Alkoholverbot vor und im Salzburger Hauptbahnhof beschlossen

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Alkoholverbots-Kontrollen führen Polizei und Ordnungsamt durch.
Alkoholverbots-Kontrollen führen Polizei und Ordnungsamt durch. - © FMT-Pictures/FM/Archiv
Das lange und heftig diskutierte Alkoholverbot im und vor dem Salzburger Hauptbahnhof ist am Mittwoch im Gemeinderat beschlossen worden. Das Verbot tritt bereits am 17. April in Kraft. Ab diesen Zeitpunkt ist der Konsum von Alkohol auch im Bahnhofsgebäude untersagt, wie die ÖBB informierten. Davon ausgenommen ist die Gastronomie.

Für das Alkoholverbot am Bahnhofsvorplatz stimmten ÖVP, SPÖ, FPÖ, NEOS und Christoph Ferch von der Ein-Mann-Liste “Bürger für Salzburg”. Gegen das Verbot sprach sich die Bürgerliste aus.

Strafen bis zu 300 Euro

Bei einem Verstoß gegen das Verbot blühen Strafen bis zu 300 Euro. Flankierend zu dem Verbot soll ein Sozialkonzept umgesetzt werden. Die erste Kontrolle ist bereits am kommenden Dienstagvormittag geplant. Allerdings handelt es sich dabei um eine “Informationstour”, bei der Betroffene vorerst nur in Kenntnis über das Verbot gesetzt werden, hieß es aus dem Büro von Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP).

Kontrollen am Hauptbahnhof

Auch wenn nach dem Landessicherheitsgesetz keine Mitwirkungspflicht seitens der Polizei bestehe, würden die Kontrollen vom Ordnungsamt gemeinsam mit der Polizei durchgeführt. “Parallel zum Alkoholkonsumationsverbot am Bahnhofsvorplatz werden die ÖBB auch den Konsum von alkoholischen Getränken im Bahnhofsgebäude untersagen”, teilte ÖBB-Sprecher Robert Mosser am Mittwoch mit. Das Alkoholverbot im Bahnhof “wird von unseren Sicherheitsmitarbeitern überprüft”. Diese weisen auf das Verbot hin und können bei Nichtbeachtung einen Verweis aussprechen.

Ausnahmen vom Alkoholverbot

Nach Dornbirn und Innsbruck ist der Salzburger Hauptbahnhof laut dem ÖBB-Sprecher nun der dritte große Bahnhof in Österreich, in dem der Konsum von Alkohol verboten ist. Ausgenommen vom Verbot seien Gastronomiegeschäfte und Gastronomieflächen. In Dornbirn, wo das Verbot schon länger in Kraft sei, habe sich diese Maßnahme positiv auf die Kundenzufriedenheit, die Qualität des Bahnhofs und das persönliche Sicherheitsgefühl der Kunden ausgewirkt.

(APA)

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