Al-Bakrs Überwältiger von IS-Sympathisanten bedroht

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Die drei Männer übergaben al-Bakr der Polizei.
Die drei Männer übergaben al-Bakr der Polizei. - © Jan Woitas/dpa
Die drei Syrer, die den Terrorverdächtigen Jaber al-Bakr gefesselt der Polizei in Leipzig übergaben, erhalten nach eigenen Angaben Morddrohungen von Sympathisanten der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Den Vorwurf der Mittäterschaft wiesen sie zurück.

Wie die die Männer in der “Bild”-Zeitung vom Freitag berichten, würden sie trotz massiver Drohungen von Seiten der Polizei keinen Schutz erfahren.

Trio am Montag von Polizei vernommen

Zu Angaben, nach denen al-Bakr vor seinem Suizid in der Untersuchungshaft noch sagte, die Syrer hätten von seinen Anschlagsplänen gewusst, erklärte einer von ihnen, al-Bakr habe sich an ihnen rächen wollen, weil sie ihn der Polizei übergeben hatten. Die Ermittler hatten die Männer am Montag vernommen und freigelassen.

Al-Bakr tot in Zelle aufgefunden

Al-Bakr erhängte sich am Mittwoch in seiner Gefängniszelle in Leipzig. Er war nach einer Fahndung in der Nacht auf Montag wegen mutmaßlicher Anschlagspläne festgenommen worden.

In einer von ihm genutzten Wohnung in Chemnitz wurden eineinhalb Kilogramm hochexplosiven Sprengstoffs gefunden. Al-Bakr soll Züge in Deutschland und Flughäfen in Berlin im Visier sowie Verbindungen zum IS gehabt haben.

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