Anrainer ermöglichen breiteren Radweg in Salzburg-Liefering

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Der beengte Straßenraum der Stadt bietet meist klare Vorgaben, wo und wie breit Radwege verlaufen können (Symbolbild).
Der beengte Straßenraum der Stadt bietet meist klare Vorgaben, wo und wie breit Radwege verlaufen können (Symbolbild). - © APA/Hans Punz
An einem stark frequentierten Radweg im Salzburger Stadtteil Liefering kam es immer wieder zu Unfällen. Freiwillig traten Anrainer einen Teil ihres Grundstücks ab, um die Gefahrenstelle zu entschärfen.

Der beengte Straßenraum der Stadt bietet meist klare Vorgaben, wo und wie breit Radwege verlaufen können. Das war auch am Josef-Hofkirchner-Weg in Liefering nicht anders. Zwischen Bahn und Christian-Doppler-Klinik führt hier ein stark frequentierter Radweg unter der Bahn Richtung Europark bzw. an der Bahn entlang Richtung Freilassing. Noch bis vor kurzem kam es hier aufgrund eines Gefälles und der damit verbundenen Geschwindigkeiten im Kreuzungsbereich von Josef-Hofkirchner-Weg und Wilhelm-von-Exner-Straße zu teils schlimmen Radunfällen.

Liefering: Nachbarn treten 50 Quadratmeter von Grundstück ab

Nachbarn der Engstelle beobachteten und meldeten diese Misere. Und boten dem Radverkehrskoordinator Peter Weiss bei einem Lokalaugenschein an, auf der Südseite ihres Grundstücks rund 50 Quadratmeter für die Verbreiterung des Radweges abzutreten. Nun wurden die Bauarbeiten vom Straßen- und Brückenamt abgeschlossen.

“Großer Beitrag zur Sicherheit der Radler”

“Ich finde es höchst vorbildlich und einfach nur großartig, wie diese Nachbarn aktiv dazu beitragen, dass wir hier diese gefährliche Stelle entschärfen und damit viel Leid verhindern können”, zeigt sich die zuständige Baustadträtin Barbara Unterkofler begeistert. Peter Weiss kann sich an ein vergleichbares Angebot nicht erinnern: “Diese Nachbarn leisten damit einen großen Beitrag zur Sicherheit der Radler. Sie ermöglichten uns, den Bereich von bisher drei auf rund 4,5 Meter Breite zu erweitern. Dadurch konnte die Gefahrenstelle nun beseitigt werden.”

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