Anif-Trainer Hofer entschied sich gegen ein Profi-Engagement

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Anif-Trainer Thomas Hofer hält Anif trotz Profi-Angebot die Treue.
Anif-Trainer Thomas Hofer hält Anif trotz Profi-Angebot die Treue. - © Krugfoto
Wie schnell es im Fußballgeschäft manchmal gehen kann, zeigte der Aufstieg von Salzburger-Liga-Trainer Baier zu Bundesligist Mattersburg auf. Auch Thomas Hofer von Anif hatte ein Angebot als Profi-Trainer vorliegen, entschied sich jedoch für einen Verbleib in der Westliga. 




Der ehemalige Profi des FC Puch, Thomas Hofer, holte mit seinem Team in der Westliga den Herbstmeistertitel und belegt nach der Herbstrunde Platz zwei mit dem USK Anif. Auch in der Vergangenheit sorgte Hofer unter anderem mit Austria Salzburg (Platz zwei in der Saison 2012/13) für Furore im Salzburger Fußball-Unterhaus.

Hofer lehnt Angebot als Profi-Trainer ab

Beim Stier, dem prestigeträchtigsten Hallenturnier Salzburgs, wurde den ungeschlagenen Anifern der Titel erst im 7-Meter-Schießen von Grünau weggeschnappt. In der Regionalliga West fuhr Hofer mit den Flachgauern aus 18 Spielen 14 Siege ein, musste sich nur  zwei Mal gegen Grödig geschlagen geben. Seine geleistete Arbeit mit seinem Trainerteam Rene Pessler (Co-Trainer), Andreas Berktold (Athletiktrainer) und Sebastian Baumgartner (Tormanntrainer), blieb auch dem FAC Wien aus der “Sky Go Erste Liga” nicht verborgen. Bevor Franz Maresch am 3. Jänner als Trainer vorgestellt wurde, erhielt Hofer vor Weihnachten einen Anruf von FAC-Obmann Walter Brand. “Natürlich ehrt mich das Interesse, dennoch musste ich mich gegen den Schritt ins Profi-Geschäft entscheiden. Das war alles zu kurzfristig und macht aus der derzeitigen beruflichen und familiären Sicht keinen Sinn”, erklärte Hofer im SALZBURG24-Gespräch. Der gebürtige Kuchler wollte keinen Schnellschuss wagen und entschied sich für einen Verbleib in Anif: “Da hätte ich meinen Beruf aufgeben und meine Familie Richtung Wien verlassen müssen. In Anif gefällt es mir sehr gut, wir haben in den vergangenen zweieinhalb Jahren sehr viel weiterentwickeln können”, erläuterte Hofer.

Mit Anif in den Profi-Fußball?

Anif ist mit drei Punkten Rückstand auf Grödig in Schlagdistanz – ein Aufstieg ist dieses Jahr jedoch kein Thema. Ab der Saison 2018/19 tritt die neue Bundesliga-Reform in Kraft, da könnte es schon anders aussehen. “Wir werden uns ab März mit dem Vorstand und den Spielern zusammensetzen und den Fahrplan gemeinsam besprechen. Natürlich könnte bei solch einer Möglichkeit der Aufstieg in die zweite Liga dann zum Thema werden, in Anif hätten wir dazu super Bedingungen “, so Hofer. Am Spielersektor tut sich in Anif nicht viel. Moritz Gimpl wechselt aufgrund seines Studiums – wie bereits berichtet – nach Vorwärts Steyr. Constantin Reiner, der in England heiß begehrt ist, könnte nach einem Probetraining in Coventry beim englischen Drittligisten überzeugen. Einige Probetrainings (u. a. bei Oxford United) stehen für den baumlangen Innenverteidiger noch aus. “Sollte der Wechsel jetzt nicht klappen, dann wage ich den Sprung eben im Sommer”, erklärte Reiner. Mit David Mühlbacher wurde ein Eigenbauspieler in den Kader der Kampfmannschaft hochgezogen. Abgänge gab es bislang keine zu vermelden. “Sollte uns nicht mehr als zwei Spieler verlassen, werden wir keine Neuzugänge präsentieren”, erklärte Hofer.

(SALZBURG24/Andonov)

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