Afghanen geben sich in Salzburg als Minderjährige aus

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Die Asylanträge wurden trotz falscher Angaben genehmigt (Symbolbild).
Die Asylanträge wurden trotz falscher Angaben genehmigt (Symbolbild). - © Bilderbox
Unter Falschen Angaben lebten drei Afghanen seit 2014 in Salzburg. Sie waren als “Minderjährige” und “unbegleitete Flüchtlinge” registriert. Nun gingen sie den Schengenfahndern ins Netz.

Die drei Männer kamen im Oktober bzw. im Dezember 2014 nach Salzburg und gaben bei der Asylantragstellung falsche Geburtsdaten an. Sie wurden als “Minderjährige” und “unbegleitete Flüchtlinge registriert. Bei der Antragstellung waren sie jedoch zwischen 17 und 18 Jahre alt, was dazu führte, dass sie nicht mehr in den EU-Eintrittsstaat rücküberführt werden konnten.

50.000 Euro Sozialleistungen bezogen

Wie die Polizei mitteilte bezogen die drei Männer soziale Leistungen aus der Sozial- und Krankenversicherung, sowie Miete, Verpflegung, Bekleidungs- und Taschengeld. Insgesamt erhielten die drei Afghanen im angeführten Zeitraum Leistungen in der Höhe von 50.000 Euro pro Person. Alle drei Männer werden angezeigt.

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