Achtung, Wildwechsel: So seid ihr sicher unterwegs

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Im Herbst steigt die Gefahr auf den Straße durch Wildwechsel.
Im Herbst steigt die Gefahr auf den Straße durch Wildwechsel. - © LMZ Salzburg
Die Tage werden wieder kürzer, da steigt die Gefahr des Wildwechsels. Besonders zu Zeiten der Dämmerung, das heißt zugleich auch zur Hauptverkehrszeit, werden die Wildtiere aktiv. Wir haben Tipps für euch, wie ihr Wildkollisionen vermeiden könnt und was zu tun ist, wenn es doch mal passiert.

Laut der Salzburger Jägerschaft sei derzeit besonders auf Straßen entlang von Waldrändern erhöhte Aufmerksamkeit gefordert, betonte Landesrat Josef Schwaiger am Montag in einer Aussendung des Landes Salzburg.

Was tun bei einer Wildkollision?

Um eine Kollision zu vermeiden, rät Schwaiger, vorausschauend zu fahren sowie ausreichend Abstand zu halten. Springt Wild auf die Fahrbahn, sollte man vom Gas gehen, abblenden und mehrmals hupen. Kommt es trotzdem zu einer Kollision, muss wie bei jedem anderen Unfall reagiert werden. “Auf jeden Fall muss die Polizei verständigt werden. Wer dies verabsäumt, macht sich wegen Nichtmeldens eines Sachschadens strafbar und bekommt auch keinen Schadenersatz durch die Versicherung”, erklärte Landesjägermeister Josef Eder.

Selbst wenn das Tier nur angefahren wurde und noch weglaufen konnte, muss die Polizei verständigt werden. Diese kontaktiert die zuständige, örtliche Jägerschaft. Der Jäger bringt das Tier von der Unfallstelle weg oder begibt sich samt Jagdhund auf die Suche nach dem Tier. Getötetes Wild darf keinesfalls mitgenommen werden, dies gilt als Wilderei.

Tipps für sicheres Fahren bei Wildwechsel

  • Warnzeichen „Achtung, Wildwechsel!“ beachten!
  • Tempo reduzieren und – insbesondere bei Walddurchfahrten – stets bremsbereit sein.
  • Wild quert selten einzeln die Straße, dem ersten Tier folgen meist weitere.
  • Wenn während der Dämmerung oder nachts Wild über die Straße läuft: Gas wegnehmen, abblenden (wenn es die Sicht zulässt), weiters hupen und (wenn es die Verkehrssituation zulässt) abbremsen. Damit gibt man den Tieren ausreichend Zeit, um aus dem Gefahrenbereich zu entkommen.

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