Alpine-Pleite: Quotenprognose nun bei 5,5 bis 6,5 Prozent

Bisher sind rund 3,24 Mrd. Euro an Insolvenzforderungen angemeldet .
Bisher sind rund 3,24 Mrd. Euro an Insolvenzforderungen angemeldet . - © APA/HELMUT FOHRINGER
Gläubiger der insolventen Alpine Bau GmbH, die im Sommer 2013 die größte Pleite seit dem Zweiten Weltkrieg hingelegt hat, werden zwischen 5,5 und 6,5 Prozent ihrer Forderungen erfüllt bekommen werden – abhängig vom Ergebnis der Abklärung der bestritten bzw. zu berücksichtigenden Forderungen, erwartet der Alpenländische Kreditorenverband eigenen Angaben von heute, Dienstag, zufolge.

Bisher seien 14.800 Forderungsanmeldungen geprüft worden, teilte der AKV in einer Aussendung mit. Derzeit seien Insolvenzforderungen von rund 3,240 Mrd. Euro angemeldet, wovon vorerst rund 1,759 Mrd. Euro festgestellt worden seien. Der Konkursverwalter geht den Angaben zufolge davon aus, dass die zu berücksichtigenden Insolvenzforderungen zwischen 2,5 und 3 Mrd. Euro betragen werden.

Alpine: 40 Mio. Euro “eingekommen”

Durch den Verkauf des Fahrnisvermögens – der beweglichen Sachen auf rund 1.100 Baustellen sowie Lagerflächen der Alpine – wurden in Österreich rund 40 Mio. Euro eingenommen und im Ausland 4,2 Mio. Euro. Der Verkauf von Vorproduktionsanlagen brachte 5 Mio. Euro ein. Darüber hinaus wurden auch Forderungen eingetrieben und damit 43,4 Mio. Euro hereingespielt. Insgesamt dürfte eine Verteilungsmasse von 170 Mio. zusammenkommen, schätzt der AKV.

 

(APA)

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