Abgang des “Bondkönigs” kostet Pimco Milliarden

Akt.:
Die Allianz-Tochter Pimco hat den Abgang des Firmengründers und Investmentchefs Bill Gross teuer bezahlen müssen. Im September zogen Investoren insgesamt 23,5 Mrd. Dollar (18,65 Mrd. Euro) aus dem bisher von Gross gemanagten Flaggschiff “Total Return Fund” ab, wie die Firma am Mittwoch mitteilte.


Das entspricht einem Verlust von 10,6 Prozent binnen eines Monats – Ende August hatte Pimco das Volumen zuletzt mit 221,6 Mrd. Dollar angegeben. Noch nie in der Geschichte des 1997 aufgelegten Fonds kam es zu einer Kapitalflucht in diesem Ausmaß. “Die größten Abflüsse gab es am Tag von Bill Gross’ Rücktritt”, heißt es in der Mitteilung.

Der wegen seiner jahrelangen Anlageerfolge an den Anleihemärkten “Bondkönig” genannte Gross hatte das 1971 von ihm gegründete Unternehmen am Freitag nach einem Führungsstreit überraschend verlassen. Gross arbeitet nun für den Konkurrenten Janus Capital. Seine Nachfolge bei Pimco hat der bisherige Vize Daniel Ivascyn angetreten.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Salzburger auf eigener Pension... +++ - S24-Motorcheck: Leser testen M... +++ - Geschwindigkeitsrekord für E-B... +++ - Wohnmobil-Einbrüche: Polizei g... +++ - Drei Jugendliche bei Mopedunfa... +++ - Nach Brand des Brauhauses Gugg... +++ - Salzburger Almsommer offiziell... +++ - 23-Jähriger droht via WhatsApp... +++ - 180 Boliden bei Gnigler Oldtim... +++ - Pkw steht in Itzling in Flamme... +++ - Biker pilgern zum " Club of Ne... +++ - Das war das Austropop Festival... +++ - Zwei Kinder bei Autounfall im ... +++ - E-Autos erklimmen den Großgloc... +++ - SPÖ Salzburg stellt dringliche... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen