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19. Oktober 2012 11:26; Akt.: 19.10.2012 11:26

Alpine-Krise: Verkauf von Unternehmensteilen soll Geld hereinbringen

Der genaue Kapitalbedarf ist noch nicht bekannt. Der genaue Kapitalbedarf ist noch nicht bekannt. - © APA/Barbara Gindl
Zur Sanierung des ins Schleudern geratenen Salzburger Baukonzerns Alpine soll offenbar neben Finanzspritzen des Mutterkonzerns FCC und der Banken sowie Stundungen auch der Verkauf von Unternehmensteilen Geld hereinbringen.

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Es geht dabei um die Bereiche abseits des Baugeschäfts, die in der Alpine Energie Holding zusammengefasst sind. Außerdem stehen die Tiefbaufirma Grund- Pfahl- und Sonderbau GmbH in Himberg bei Wien sowie die auf Sanierung spezialisierte Firma Hazet aus Wien zur Disposition, berichten die “Salzburger Nachrichten” am Freitag unter Berufung auf Informationen aus Konzernkreisen.

Kapitalbedarf noch nicht bekannt

Der genaue Kapitalbedarf ist noch nicht bekannt. Laut Meldungen aus der Vorwoche soll der angeschlagene Baukonzern neben Kreditstundungen rund 75 Mio. Euro benötigen. Das Nachrichtenmagazin “profil” wiederum schrieb, dass die Banken dem Eigentümer FCC 150 Mio. Euro abverlangen. “Es wird sicher eine hohe Summe zur Überbrückung benötigt, aber der genaue Kapitalbedarf wird erst ermittelt und wird eindeutig unter 150 Millionen Euro liegen”, sagte ein Teilnehmer der Verhandlungsrunde zwischen dem Baukonzern und den Banken am Mitwoch zur “Wiener Zeitung”. “Das Geld wird zum Teil vom Alleineigentümer FCC kommen, und die Banken werden etwas dazu beitragen müssen.”

Keine Entscheidung bei Dotter-Nachfolge

In der Frage einer Nachfolge des Dienstagnacht zurückgetretenen Geschäftsführers der Dachgesellschaft Alpine Holding GmbH, Johannes Dotter, gibt es noch keine Entscheidung, sagte Unternehmenssprecher Johannes Gfrerer am Freitag auf APA-Anfrage.

Alpine in akuten Liquiditätsschwierigkeiten

Der zweitgrößte Baukonzern in Österreich war in der Vorwoche in die Schlagzeilen geraten, weil bekannt wurde, dass nach einer Prüfung durch den Wirtschaftsprüfer KPMG Bilanzberichtigungen von bis zu 400 Mio. Euro drohen und das Unternehmen in akuten Liquiditätsschwierigkeiten steckt. Die Prüfung war von dem mit Jahresbeginn neu eingesetzten Geschäftsführer der Alpine Holding, Johannes Dotter, veranlasst worden. Nach “Auffassungsunterschieden über die Sanierung und Fortführung der Alpine-Gruppe” trat er diese Woche zurück. (APA)



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