Alkoholverbot in der Gstättengasse einstimmig beschlossen

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In der Gstättengasse soll künftig ein Alkoholverbot für Ruhe sorgen.
In der Gstättengasse soll künftig ein Alkoholverbot für Ruhe sorgen. - © Wildbild/Archiv
Der Stadtsenat hat am Montag einstimmig ein Alkoholverbot im Freien und jeweils an Wochenenden für den Bereich Gstättengasse zwischen Klausentor und Gstättentor beschlossen. Inkludiert sind auch noch der Ursulinenplatz und der Anton Neumayr-Platz.

In dieser Zone ist – nach dem Vorbild der Regelung am Rudolfskai – sowohl die Mitnahme als auch der Konsum von Alkohol im Freien verboten. Dies gilt jeweils an Samstagen und Sonntagen sowie an Feiertagen von 24 Uhr bis 6 Uhr.

Geldstrafe von 300 Euro bei Übertretung

Die Regelung ist nach dem Salzburger Landessicherheitsgesetz möglich, Überwachung und Vollziehung liegt in der Verantwortung der Stadtgemeinde und dem Amt für Öffentliche Ordnung. Übertretungen können mit Geldstrafen bis zu 300 Euro geahndet werden.

Beschwerden der Bewohner

Anlass für die Regelung sind massive Beschwerden der Bewohner der Gstättengasse, die unter Lärmerregung, Anstandsverletzungen und Kleinkriminalität entlang der Lokalmeile zwischen Gstättentor und Ursulinenplatz zu leiden hatten. Das Alkoholverbot tritt ab der Kundmachung im nächsten Amtsblatt Anfang Oktober in Kraft.

Alkoholverbot und verstärkte Überwachung

Das Stadtratskollegium hat sich bereits zu Sommerbeginn mit der Causa befasst und ein Maßnahmenpaket beschlossen: Dies umfasst neben dem Alkoholverbot auch verstärkte Überwachung von Einhaltung der Sperrstunden in den Lokalen und Schanigärten sowie der Jugendschutz-Bestimmungen durch Polizei und Amt für Öffentliche Ordnung.

Schaden: “Wirte und Gäste haben Bogen überspannt”

“An der Lokalmeile Gstättengasse haben manche Gastwirte und deren Gäste den Bogen überspannt. Wir müssen zum Schutz der Anrainerinnen einschreiten”, begründet Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) die nunmehr einhellig getroffene Regelung.

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