Acht Kältetote in Albanien

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Kälte hält Europa in Atem
Kälte hält Europa in Atem - © APA (Archiv/AFP)
Die anhaltende Kältewelle hat laut Medienberichten in den vergangenen fünf Tagen acht Todesopfer in Albanien gefordert. Dazu gehörten auch zwei Buben, die beim Schlittenfahren über einen See unweit von Tirana ins Wasser gefallen und erfroren waren. Die Burschen waren zwölf und 15 Jahre alt. Zum ersten Mal nach mehreren Jahrzehnten war Schnee dieser Tage auch an der albanischen Küste gefallen.

Ein weiteres Kälteopfer, das siebente bisher, wurde unterdessen auch in Serbien gemeldet, wo am Donnerstag weiterhin ein Ausnahmezustand in 13 südlichen Gemeinden herrschte. Evakuiert wurden insgesamt 146 Personen.

In Griechenland entspannt sich die Lage hingegen etwas. In Athen sowie im gesamten Süden und Westen des Landes schien am Donnerstag wieder die Sonne. Der starke Schneefall der vergangenen Tagen hat aber erhebliche Schäden verursacht.

Vor allem im gebirgigen Mittelgriechenland und auf zahlreichen Inseln sind die Spuren sichtbar. Dächer seien eingestürzt, Wasserleitungen geplatzt, vielerorts gibt es noch Probleme mit der Stromversorgung. Schneemassen behinderten den Verkehr im Raum der Städte Lamia und Ioannina in Mittel- und Nordwestgriechenland, wie die Reporter der örtlichen Radiosender des Staatsrundfunks (ERA) berichteten.

Meteorologen warnten vor Überschwemmungen. Der Schnee werde wegen der relativ hohen Temperaturen von bis zu 15 Grad in den nächsten Tagen sehr rasch schmelzen, hieß es.

(APA)

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