Alois Mock ist tot: Van der Bellen würdigt “Vater des EU-Beitritts”

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Archivbild von Alois Mock aus dem Jahr 1994.
Archivbild von Alois Mock aus dem Jahr 1994. - © APA/Robert Jäger/Archiv
Tief betroffen zeigt sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen vom Ableben des langjährigen Außenministers Alois Mock. Dieser sei ein Vater des EU-Beitritts und ein großer Europäer gewesen.

Als Parteiobmann der ÖVP und Vizekanzler sei Mock ein auf Konsens ausgerichteter Politiker gewesen, der sich stets bemüht habe, das Gemeinsame über das Trennende zu stellen.

Haslauer über Mock als “Wegbereiter des EU-Beitritts”

Auch Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) brachte seine Trauer zum Ausdruck: “Alois Mock war eine herausragende Persönlichkeit, ein großer Österreicher und ein glühender Europäer – die Verkörperung christlich-sozialer Politik. Er war einer der bedeutendsten Politiker der Zweiten Republik und eine der prägendsten Persönlichkeiten der österreichischen Volkspartei. Alois Mock war der Wegbereiter des österreichischen EU-Beitritts. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie,  der ich unser tiefstes Mitgefühl ausdrücken möchte”, so Haslauer in einer Stellungnahme.

Mock “hat Geschichte der Republik wesentlich geprägt”

Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) meinte zum Tod ihres näheren Landsmanns und Parteifreunds, Mock habe die Geschichte der Republik wesentlich geprägt und mitgeschrieben. Sein unermüdlicher Einsatz, seine politische Hingabe und seine Liebe zu Österreich und Europa würden unvergesslich bleiben.

Mock habe stets nach festen Überzeugungen und Werten gelebt, mit staatsmännischer Weitsicht gehandelt und mit Hartnäckigkeit seine Ziele verfolgt, betonte ÖAAB-Obmann August Wöginger in seiner Würdigung. Sein Lebenswerk werde Österreich und besonders den ÖAAB immer begleiten, schrieb er im Gedenken an den ÖAAB-Ehrenringträger Mock.

 

Auch zahlreiche weitere Repräsentanten aus der ÖVP und ihrem Umfeld drückten ihre Trauer über Mocks Tod aus und kondolierten seiner Ehefrau, etwa Klubobmann Reinhold Lopatka, Generalsekretärin Elisabeth Köstinger, Frauenchefin Dorothea Schittenhelm oder der österreichische Cartellverband, dessen Katholisch-akademischer Verbindung Norica Mock angehörte.

Reinhold Lopatka on Twitter

Österreich und die ÖVP trauern um Alois Mock. Mit ihm verlieren wir eine der größten Persönlichkeiten der österreichischen Politik.

ÖVP on Twitter

Der Tod Alois Mocks hinterlässt eine große Lücke in der ÖVP-Familie und innerhalb Europas. GS @ElliKoestinger 1/2

ÖVP on Twitter

Wir sind in Gedanken bei den trauernden Angehörigen, besonders bei seiner Frau Edith. GS @ElliKoestinger 2/2

Mit Mock verliere Österreich einen Politiker, der das Land entscheidend mitgeprägt habe, betonte FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. Mock sei stets zu seinen Überzeugungen und Idealen gestanden und habe über Handschlagqualität verfügt. Mock sei ein Politiker der alten Schule gewesen, der stets den Dialog gesucht und einen respektvollen Umgang mit den politischen Mitbewerbern gepflegt habe.

(APA)

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