Anif jagt Langzeit-Torrekord der Regionalliga West

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Das Visier der Anifer Scharfschützen stimmt – nun soll der ewige Torrekord in der Regionalliga West gebrochen werden.
Das Visier der Anifer Scharfschützen stimmt – nun soll der ewige Torrekord in der Regionalliga West gebrochen werden. - © Krugfoto
Während Salzburgs Aushängeschilder Grödig und Anif in der Regionalliga West (RLW) weiter vorne weg marschieren, feierten St. Johann und Pinzgau in den Salzburg-Derbys wichtige Punkte im Abstiegskampf. Indes ging das Trainer-Debut bei Schlusslicht SAK in die Hose und Anif eifert Grödigs ewigen Torrekord in der Westliga nach.




Noch nie hatte eine Mannschaft seit Bestehen der Regionalliga West (2006/07) nach 19 Runden mehr Tore als derzeit Anif erzielt. Die Hofer-Elf schraubte das Trefferkonto in Runde 19 auf 65 Tore hoch – ein Schnitt von 3,4 Treffer in jedem Spiel bedeutet den absoluten Spitzenwert! FC Liefering erzielte in der Saison 2012/13 nur einen Volltreffer weniger. “Wenn wir den Schnitt halten können, wäre das sensationell”, schwärmte Hofer, dessen Spiel gegen Wörgl kein Selbstläufer war. “Wörgl hat viel riskiert und uns alles abverlangt. Das zu hohe Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wieder”, erklärte Anif-Trainer Thomas Hofer. Die Flachgauer erzielten beim 5:1-Erfolg ihre Tore aufgrund der spielerischen Überlegenheit und bestätigten die herausragende Verfassung der Vorbereitung.

Grödigs ewiger Torrekord in Gefahr

Krainz trug sich als Doppel-Torschütze ein, brachte die Hausherren sofort nach Spielbeginn und in Minute 23 mit 2:0 in Front. Für die restlichen Treffer zum Eintrag in die Geschichtsbücher zeichneten sich Oberst (48.), Sorda (54.) und Erdogan (56.) verantwortlich. Nun brennen die Anifer darauf, den ewigen Grödiger Torrekord von 100 Treffern in der Saison 2009/10 zu brechen.

Defensive und Goalgetter Jukic als Trumpf

Ein Blitzstart, gewohnt stabile und starke Defensivleistung verhalfen Spitzenreiter Grödig zum Auftaktsieg in die Rückrunde. Der Fötschl-Elf spielte der von Keeper Berger eingeleitete Treffer durch ihre Lebensversicherung Jukic (2.) in die Karten. “Wacker war der erwartet schwere Gegner. Mit schnellem Offensivspiel unter ihrem Neo-Coach Thomas Grumser verlangten sie uns eine gute Leistung ab”, resümierte Fötschl. Nach dem Jukic-Doppelpack (57.), der seinen 20. Treffer im 19. Spiel erzielen konnte, war das Spiel zugunsten des Ex-Bundesligisten gelaufen. “Im Endeffekt hat die Routine über die Jugend gesiegt”, freute sich Fötschl über die Verteidigung der Tabellenführung.

SAKs Hoffnung zerplatzte gegen St. Johann

Schlusslicht SAK hatte sich beim Trainer-Debut gegen St. Johann viel vorgenommen, geriet jedoch nach einem ruhenden Ball durch Ajibade (23.) in Rückstand. Zuvor knallte Vucanovic nach 15 Minuten einen Strafstoß, bei dem Sahin wegen Torraub vom Platz musste, an die Latte. “Für mich war das der Knackpunkt”, analysierte Hettegger, dessen Team durch Kuglitsch in Minute 25 zwar noch ausgleichen konnte. Trotz Unterzahl gelang den Pongauern nach zwei weiteren Standards durch Ajibade (73.) und Joker Barnjak (82.) der 3:1-Endstand. “Jeder einzelne meiner Spieler hatte mehr individuelle Klasse als der Gegner”, bilanzierte Lottermoser zufrieden.

Austria Salzburg scheint Pinzgau zu liegen

Bereits in Maxglan erwischte der FC Pinzgau die Violetten beim 0:2-Erfolg eiskalt. Im Rückspiel zeichnete sich gleich von Beginn weg das selbe Bild ab: Austria verschlief die erste Hälfte komplett, verschenkte nach Ballverlusten im Aufbauspiel durch Maier und Ikanovic die ersten beiden Treffer durch Hasic (14.) und Viertler (41.). “Mit solchen Eigenfehlern ist es schwierig zu gewinnen”, sagte Austria-Trainer Didi Emich. Die effizienten Saalfeldner legten durch Hasic (53.) und Tandari (60.) zwei weitere Tore nach, hörten in der Folge auf Fußball zu spielen. Die Maxglaner rochen Lunte und kamen durch Fabian (68.) und Ndure (81.) etwas zu spät auf 4:2 heran. “Ein verdienter Arbeitssieg der uns ein wenig Luft verschafft”, erklärte FCP-Coach Markus Fürstaller. Da Dornbirn in Schwaz überraschend mit 1:0 siegte, rutschten die Austrianer auf Rang 14 hinunter – Violett steht in der laufenden Saison erstmals auf einem Abstiegsplatz.

Regionalliga West: 19. Runde

  • SAK 1914 : TSV St. Johann 1:3 (1:1)
  • Kufstein : Altach Amat. 4:0 (3:0)
  • FC Pinzgau Saalfelden : SV Austria Salzburg 4:2 (2:0)
  • FC Wacker Innsbruck II : SV Grödig 0:2 (0:1)
  • Hohenems : Hard 1:0 (0:0)
  • USK Anif : Wörgl 5:1 (2:0)
  • Schwaz : Dornbirn 0:1 (0:0)
  • USC Eugendorf : SV Seekirchen abgesagt

 

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