geld für Jugendsport in Vereinen

Im laufenden Jahr 2017 erhalten 320 Sektionen der Salzburger Vereine eine Förderung. Künftig wird die Mindestförderung für kleine, unbürokratische Unterstützungen von 100 auf 300 Euro erhöht. Die maximale Jahresförderung beträgt 2.000 Euro.

Zur Unterstützung des Profisports in den Salzburger Vereinen wurde 2015 das Programm “Flächendeckende Trainerförderung” gestartet. Hauptamtliche, vom Land mitfinanzierte Trainer werden dabei zur weiteren Professionalisierung der Arbeit im Verein herangezogen. Vor allem in der Leichtathletik hat sich das neue Förderprogramm sehr positiv ausgewirkt. Die finanzielle Unterstützung gibt es in weiteren sieben Sportarten: in Karate, Fechten, Triathlon, Eiskunstlauf, Turnen, Judo und Segeln.

Mehr Geld für Sportstätten und Leistungssport

Aufgestockt werden zudem die Landesgelder für Neu-, Um- oder Erweiterungsbauten von Sportstätten. Alle Salzburger Sportvereine, Dach- und Fachverbände, Institutionen des Sports sowie Gemeinden können diese Förderung beantragen. Die Sportstättenförderung stellt beispielsweise Geld für das neue Sportzentrum in St. Veit im Pongau, die neue Bootslagerhalle in St. Gilgen am Wolfgangsee, die neue Turnhalle in St. Georgen oder die Erweiterung der Sportkletteranlage in Straßwalchen zur Verfügung.

Top-Sportler im Olympiazentrum Rif

Im Olympiazentrum Rif trainieren zahlreiche erfolgreiche Sportler wie Karate-Weltmeisterin Alisa Buchinger, Ringer Amer Hrustanovic, Ski-Rennläufer Roland Leitinger, die Nordischen Kombinierer Bernhard Gruber und Mario Seidl und auch die Skicross-Rennläuferin Andrea Limbacher. Von 2016 auf 2017 stieg die Anzahl der betreuten Spitzensportler von 95 auf 100 an. Für 2018 wird ein weiterer Anstieg prognostiziert.

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