17. Februar 2012 15:49; Akt.: 17.02.2012 15:52

Alkohol und Fasching: Betrunken fahren nur echte Narren

Der langjährige Vergleich zeigt zwar einen österreichweiten Rückgang bei Alkoholunfällen, doch ist das Unfallniveau noch immer zu hoch. Der langjährige Vergleich zeigt zwar einen österreichweiten Rückgang bei Alkoholunfällen, doch ist das Unfallniveau noch immer zu hoch. - © Bilderbox/Symbolbild
Der Fasching zählt gemeinsam mit dem Advent zu den berauschendsten Zeiten des Jahres. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit appelliert daher an die Narren nach promilleträchtigem Faschingstreiben das Auto stehen zu lassen.

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Im Fasching gibt es viele Gründe das Auto lieber zu Hause zu lassen: Ein auffälliger Hut, der die Sicht versperrt oder zu große Schuhe, die es unmöglich machen die Pedale zu bedienen. Dennoch steigen viele alkoholisierte Partygäste nach der Feier wieder in das Auto. Der langjährige Vergleich zeigt zwar einen österreichweiten Rückgang bei Alkoholunfällen, doch ist das Unfallniveau noch immer zu hoch. Im Jahr 2011 kam es in den Monaten Jänner bis November zu 131 Alkoholunfällen in Salzburg. Bei diesen Unfällen wurden 180 Personen verletzt und 4 Personen getötet.

Alkohol am steuer bringt hohe Strafen

Alkohol am Steuer zieht auch erhebliche Strafen nach sich: Zwischen 0,5 und 0,79 Promille kommt es neben einer Geldstrafe auch zu einer Vormerkung. Wer mit 0,8 bis 1,19 Promille erwischt wird, muss mit einer Buße sowie einem Lenkverbot von zumindest einem Monat rechnen und sich zusätzlich einem Verkehrscoaching unterziehen. Ab 1,2 Promille wird der Führerschein für mindestens vier Monate abgenommen. Zusätzlich kommt es zu einer Geldstrafe und einer Nachschulung. Nicht zu vergessen sind auch die versicherungsrechtlichen Konsequenzen, da die Versicherung im Falle einer Alkoholbeeinträchtigung nicht für entstandene Schäden aufkommt.

Restalkohol nicht unterschätzen

Selbst so genannte „trinkfeste“ Personen können sich beim Alkoholkonsum nicht auf ihre „innere Uhr“ verlassen. Im Gegenteil: Bei alkoholgewöhnten Personen dauert der Abbau manchmal sogar länger. Wer glaubt, dass er den Alkohol durch ausgiebiges Tanzen wieder ausschwitzen kann, ist ebenfalls am Holzweg. Mit Kaffee und Energy Drinks lässt sich der Alkoholspiegel auch nicht beeinflussen. „Nicht zu unterschätzen ist der Restalkohol. Nach besonders ausgiebigem Feiern und nur wenig Schlaf sollte das Autofahren auch am Aschermittwoch noch tabu sein“, warnt Kolator.



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