Anifs Manuel Krainz wechselt in die Erste Liga

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Manuel Krainz (li.) vom USK Anif geht künftig als Profi in der Ersten Liga auf Torjagd.
Manuel Krainz (li.) vom USK Anif geht künftig als Profi in der Ersten Liga auf Torjagd. - © Krugfoto
Dass Manuel Krainz Westliga-Meister Anif verlassen wird, steht schon länger fest. Nun nannte uns der Shooting-Star auch den Vereinsnamen für seine erste Profi-Station.




Der offensive Mittelfeldspieler hat sich in der Meister-Saison mit 20 Treffern beim USK Anif für einen Transfer zu FC Blau-Weiß Linz entschieden. Interessenten wie Mattersburg, WAC, Wacker Innsbruck und FAC verloren somit das Rennen um die heiße Transferaktie.

BW Linz verpflichtet Krainz

Nach seinem Abgang von Eugendorf wurde der 25-Jährige auf Anhieb Leistungsträger bei den Flachgauern. “Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich sofort Stammspieler und so eine Rolle einnehmen werde”, erklärte Krainz im SALZBURG24-Gespräch. Anif-Trainer Thomas Hofer lobte seinen Schützling in höchsten Tönen: “Manuel hat sich durch seine Tore und seinen Leistungen die Chance verdient sich im Profi-Fußball zu beweisen.” Mit seinen konstanten Leistungen erweckte Krainz gleich zu Beginn viel Aufmerksamkeit. Spielerberater Philip Mirtl trat an den Spielmacher heran und bereitete den Transfer ins Profi-Geschäft vor. “Normalerweise bin ich nicht der Typ dafür, aber mit 25 Jahren geht es wohl ohne einen Spielervermittler nicht mehr.” Zwei Mal wurde Krainz vom Linzer Co-Trainer Max Babler beobachtet, ehe es zum Wechsel kam.

Kindheitsraum geht in Erfüllung

Schon als Kind träumte er vom Profi-Fußball, nun geht sein Traum in Erfüllung. “Ich will die Chance nützen und mich für die Bundesliga empfehlen”, lautet Krainz’ Devise, der mit seiner Freundin nach Linz ziehen wird. Seine Ausbildung zum Heilmasseur hat der Salzburger bereits abgeschlossen und hofft sich in Linz diesbezüglich auch ein Netzwerk aufbauen zu können. Bei Blau-Weiß trifft Krainz auf altbekannte Gesichter des Salzburger Fußballs. Ex-Austrianer Klaus Schmidt ist Cheftrainer und Goalie Hidajet Hankic hütet das Tor bei den Linzern. Der Salzburger Thomas Goiginger spielte eine famose Saison in der Ersten Liga. Der 24-jährige Mittelfeldspieler wechselte im vergangenen Sommer vom SV Grödig, wo er bereits in 32 Bundesliga-Spielen zum Einsatz gekommen war, nach Oberösterreich. Nun winkt dem zweitbesten Spieler der Saison ein Vertrag bei einem Bundesliga-Verein. Gelingt Krainz auch eine Liga höher eine ähnlich gute Saison, könnte auch er Goiginger in die Bundesliga folgen.

Offensiv-Quartett verlässt Anif

Nachdem Wachter, Erdogan und Omerovic zum Ligarivalen Grödig wechselten, steht Anif mit dem Abgang von Krainz vor einer schwierigen Transferphase. Der Meister braucht unbedingt frische und qualitative Offensivspieler, um das Quartett ersetzen zu können und Grödig kommende Saison Paroli bieten zu können. “Eins zu eins werden wir sie nicht ersetzen können. Wir müssen das über andere Spielertypen kompensieren”, sagte Hofer. Die Tormaschine der Liga bastelt an der Rückkehr von Bergheims Peter Alexander jun. Zudem haben Michael Prötsch und Philip Scherz ihre Verträge noch nicht verlängert. Auf der Habenseite hat Anif bisher nur Philipp Stadlmann, der aus Seekirchen retour kommt. Constantin Reiner bleibt Anif vorerst erhalten. Sollte der Innenverteidiger ein Profi-Angebot erhalten, würde der Meister ihm die Freigabe erteilen.

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