AK-Preisvergleich: Günstigster Einkaufskorb um sieben Prozent teurer geworden

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17 von 40 Produkten wurden im Vergleich teurer. (Symbolbild)
17 von 40 Produkten wurden im Vergleich teurer. (Symbolbild) - © APA/Barbara Gindl/Archiv
Die Arbeiterkammer (AK) hat sich wieder Lebensmittelpreise angeschaut. Diesmal ging es ums günstigste Einkaufen. Verglichen wurden die 40 preiswertesten Lebens- und Reinigungsmittel in sieben Supermärkten und Diskontern. Im Vergleich zu Juni 2017 wurden einige Produkte – teils empfindlich – teurer, so die AK am Montag. Der ganze günstige Einkaufskorb verteuerte sich demnach um knapp sieben Prozent.


Vor einem Jahr kostete der Einkaufskorb im Durchschnitt 51,75 Euro. Heuer waren es 55,34 Euro (plus 6,9 Prozent). 17 Lebens- und Reinigungsmittel wurden zum Teil deutlich teurer. 16 Produkte wurden billiger. Bei sieben Waren blieb der Preis laut der AK-Erhebung stabil. Bei den günstigsten Produkten handelt es sich vorwiegend um Eigenmarken der Handelsunternehmen. Aktionen wurden berücksichtigt, nicht aber Kundenkarten- oder Mengen-Vorteilspreise.

“Eine Verteuerung von sieben Prozent bei den günstigen Produkten innerhalb eines Jahres schmerzt so manche Familien”, resümierte AK-Konsumentenschützerin Manuela Delapina. “Wer auf sein Geld schauen muss, den trifft das besonders hart.”

Passierte Tomaten um 63 Prozent teurer

Spitzenreiter in der Teuerung sind demnach passierte Tomaten (plus 63 Prozent), Äpfel und Teebutter (plus 34 Prozent), Duschgel (plus 16 Prozent) und Geschirrspülmittel (plus 14 Prozent) .

Tomaten hingegen wurden wie Klopapier günstiger (minus 13 Prozent). Auch für flüssige Vollwaschmittel war weniger zu bezahlen (minus zwölf Prozent). Keine Preisveränderungen gab es bei Mineralwasser, Vollmilch, Weizenmehl (griffig), Vollmilchschokolade und Marillenmarmelade.

Sieben Supermärkte und Diskonter im Test

Die AK hat Ende Juni die 40 preiswerteste Lebens-und Reinigungsmittel in sieben Supermärkten und Diskontern in Wien erhoben. Die Geschäfte: Billa, Merkur, Spar, Interspar, Hofer, Penny und Lidl.

(APA)

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